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„Bloggergate“: Keyword-Spam in Blogs, Basic Thinking im Zentrum

„Bloggergate“: Keyword-Spam in Blogs, Basic Thinking im Zentrum

Die deutsche Blogosphäre ist in Aufruhr: Als „Bloggergate“ wird ein umfangreicher Fall von Schleichwerbung auf deutschen Blogs bezeichnet, in den rund 100 Blogs verwickelt sein sollen. Dabei geht es um die Verwendung von Keywords und Links, für die sich Blogger bezahlen ließen, ohne dass sie die entsprechenden Beiträge als kenntlich gemacht haben. Ins Rollen gebracht wurde das Thema durch den netbooksnews.de-Blogger Sascha Pallenberg, dem vertrauliche Informationen zugespielt wurden.

„Bloggergate“: Keyword-Spam in Blogs, Basic Thinking im Zentrum

„Bloggergate“: Ein riesiger Skandal oder nur heiße Luft?

Bereits vor einigen Tagen twitterte Sascha Pallenberg über einen handfesten Skandal, der die deutsche Blogosphäre erschüttern werde. Jetzt wo die Katze endlich aus dem Sack ist, sind die Meinungen darüber durchaus unterschiedlich. Viele Blogger berichten darüber, dass auch sie Anrufe und E-Mails bekommen hätten, in denen ihnen Beträge von meist 50 Euro für einen Beitrag auf ihrem angeboten wurden. Verlangt wurde dabei lediglich ein Artikel mit einer bestimmten Länge, mit bestimmten Keywords und speziellen Links. Natürlich sollte ein solcher Post in dem Schreibstil des Blogautoren verfasst werden und auch sonst nicht weiter auffallen. Und selbstverständlich sollte der Post auch nicht als Werbung gekennzeichnet sein.

„Bloggergate“: Nicht immer heißt „keine Werbung“ auch wirklich die Abwesenheit von Werbung. (Foto: daskerst / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Onlinekosten.de löst „Bloggergate“ aus

Hinter dem Bloggergate steckt mit Onlinekosten.de der Betreiber des Blogs Basic Thinking, dessen Name auch für die Anwerbeversuche herhalten musste. Wie Sascha Pallenberg berichtet, sollen die Anwerbeversuche zum Teil sehr aggressiv gewesen sein. Bei den Bloggern wurde so ein großer Druck aufgebaut, damit sie erstens mitmachen und zweitens nie darüber sprechen. Die Androhung von Vertragsstrafen in Höhe von 5.001 Euro sorgte dann auch lange Zeit für ein Schweigen bei den schwach gewordenen Bloggern, doch jetzt ist dieses Kartenhaus eingestürzt und Onlinekosten.de und auch Basic Thinking stehen vor einem Reputationsscherbenhaufen.

Wie ist „Bloggergate“ zu bewerten?

Die gekauften Links müssen dabei nicht nur als Schleichwerbung betrachtet werden, sondern auch als Versuch, Webseiten mit Geld zu besseren Platzierungen in den Suchergebnissen von Google & Co. zu bringen. Dass solche Methoden funktionieren ist keine Geheimnis und auch nicht wirklich neu, sondern seit Jahren gängige Praxis, glaubt man vielen Experten aus der SEO/SEM-Ecke.

Okay, wenn es schon seit Jahren so gemacht wird - wo ist dann der Skandal? Oder ist Bloggergate nur heiße Luft?

Um es klar zu sagen: Es ist nicht nur heiße Luft. Es wurden im großen Stil Meinungen von Bloggern eingekauft, deren Leser nicht erkennen konnten, dass sie einer Werbeaktion aufgesessen sind. Wer regelmäßig Blogs liest, tut dies auch, weil man dem Blogger und seiner Meinung vertraut. Dieses Vertrauen wurde hier missbraucht. Da hört für mich die Suchmaschinenoptimierung auf und da fängt Betrug am Leser, den Wettbewerbern und der Suchmaschinen an. Wer sich als Blogger daran beteiligt hat, ist für mich allerdings eher ein Opfer als ein Mittäter. Wer selbst bloggt, der weiß wie schwer es ist, damit Geld zu verdienen. Da ist eine lukrative Kooperation mit dem populären Basic Thinking Blog sicher für viele Blogger eine Nummer zu groß gewesen, um die Finger davon zu lassen.

