von , 22.09.2008

Blog der Woche: bwl zwei null

Unser neues Blog der Woche ist bwl zwei null von Matthias Schwenk. Hier dreht sich alles darum, wie Unternehmer die neuen Möglichkeiten des Internets einsetzen können und bereits einsetzen.
"Mein Ziel ist es, Social Software und 'die Ideen' des Web 2.0 für Unternehmen, Behörden und Nonprofit-Organisationen nutzbar zu machen", schreibt Unternehmensberater Matthias Schwenk in seiner Selbstdarstellung. Das Blog wende sich an "eine möglichst breite Leserschaft, die Interesse daran hat, die Entwicklungen und Möglichkeiten des Web 2.0 aus betriebswirtschaftlicher Sicht betrachtet zu sehen und mit mir darüber zu diskutieren". Matthias Schwenk hat uns einige Fragen zu seinem Blog beantwortet.

  • Name des Blogs:
    bwl zwei null

  • Gestartet von:
    Matthias Schwenk
  • Weitere regelmäßige Autoren:
    keine (war auch nie als Multi-Autorenblog gedacht)
  • Erster Beitrag am:
    2. April 2007 (ein Montag, ich blogge grundsätzlich nur unter der Woche)
  • Blogplattform:
    Ich blogge selbstgehostet (bei Strato AG, Berlin) mit WordPress und dem Tarski-Theme (von mir individuell etwas abgewandelt).
  • Zahl der Leser, Abrufe etc.:
    400 Besucher am Tag (ca. 12.000 im Monat) laut CyStats (Statistik-Plugin im Blog), dazu ca. 300 Feed-Leser pro Tag (Feedstats-Plugin im Blog)
  • Geben Sie dem Blog fünf Tags:
    Web 2.0, Enterprise 2.0, Social Software, Medienwandel, Betriebswirtschaft

  • Der erfolgreichste Beitrag (am meisten gelesen, meiste Kommentare - was auch immer Sie als Kriterium ansehen):
    Die Antwort hier ist eindeutig: "Überlegungen und ein Erklärungsmodell zu Corporate Blogs". Mit 43 Kommentaren der meistkommentierte Artikel bislang, kein anderer Artikel wurde häufiger verlinkt (über 20 Mal), SlideShare verzeichnet für die Präsentation über 3400 Abrufe, der Artikel hält sich zudem in den Top 10 der meistgelesenen Artikel und wird praktisch noch jeden Tag mehrmals aufgerufen (heute etwa sieben Mal).
  • Ihr persönlicher Lieblingsbeitrag (können auch mehrere sein):
    Ein Artikel vom ersten Tag, also vom 2. April 2007, mit dem heute berühmten Video "Did you know? (Karl Fisch)". Der eher kurze Artikel mit dem Video steht wie ein Programm bzw. ein Leitmotiv für mein Blog und meine Arbeit als Berater

  • Wie kam es dazu, dass es dieses Blog gibt?
    Ich hielt (und halte immer noch) das Web 2.0 für eine so fundamentale und faszinierende Entwicklung, dass ich im Frühjahr 2007 beschloss, nicht mehr bloß zuzusehen und auf den Blogs von anderen zu kommentieren, sondern selbst ein Blog zu starten.
  • Warum bloggen Sie? Was motiviert Sie?
    Das Beste am Bloggen ist die Tatsache, dass ein Blog ein Dialogmedium ist. Ich kann also meine Beobachtungen und Meinungen öffentlich machen und bekomme dafür oft (wenn auch nicht immer) ein Feedback über die Kommentare, mit dem mir zugestimmt, widersprochen oder ergänzende Ideen und Ansichten präsentiert werden. So lerne ich ständig dazu und habe ein gutes Korrektiv für meine Empfindungen und Beobachtungen.
  • Welche positiven und negativen Erfahrungen haben Sie mit dem Blog gemacht?
    Über das Blog habe ich sehr viele interessante Menschen kennen gelernt, die mir anders so gar nicht begegnet wären. Die negativen Erfahrungen lassen sich bei im Blog direkt selbst ablesen, zweimal war ich nahe dran aufzuhören: "Filmriss" im November 2007, also nach einem halben Jahr und erneut ein halbes Jahr später, im Frühjahr 2008: "Denkpause". Besonders motivierend ist allerdings das Feedback der Leser, insbesondere wenn sie mir über lange Zeit die Treue halten: "Liest hier noch jemand? Ein mögliches Revival für bwl zwei null…"
  • Welche drei andere Blogs lesen Sie besonders gern?
    Ich lese sehr viele Blogs gern, mein Feed-Reader hat derzeit ca. 125 Feed-Abos. Zu meinen wichtigsten Infoquellen gehört für mich Rivva, auch wenn das kein Blog, sondern ein Aggregator bzw. Meme-Tracker ist. Dazu kommen dann noch FriendFeed und Twitter, wo täglich interessante Artikel verlinkt werden. Das führt dazu, dass bei mir die Zahl der ständig über den Feed-Reader gelesenen Blogs etwas kleiner geworden ist, zugunsten der über diese Netzwerke bzw. Aggregatoren empfohlenen Artikel.

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