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Blogfoster: Neue Analytics-Software speziell für Blogger

Mit „blogfoster“ startet in Kürze eine Analytics-Alternative für Blogger, die neben einer aufgeräumten Oberfläche viele spannende Features bietet. Der Webdienst verspricht Nutzern neben dem Einblick in wichtige Kennzahlen unter anderem ein Blogger-Netzwerk und Vermarktungsmöglichkeiten.

Blogfoster: Neue Analytics-Software speziell für Blogger

Die Analyse-Software „blogfoster“ präsentiert sich seit kurzem der Öffentlichkeit. Sie bietet Nutzern eine simple Analytics-Alternative und besticht im Promo-Video durch eine aufgeräumte Oberfläche. Die Integration erfolgt über ein WordPress-Plugin oder JavaScript. Alle Daten werden zentral gesammelt und aufbereitet, durch das Responsive Design haben Nutzer auch über mobile Geräte vollen Zugriff.

blogfoster: Blogger-Netzwerk, Blogger-Ranking, Blogger-Durchschnitt

Vor kurzem veröffentlichten die Betreiber der Analytics-Software blogfoster eine Landingpage mitsamt allen wichtigen Informationen. (Quelle: blogfoster)
Vor kurzem veröffentlichten die Betreiber der Analytics-Software blogfoster eine Landingpage mitsamt allen wichtigen Informationen. (Bild: blogfoster)

Blogfoster ermittelt über das WordPress-Plugin nicht nur die Anzahl der Besucher, sondern auch ihr Verhalten auf der Website. Dadurch können Nutzer einzelne Traffic-Quellen beispielsweise hinsichtlich der resultierenden Kommentaranzahl auswerten. Weil diese Daten über ein Punktesystem quantifiziert werden, sind Artikel auf den ersten Blick vergleichbar. Doch damit nicht genug: Auf Basis dieser Daten erstellt der Webdienst ein Blogger-Ranking mit Fokus auf Interaktionsraten – nicht Abrufzahlen. Eine Chance für Nischenseiten mit geringem Traffic, aber aktiver Leserschaft.

Über die Software können Nutzer ihre eigenen Kennzahlen – etwa Seitenaufrufe, Besucher und Besuchszeit – mit den Kennzahlen anderer Nutzer vergleichen. Blogfoster errechnet hierfür automatisch den anonymisierten Durchschnitt aller teilnehmenden Nutzer, sowohl in Bezug auf einzelne Themenkategorien als auch Nationen. Dadurch ist auf den ersten Blick deutlich, wie die eigene Website in ihrer Kategorie dasteht. Erhält sie ähnlich viele Besucher? Verweilen die Besucher länger als bei der Konkurrenz? Blogfoster liefert erste Antworten auf diese komplizierten Fragen.

Ebenso spannend klingt die Idee eines integrierten Blogger-Netzwerks. Es basiert auf einem Plugin, dass unterhalb von Artikeln vollautomatisch auf weiterführende Artikel des gleichen Themengebiets verlinkt. Je nach Vorlieben und Einstellungen sind dies sowohl interne als auch externe Artikel. Über das Web-Interface können Nutzer auswählen, welche Blogs sie ihrem persönlichen Netzwerk hinzufügen wollen. Der Webdienst benachrichtig daraufhin dessen Betreiber, der eine gegenseitige Verlinkung bestätigen können. Ein Algorithmus setzt schließlich die weiterführenden Links, nach Aussagen der Betreiber in Abhängigkeit von Aktualität und Relevanz.

Monetarisierung leicht gemacht: blogfoster plant Werbenetzwerk

Neben den genannten Funktionen will blogfoster seinen Nutzer auch die Monetarisierung ihrer Inhalte ermöglichen. Als Betreiber der Werbeplattform Stilanzeigen haben die Macher hierbei schon erste Erfahrungen und Kontakte gesammelt. Auf Nachfrage von t3n.de berichtet Mitgründer Simon Stalb jedoch, man wolle Bloggern die notwendigen Freiheiten lassen und das Konzept von Stilanzeige deshalb nicht komplett auf blogfoster übertragen. Stilanzeige legt viel Wert auf reduzierte sowie aufgeräumte Anzeigen und erlaubt lediglich eine Werbung pro Webseite.

Alle Funktionen im Überblick

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3 Antworten
  1. von Cookie am 06.07.2013 (07:43 Uhr)

    Und wie steht's mit der Vereinbarkeit mit dem Datenschutzrecht? Kann ich das Plugin problemlos nutzen oder (auch) nur wieder mit aufwändigen Datenschutzerklärungen, Anonymisieren und weiß der Teufel was?

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  2. von Simon am 06.07.2013 (08:53 Uhr)

    Hallo Cookie. Eine Datenschutz-Erklärung auf der Website wird man - wie bei anderen Analytics-Tools - einbinden müssen. Alles weitere, wie das anonymisierte Abspeichern der IP und ein Opt-Out-Feld sind standardmäßig aktiviert bzw. können einfach über das Plugin in die Seite eingebunden werden.

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  3. von Cookie am 07.07.2013 (08:02 Uhr)

    @Simon - Danke für die prompte Antwort! Klingt ja vielversprechend... :-)

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