Veröffentlichen will Sascha Pallenberg die beteiligten Blogger übrigens nicht. Eine Entscheidung, die man nur respektieren kann. Er begründet sie so:

Ich habe eine Menge Emails bekommen in denen Blogger beschreiben, dass sie darum fuerchten ich koennte ihre Blogs nennen. Das werde ich nicht tun. Ihr seid letztendlich die armen Schweine in diesem Spiel. Onlinekosten hat euch benutzt um richtig abzusahnen und ihr wolltet ein paar Euros nebenher machen. Lasst den Scheiss, irgendwann kommt es immer raus. Konzentriert euch auf euren Content, denn wer gute Artikel schreibt braucht weder eine SEO-Klitsche, noch muss er/sie auf solche Vermarkter zurueckgreifen, denn dann werdet ihr eure Seite vernuenftig monetarisieren koennen.

Vielleicht nicht ganz unwichtig ist übrigens noch der Hinweis, dass diese Art der Schleichwerbung nicht nur von Google bestraft wird, sondern in den USA für Blogger auch gesetzlich untersagt ist. Das spielt für Deutschland rein rechtlich natürlich keine Rolle, hilft aber vielleicht doch bei der Bewertung der Vorgänge. Ein umfassende Bewertung zur Rechtswidrigkeit von Schleichwerbung hat Sebastian Dramburg abgegeben.

Eine Reaktion von Onlinekosten.de oder Basic Thinking ist bislang übrigens ausgeblieben...

Weiterführende Links:

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18 Antworten
  1. von smartie am 28.01.2011 (14:15 Uhr)

    "Veröffentlichen will Sascha Pallenberg die beteiligten Blogger übrigens nicht. Eine Entscheidung, die man nur respektieren kann."
    Sascha P hat keine Liste der beteiligten Blogs. Das ist die einzige Erklärung für die Nichtveröffentlichung.
    Hätte er die Liste gehabt und wäre sein Kalkül gewesen, die Veröffentlichung wäre seiner Selbstdarstellung dienlich, hätte er sie vermutlich auch veröffentlicht.

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  2. von roberto am 28.01.2011 (14:33 Uhr)

    Ich bin hierüber auf das Thema gestoßen.
    http://www.dr-bahr.com/news/massive-schleichwerbung-in-deutscher-blogosphaere-gekaufte-links-durch-die-onlinekosten-gmbh.html

    Kommentare die ich seit dem gelesen habe zeigen das viele 2 Dinge verwechseln:
    "Eine Seite freiwillig verlinken" und "Eine Seite gegen Bezahlung verlinken, als wäre es freiwillig und ohne Gegenleistung"

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  3. von inkognito am 28.01.2011 (14:46 Uhr)

    so ein kindergarten: die blogger wurden unter druck gesetzt.... tzzzz wie denn bitte schön? ich glaube jeder (sollte) selbst in der lage sein zu entscheiden, ob er da mitmachen will oder nicht, also finde ich den ausdruck "opfer" nicht passend, wir sind doch keine kinder mehr und wer jetzt behauptet uhh das wusste ich ja garnicht das so läuft, der sollte mal aufwachen...
    achtung hier die nächste welle: leserbewertungen in bewertungsportalen sind (oft) auch nicht echt!!!
    fazit: aufwachen und selbst mitdenken!

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  4. von Sven am 28.01.2011 (14:46 Uhr)

    Langeweile? Oder doch schon Sommerloch im Winter? Es ist doch jedem Blogger selbst überlassen, was er in seinem Blog schreibt. Jeder Blogger kann, bevor er so ein Angebot annehmen sollte, selbst entscheiden, ob ihn denn die Seite oder das Unternehmen gefällt, für das er da Werbung machen soll. Und wenn er das mit ja beantworten kann und seine ehrliche Meinung schreiben darf, warum dann nicht auch Geld dafür nehmen? Wichtig ist doch nur, dass die Wahrheit gesagt wird, wenn man dies tut, dann muss es nicht unbedingt mit Werbung gekennzeichnet sein. Sowas ist nur der Fall, wenn man einen vorgegebenen Text veröffentlichen soll, der nicht der Meinung des Blogautoren entspricht. Aber sind wir mal ehrlich, welcher Blogautor würde sich auf so etwas einlassen?

    Also kommt mal runter, solange es keine Pflicht ist Werbung als solche zu kennzeichnen, solange ist auch nichts dabei, wenn man es nicht macht. Das Geld was man dafür verdient muss am Ende auch versteuert werden und ist somit legal verdient.

