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Startups

„Uber ist keine Konkurrenz“: Zu Besuch beim deutschen Chauffeur-Startup Blacklane

(Foto: © Michael Hübner)

Im Schatten von Uber hat das deutsche Chauffeur-Startup Blacklane ein weltumspannendes Netz an schwarzen Limousinen-Taxis aufgebaut. Das in Berlin angesiedelte Unternehmen arbeitet mit lizenzierten Mietwagenunternehmen zusammen und fokussiert sich auf Geschäftsreisende. Wir haben uns im Büro umgesehen.

Blacklane: „Uber ist keine Konkurrenz für uns“

Die Vermittlung von Fahrten in Privattaxis ist für Startups in Deutschland so eine Sache. Sie ist nicht besonders einfach. Vor allem Uber kann davon ein Lied singen: Seit Jahren versucht das mit 50 Milliarden US-Dollar bewertete Startup aus San Francisco seinen Dienst auch in deutschen Großstädten Fuß zu fassen – mit überschaubarem Erfolg. Sowohl die Proteste der Taxilobby, als auch mehrere Klagen und einstweilige Verfügungen haben Uber immer wieder zum Stopp seines Dienstes gezwungen. Auch ein an hiesige Gesetze angepasstes Angebot konnte sich wegen eines zu geringen Fahrerangebots nicht durchsetzen. Man wolle sich jetzt neu sortieren, ließ ein Uber-Sprecher kürzlich wissen.

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Ein ganz anderes Bild zeigt sich bei einem Besuch im Hauptquartier von Blacklane, dem deutschen und ähnlich umtriebigen Konkurrenten aus Berlin. Hier ist man schon weiter. Das 2012 von Jens Wohltorf und Frank Steuer gegründete Startup hat sich in einer ehemaligen Großdruckerei im Stadtteil Schöneberg eingemietet und arbeitet mit 180 Mitarbeitern daran, Uber das Terrain streitig zu machen. Derzeit ist das Unternehmen in 50 Ländern und an über 400 Flughäfen präsent– und will sich trotzdem nicht als Mitbewerber von Uber verstanden wissen: „Uber ist keine Konkurrenz für uns. Es gibt große Unterschiede, deswegen sehen wir Uber eher als weiteren Anbieter mit anderem Geschäftsmodell“, sagt eine Sprecherin.

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Keine Sofort-Mentalität, Geschäftskunden im Fokus

Wie Blacklane herausstellt, verfügen alle Fahrer über die gesetzlich erforderlichen Lizenzen und Versicherungen. So hätten zum Beispiel alle Fahrer eine Ortskundeprüfung abgelegt sowie einen Eintrag im Handelsregister. Wie viele Fahrer für den Dienst unterwegs sind, verrät man nicht, allerdings akquiriert Blacklane das Personal auch nicht selbst, sondern arbeitet bei der Vermittlung von Fahrten im Stile einer Online-Plattform mit externen Chaffeurs-Unternehmen zusammen. Auf lizensierte Mietwagenunternehmen setzt Uber nach eigenen Angaben seit Mai aber auch.

Im Unterschied zu Uber fokussiert sich Blacklane allerdings primär auf Geschäftsreisende, deren Fahrten vorausschauend geplant werden können. „Wir sind nicht on demand“, so Blacklane. Bedeutet: Wer sich von einem der Blacklane-Fahrzeuge aus der Oberklasse vom Flughafen ins Hotel chauffieren lassen will, müsse die Fahrt mindestens eine Stunde oder gar mehrere Monate im Voraus per App oder über die Website buchen. Bei Investoren kommt der Ansatz offenbar gut an: Bislang hat Blacklane über 22 Millionen US-Dollar an Kapital einwerben können – unter anderem auch vom AWD-Gründer und Finanzmogul Carsten Maschmeyer.

So sieht das Büro von Blacklane aus
(Foto: © Michael Hübner)

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3 Reaktionen
Berliner

Die normalen Dienste von UBER werden für Blacklane keine Konkurrenz darstellen.

Soweit ich verstanden habe - klärt mich sonst gern auf - darf bei UBER jeder fahren und das wohl auch Privatleute mir ihrem Privatwagen. BLACKLANE hingegen lässt von Subunternehmern (Fahreservice und Limousinenservice fahren. Als Blacklane gestartet ist, haben Sie in Hamburg, Berlin und München die dort ansässigen Fahrservice rauf und runtertelefoniert, damit man für Sie tätig wird. MyDriver ist dann auch kurze Zeit später gefolgt.

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Hey, ein Berliner Startup, das offenbar nicht auf MACs setzt? Oder habe ich was auf den Augen? ;-) ;-) :-D

Dan
Dan

Da kann wohl jeder benutzen was er mag. Ich sehe knapp 5 Apple Geräte.

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