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Startups

Nachrichten, bis der Arzt kommt: Startup Blendle erobert Deutschland

    Nachrichten, bis der Arzt kommt: Startup Blendle erobert Deutschland

Blendle startet in Deutschland. (Foto: Blendle)

In den Niederlanden ein Erfolg, und demnächst auch in Deutschland: Das Startup Blendle will mit seinem iTunes für Nachrichten durchstarten.

Blendle kündigt Deutschland-Start an

Blendle, das iTunes für Nachrichten, kommt nach Deutschland. Das kündigte das Startup aus den Niederlanden am Dienstag auf seiner Website an. Zum Start des deutschen Angebots füllen 33 Medien das digitale Sortiment. Dazu gehören beispielsweise „Süddeutsche Zeitung“, die „Bild“, „Die Zeit“ und „Der Spiegel“, aber auch regionale Lokalzeitungen wie etwa „Rheinische Post“, „Kölner Stadtanzeiger“ und „Hamburger Morgenpost“. Wie Blendle-Mitgründer und CEO Marten Blankesteijn mitteilte, habe man sich „Zeit gelassen“, um mit einem „möglichst kompletten Angebot“ in den Markt einzusteigen.

Keine Abos, keine Werbung: Das ist Blendle

Warum Blendle auch für deutsche Publisher ein Vorbild sein sollte, haben wir vor kurzem in einem eigenen Artikel beleuchtet. Blendles Idee von einem universellen Online-Kiosk für Nachrichten konterkariert fundamental die Strategie vieler Publisher, ihren Website-Content hinter einer Bezahlschranke zu verstecken.

So sieht das iTunes für Nachrichten aus. (Foto: Blendle)
So sieht das iTunes für Nachrichten aus. (Foto: Blendle)

Der Gegenentwurf von Blendle sieht einen riesigen, verlagsübergreifenden Artikel-Pool vor, bei dem Nutzer sich nur ein Mal registrieren müssen. Bezahlt wird pro Artikel, im Schnitt etwa 30 Cent, und wenn der Text überhaupt nicht gefällt, gibt’s das Geld zurück. Auch auf Werbung und eine Abo-Bindung wird verzichtet.

Blendle war ursprünglich im Frühjahr 2014 in den Niederlanden gestartet. Die Bilanz nach etwas mehr als einem Jahr am Markt: Mehr als 300.000 registrierte Nutzer, die mehrheitlich jünger als 35 Jahre sind. Deutsche Nutzer können sich ab sofort bei Blendle den Zugang zu einem Beta-Test beantragen. Spätestens Ende Juli sollen alle Interessenten freigeschaltet werden.

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