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Blekko startet „Spam Clock“ und enthüllt Spam-Probleme bei Google

    Blekko startet „Spam Clock“ und enthüllt Spam-Probleme bei Google

Stündlich entstehen im Web rund eine Million neue Spam-Websites. Zu diesem Ergebnis kommt die neue „Spam Clock“ der Suchmaschine Blekko, die seit Jahresbeginn die neuen Spamseiten zählt. Aktuell steht die Spam Clock bereits bei deutlich über 200 Millionen Spam-Websites. Ähnlich wie bei den E-Mails führt dieser Spam zu massiven Problemen, die vor allem auch die Suchmaschinen wie den Marktführer Google betreffen.

Suchmaschinen wie Blekko und Google fürchten Spam

Die enorme Zunahme an Spam-Websites hat vor allem einen Grund: Websites sind billig und sie erfüllen meist ihren Zweck. Sie sollen Besucher irreführen, stehlen anderen Webseitenbetreibern den Traffic und schmälern deren Werbeeinnahmen. Für die Nutzer und die Betreiber von Suchmaschinen sind sie ein Ärgernis, weil sie die Suchergebnisse verwässern und es schwerer wird, die wirklichen wichtigen Informationen zu finden. Nicht zuletzt sorgen sie auch für Mehrkosten bei den Suchmaschinen, da sie den Zeit- und Ernergieaufwand für die Crawler massiv erhöhen.

Blekko zählt die neuen Spam-Websites seit Jahresbeginn mit der „Spam Clock“.

Natürlich kennt auch Google diese Problematik. Auf der PubCon 2010 in Las Vegas machte Googles SEO Guru Matt Cutts denn auch auf die erhöhte Aufmerksamkeit Googles auf die Spam-Problematik aufmerksam. Man habe die Spam-Berichte 4-fach stärker gewichtet, auch um im Vergleich zur Spam-Anzahl bei den Konkurrenten wie Blekko wieder besser dazustehen. Und in der Tat hat Google hier eine große Verantwortung, denn die Spam-Websites dürften in aller Regel um die 80-90 Prozent ihrer Besucher über die Googlesuche bekommen.

Die „Spam Clock“ von Blekko macht Druck auf Google

Die Anzahl der Spam-Webseiten wächst und wächst und wächst - die „Spam Clock“ von Blekko macht dies nur allzu deutlich. Solange ihre Entstehung so günstig ist und sie über die Suchmaschinen genügend Besucher bekommen, wird sich daran auch nichts ändern. An den Entstehungskosten werden die Suchmaschinen auch in Zukunft nichts ändern können, wohl aber an den Besucherzahlen. Während der CEO von Blekko, Rick Skrenta, davon träumt, dass seine Suchmaschine durch die Mithilfe der Nutzer zu einer Quelle für die besten und vertrauenswürdigen Websites wird, führt die „Spam Clock“ dieses Vorhaben ad absurdum. Die stündlich neu hinzukommenden Spam-Websites können von den Nutzern von Blekko kaum alle als Spam gemeldet werden. Das Ziel von Blekko scheint also klar - man macht Druck auf Google dieses Problem endlich effektiv zu bekämpfen.

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2 Reaktionen
blogeffekt.com

Die Anzahl der Spam Seiten erschreckt mich eigentlich kaum, man kann schon beinahe alles automatisieren. Diese erfüllen zwar meist ihr Ziel und nehmen anderen Seiten vor allem im Longtail Traffic weg, aber sind nicht von Dauer. Ich setze da eher auf gut und langsam optimierte Seiten, da hat man wesentlich mehr davon und kann sich auch in High-Traffic Keys langfristig positionieren.

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Steinmann itDesign

Das ist ja ein erschreckend hohe Zahl! Mir war zwar bewusst, dass es sehr viele Spam-Seiten da draussen gibt, aber bei dem Wachstum hat Google ja kaum eine Chance :) Um so besser, dass Blekko dies versucht sichtbar zu machen. Überhaupt hört man verstärkt von dieser Suchmaschine. Ich muss es endlich mal schaffen sie auch zu nutzen :)

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