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BlackBerry kehrt mit Classic zu alten Tugenden zurück

BlackBerry kehrt mit Classic zu alten Tugenden zurück

hat sein neuestes Smartphone-Modell Classic offiziell vorgestellt. Das kommt ganz klassisch mit Qwertz-Tastatur und erinnert an das gute alte Bold 9900.

BlackBerry kehrt mit Classic zu alten Tugenden zurück

BlackBerry will mit Classic Fanbasis zurückerobern. (Bild: BlackBerry)

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BlackBerry Classic kehrt zu alten Design-Stärken zurück. (Bild: BlackBerry)

BlackBerry hat es nicht leicht auf dem von Android- und iOS-Geräten dominierten Smartphone-Markt. Umso schwieriger wird es, wenn man – wie 2013 geschehen – die eigentlich treue Fanbasis mit Lifestyle-Modellen mit Touchscreen verprellt. Nun sollen die treuen Fans zurückerobert werden: mit dem BlackBerry Classic.

BlackBerry Classic im Vergleich mit dem Bold 9900

Das neue BlackBerry-Smartphone bringt vieles von dem mit, was sich BlackBerry-Fans, dem Unternehmen nach, wünschen. Vom Design her erinnert das BlackBerry Classic stark an das Bold 9900 aus dem Jahr 2011. Es bringt die klassische Qwertz-Tastatur in vier Reihen und hat auch wieder die Hardware-Tasten und das Trackpad zum Navigieren an Bord.

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BlackBerry Classic vs. Bold 9900. (Bild: BlackBerry)

Im Vergleich zum Bold 9900 ist allerdings das Display um 60 Prozent größer. Das Multitouch-Display des BlackBerry Classic misst 3,5 Zoll und löst mit 720 x 720 Pixeln auf. Die Akkulaufzeit soll sich um 50 Prozent verbessert haben. BlackBerry gibt eine Gesprächszeit von bis zu 22 Stunden an. Zudem soll der Browser gegenüber dem des Bold 9900 beim BlackBerry Classic dreimal so schnell sein.

Im Vergleich zur aktuellen Smartphone-Generation der Konkurrenz lesen sich die sonstigen Werte des BlackBerry Classic allerdings nicht besonders überzeugend. Unter der Haube arbeitet ein Dual-Core-1,5-Gigahertz-Prozessor mit zwei Gigabyte RAM. Der 16 Gigabyte umfassende interne Speicher kann via microSD-Karte auf bis zu 128 Gigabyte erweitert werden.

BlackBerry Classic: Groß und nicht leicht

Zudem ist das BlackBerry Classic aufgrund der physischen Tastatur ungefähr so groß wie die Konkurrenz mit Fünf-Zoll-Display, und das neue BlackBerry-Smartphone ist mit 178 Gramm auch nicht gerade leicht. Damit ist es ungefähr so schwer wie das iPhone 6 Plus und das Nexus 6.

Zumindest, was das App-Angebot angeht, hat sich BlackBerry jetzt auch offiziell geöffnet. Zusätzlich zu den 60.000 Apps der BlackBerry World, inklusive beliebter Business-Apps wie Dropbox oder Evernote, können auch die Android-Apps aus dem Amazon-Store genutzt werden. Android-Apps können sogar per Sideload installiert und es kann auf Google Play zugegriffen werden.

Das BlackBerry Classic kostet offiziell 449 US-Dollar. Bei Amazon.de ist derzeit für 408 Euro zu haben.

via blogs.blackberry.com

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8 Antworten
  1. von Chris am 18.12.2014 (10:17 Uhr)

    Solange man beim Netzanbieter eine kostenpflichtige extra Option buchen muss um das Teil ordentlich nutzen zu können, ist Blackberry für die meisten leider gestorben.

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    • von robert am 18.12.2014 (12:26 Uhr)

      Die Buchung dieser Extra-Option ist schon seit Einführung von Blackberry 10 vor knapp zwei Jahren nicht mehr nötig. Es muss lediglich eine Internetflat gebucht werden wie beim jedem iOS und Android-Gerät auch.

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  2. von peter am 18.12.2014 (10:37 Uhr)

    Seit dem storm mit seinen endlosen bugs und den vergeblichen patch-orgien ist diese marke für mich gestorben. Nie wieder bb.

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    • von Jan am 19.12.2014 (09:20 Uhr)

      Das Storm war ja auch das mit Abstand schlechteste Gerät von BlackBerry. Ich hatte auch den eher grottenschlechten Fünfer-Apfel mit seiner lächerlichen Akku-Laufzeit, seiner kontraproduktiven Tastatur und seinem naiven OS. Deshalb würde ich jedoch nicht in der Zukunft kategorisch von IPhone-Käufen absehen. Im Moment bin ich aber mit dem BlackBerry Passport - dem innovativsten Smartphone 2014 - zufrieden.

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  3. von Charly am 18.12.2014 (11:53 Uhr)

    @ Chris: Mit den BB10 Geräten (Q10, Q5, Z30, Passport etc.) ist die Blackberry Option weggefallen. Die braucht man nicht mehr.

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  4. von phil schiller am 18.12.2014 (12:05 Uhr)

    Die Hardware entspricht den Spezifikationen des iPhone. Dadurch das das gerät ein angepasstes Echtzeit Betriebssystem auf QNX Basis hat, merkt man im Gegensatz zu den Androiden kein Lag bei der Bedienung.

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  5. von Eazy am 18.12.2014 (12:18 Uhr)

    Ich hoffe einfach soooo sehr, dass auch die großen Hersteller wie HTC, LG etc. wieder anfangen, wenigstens alle 2 Jahre einen echten Slider mit Hardware-Tastatur rausbringen als Alternative zu diesen reinen Touch-Geräten. Ich WETTE MIT ALLEN, dass moderne QWERTZ-Slider weggehen würden wie warme Semmeln. Ich kenne so viele Leute, die gerne einen zeitgemäßen Slider hätten. Wieso kapieren das die Hersteller nicht?
    Mich nervt bei Touch-Geräten, dass man sich trotz Übung häufig vertippt. Eine echte Hardware-Tastatur ist mit nichts zu ersetzen! Und die Bluetooth-Tastaturen für Smartphones verbrauchen zu viel Strom. Das ist keine Option. Ach ... *kotz*

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  6. von lrrm am 19.12.2014 (20:09 Uhr)

    Das Betriebssystem ist ja speziell angepasst. Da macht die Hardware gar nicht soviel aus. Nokia hat bei seinen ersten Lumias auch die Hardware Specs verschwiegen.

    Was das system selbst angeht: nie wieder Android oder iOS. BB10 ist eines der Besten Systeme das ich je benutzt habe.

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