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Das Blackberry Priv wird ein teurer Spaß

    Das Blackberry Priv wird ein teurer Spaß

Blackberry Priv (Screenshot: Blackberry)

Der strauchelnde Smartphone-Hersteller Blackberry hat ein neues Smartphone im Köcher, das sich von den bisherigen Geräten der Kanadier unterscheidet: Das Blackberry Priv läuft mit Googles mobilem OS Android anstatt auf dem hauseigenen Blackberry 10 und besitzt eine herausziehbare Hardware-Tastatur.

Blackberry Priv: Starker Akku, Slide-Out-Tastatur à la Palm Pre

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Mit dem Blackberry Priv will der Hersteller Hardware-Keyboards wieder salonfähig machen. (Bild Blackberry)

Bereits Ende September hatte Blackberry seinen ersten Android-Slider angekündigt, die meisten Details behielt das Unternehmen aber noch für sich. Nur das Design und die Tatsache, dass es auf Android basieren wird, wurden enthüllt. Mittlerweile sind weitere technische Spezifikationen  bekannt, außerdem hat Blackberry ein erstes offizielles Hands-On-Video veröffentlicht:

Das Blackberry Priv wird nicht billig

Das Blackberry Priv besitzt laut Hersteller ein WQHD-Display  mit einer Diagonalen von 5,4 Zoll und löst mit 2.560 x 1.440 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von 540 Pixl-per-Inch (ppi) entspricht. Eine Besonderheit des Displays: Es ist ähnlich wie das Samsung Galaxy S6 edge zu den Seiten gebogen, wodurch womöglich die Bedienung vereinfacht werden soll. Ob die Displayseiten über Zusatzfunktionen verfügen wie das Galaxy S6 edge, ist unbekannt  – vielleicht ist es aber auch nur ein hübsches Design-Feature.

Als Prozessor ist ein Snapdragon 808 aus dem Hause Qualcomm verbaut, der sechs Kerne besitzt und beispielsweise auch im LG G4 und dem Motorola Moto X Style zu finden ist. Vier Cortex-A53-Kerne besitzen eine Maximaltaktung von 1,8 Gigahertz, die zwei weiteren Cortex-A57-Kerne haben eine Taktrate von 1,44 Gigahertz. Der Arbeitsspeicher ist drei Gigabyte groß, der interne Speicher ist mit 32 Gigabyte bemessen und kann per microSD-Karte um bis zu 2 Terabyte (theoretisch) erweitert werden. Der verbaute Akku ist stattliche 3.410 Milliamperestunden groß und dürfte für eine solide Laufzeit sorgen.

Blackberry hat seinem eigenen OS den Rücken zugekehrt – und hofft auf Android. (Bild: Blackberry)

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Die rückseitige Hauptkamera besitzt einen 18-Megapixel-Sensor mit Schneider-Kreuznach-Optik und einen Dual-LED-Blitz, frontseitig sitzt eine 2-Megapixel-Kamera für Selfies und Co.. Neben dem Dual-Curved-Screen wird als weitere Besonderheit des Priv das herausziehbare Hardware-Keyboard angepriesen, durch das das Gerät beinahe wie ein Palm Pre anmutet. Mit eingeschobener Tastatur misst das 192 Gramm schwere Smartphone 147 x 77,2 x 9,4 Millimeter, mit herausgezogenem Keyboard ist das Priv 184 Millimeter lang.

Softwareseitig ist uf dem Priv Android 5.1.1 Lollipop vorinstalliert – von Android 6.0 Marshmallow noch keine Spur.  Auf den ersten Blick ist die Nutzeroberfläche stark „naturbelassen“ – es scheinen also kaum Änderungen seitens Blackberry durchgeführt worden zu sein. Laut Hersteller wird das Priv mit einer neuen Sicherheitssoftware namens DTEK eingeführt, die ein Mehr an Privatsphäre ermöglichen soll. Es ist davon auszugehen, dass weitere Blackberry-typische Funktionen für Business-User implementiert sind, durch die sich Blackberry-Geräte auszeichnen.

Vollständig offiziell ist das Blackberry Priv noch nicht, beim britischen Händler Carphone Warehouse kann es aber schon zum Preis von 579,99 britischen Pfund, umgerechnet 790 Euro, vorbestellt werden. Interessenten haben auf der Blackberry-Website sich in einen Newsletter einzutragen, um in Sachen Blackberry Priv auf dem neusten Stand zu bleiben.

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Eine Reaktion
Yildiz
Yildiz

Teurer Spaß?! Finde ich gar nicht. Wenn Apfel für sein Gerät knapp 800 oder mehr haben will, ist dieses Handy locker seinen Preis wert.

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