von , 20.04.2009

Blog der Woche „ubuntublog”: „Der Grundgedanke der Open-Source-Welt treibt mich dazu an, Wissen weiterzugeben”

Der Schweizer Blogger und Publizist Roman Hanhart ist in der Open-Source- und Linux-Community zu Hause und dem einen oder anderen sicherlich auch durch Treffen auf einem der zahlreichen BarCamps bekannt. Neben seinem Stammblog Yoda.ch schreibt er auch noch das ubuntublog, auf dem er Neuigkeiten und Wissenswertes aus der Welt der Linuxdistributionen Ubuntu und Debian berichtet. Außerdem ist er auch noch für den Podcast von RadioTux aktiv. Wie es dazu kam und was ihn am Bloggen und an Open Source begeistert, erklärt er in unserem Fragebogen.


Name des Blogs:

ubuntublog.ch

Gestartet von:

Roman Hanhart

Weitere regelmäßige Autoren:

keine

Erster Beitrag am:

25. Dezember 2007

Blogplattform:

WordPress

Zahl der Leser, Abrufe etc.:

ca. 14.000 Leser im Monat, ca. 22.000 Zugriffe im Monat.

Ich befinde mich in der komfortablen Lage, dass Teile der Inhalte durch planet.ubuntuusers.de aggregiert werden und so steigen die Leserzahlen und Zugriffe kontinuierlich an.

Gib dem Blog fünf Tags:

Linux, Ubuntu, OpenSource, Community, Podcast

Der erfolgreichste Beitrag (am meisten gelesen, meiste Kommentare - was auch immer Du als Kriterium ansiehst):

Der meist aufgesuchte Beitrag trägt den Titel "webmin auf einem Ubuntu-Server installieren" und beschreibt ein Serververwaltungs-Tool, das offenbar sehr beliebt ist, aber schon seit geraumer Zeit aus den Ubuntu-Quellen entfernt wurde. Deswegen ist die Installation ein klein wenig aufwändiger als üblich.

Dein persönlicher Lieblingsbeitrag (können auch mehrere sein):

"Eine lebendige Gemeinschaft" nennt sich ein Beitrag, der auf die Plattform ubuntuusers.de eingeht und einfach ein Dankeschön an die Community sendet.

Im Beitrag "Ubuntu-News auf RadioTux" beschreibe ich ganz kurz die Leistungsfähigkeit der deutschen Sprache und die dagegen fahl wirkende alemannische Ausdrucksweise. Jener Abschnitt - bei dem Beitrag geht es eigentlich um Podcasting und um die Anwendung Audacity - verstehe ich als Plädoyer für die Sprachgewandtheit unserer nördlichen Nachbarn. Ich wünschte, ich könnte mich derart treffend und präzise ausdrücken.

ubuntu

Wie kam es dazu, dass es dieses Blog gibt?

Das Interesse an , die Verbundenheit zur Community und die Begeisterung am Grundgedanken der Open-Source-Welt, dem Idealismus, der die Szene sanft antreibt, bilden die Gründe, weshalb ich dieses Blog gestartet habe.

Warum blogst Du? Was motiviert Dich?

Einerseits treibt mich mein Ego an, denn es sehnt sich nach Aufmerksamkeit und will sich im Mittelpunkt wähnen. Andererseits bildet das Blog den Versuch ab, der Community ein klein wenig vom dem, was ich tagtäglich von ihr profitiere, zurückzugeben. Die Linux- und Open-Source-Welt lebt vom Gedankengut, dass Wissen frei von jedem Menschen assimiliert und weitergereicht werden kann. Solch offene Gemeinschaften üben eine starke Faszination auf mich aus.

Welche positiven und negativen Erfahrungen hast Du mit dem Blog gemacht?

Oft bekomme ich durch einen technischen Artikel, in dem ich eine Herausforderung und mein Lösungsvorschlag dazu beschreibe, Alternativen. Leser schreiben mir, wie sie ihr ähnlich gelagertes Problem gelöst haben. Dadurch findet ein Wissenstransfer statt. Das ist spannend und Die positivsten Erlebnisse erfahre ich dann, wenn ich an BarCamps, LinuxTagen oder an andern Veranstaltungen Leute kennen lerne, die ich durch das Bloggen bisher nur "digital" kannte. Mittlerweile kenne ich eine ganze Menge Menschen aus unserer Szene persönlich.

Negative Erlebnisse finden derart selten statt, dass sie sich hier nicht zu erwähnen lohnen.

Welche drei andere Blogs liest Du besonders gern?

  • Karl-Tux-Stadt: Linux-Blog aus Chemnitz von Sirko Kempter, ein Freund und liebenswerter Mensch.
  • RTFM!: Linux-Blog aus Meckenheim von Hans Fährmann, den ich an den Linux-Tagen in Chemnitz kennen lernte.
  • Wissenwerkstatt: Wissenschaftliches Blog aus München von Marc Scheloske. Ich kenne Marc persönlich und mag seine offene Art und seine "nichtelitäre-akademische" Haltung.

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Eine Antwort

  1. von Gusth 26.04.2009 (22:54Uhr) 1.

    Ich freue mich für dich Roman, dass du wieder schreibst.

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