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  5. von mpet am 28.01.2011 (15:19 Uhr)

    @ Sven: Kleine Fußnote... Werbung muss durchaus als solche gekennzeichnet werden. Zur rechtlichen Bewertung siehe z.B. hier http://spreerecht.de/abmahnung/2011-01/verschleiert-viral-und-illegal-zur-rechtswidrigkeit-von-schleichwerbung

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  6. von Jan Tißler am 28.01.2011 (15:28 Uhr)

    „Also kommt mal runter, solange es keine Pflicht ist Werbung als solche zu kennzeichnen, solange ist auch nichts dabei, wenn man es nicht macht.“

    Wie kommst du darauf, dass das keine Pflicht sei? Beispiel aus §10 des Pressegesetzes für Niedersachen (ist Ländersache):

    „Hat der Verleger oder der Verantwortliche (§ 8 Abs. 2 Satz 4) eines periodischen Druckwerks für eine Veröffentlichung ein Entgelt erhalten, gefordert oder sich versprechen lassen, so muß diese Veröffentlichung, soweit sie nicht schon durch Anordnung und Gestaltung allgemein als Anzeige zu erkennen ist, deutlich mit dem Wort "Anzeige" bezeichnet werden.“

    Jetzt kann man sich streiten, ob Blogs "Druckwerke" im Sinne dieses Gesetzes sind. Da Gesetze bekanntlich Auslegungssache sind, hätte das wohl im Zweifel ein Richter zu bestimmen. Und der könnte durchaus zum Schluss kommen, dass Veröffentlichungen im Internet ebenfalls das sind, was der Gesetzgeber zum Zeitpunkt der Gesetzlegung mit "Druckwerken" gemeint hat.

    Der schärfste Richter ist in diesem Fall aber sowieso der Leser. Und der wird sich sagen: Wie ernst kann ich wohl die Meinung von jemandem nehmen, der sich in der Vergangenheit schon hat heimlich kaufen lassen?

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  7. von Sven am 28.01.2011 (16:11 Uhr)

    Wenn man in dem Artikel seine wirkliche Meinung zu der Dienstleistung sagen darf, egal wie negativ sie ausfällt, ist es dann noch Werbung? Würde es jemanden schaden, wenn ich meine eigene Meinung wieder gebe und dafür Geld nehmen würde? Es geht doch in erster Linie erst einmal darum, wie der Eintrag aufgebaut ist. Wenn ich einen Text veröffentliche, der die Meinung eines anderen wiedergibt, also die Meinung des Unternehmens zum Beispiel, dann würde ich ihn immer als solches kennzeichnen, denn es steht ja mein Ruf als Blogger auf dem Spiel, wenn der Service dann doch nicht so gut ist, wie es der Artikel vielleicht aussagt.
    Wenn ich aber hinter den Artikel stehe, wenn es 100 Prozentig meine Meinung wieder gibt, dann muss der Artikel nicht unbedingt gekennzeichnet sein, denn es ist ja dennoch meine Meinung, auch wenn ich dafür ein wenig Geld bekommen habe. So sehe ich das und deswegen ist es für mich auch erst einmal kein Skandal.

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  8. von chris am 28.01.2011 (16:25 Uhr)

    Ich betreibe selbst einen Blog. Besucherzahlen sind sehr überschaubar, jedoch ist mein Blog seit Jahren online und es haben sich über die Zeit sehr viele Artikel angesammelt. Aufgrund meiner (wissenschaftlichen) Artikel bin ich von zahlreichen Websites deutscher Universitäten und Einrichtungen verlinkt. Meine Domain ist viele viele Jahre alt und eben so lange bei Google und anderen Suchmaschinen gelistet.

    Das Links gekauft werden, ist seit Jahren gängige Praxis und als solches sicherlich kein Skandal. Das Vorgehen der Onlinekosten GmbH könnte man jedoch als solchen bezeichnen. Anfragen, einen Link zu kaufen, bekomme ich im Monat mehr als genug. Nichts ungewöhnliches. Das man allerdings in feinster "Vorwerk-Vertreten"-Mentalität mehrfach angerufen und unter Druck gesetzt wird, ist mir so noch nie passiert. Ich habe nie auf diese Mail geantwortet! Meine Telefonnummer steht im Telefonbuch, mein Name im Impressum! Mehrfach anzurufen, auch wenn ich bereits beim ersten mal ablehne, ist dreist! Sehr dreist!

    Das wichtigste: Ich kenne den Wert einer entsprechenden Verlinkung aus meinem Blog heraus! Was mir angeboten wurde ist eine absolute Frechheit. Das ist für mich der Skandal! Ich gehe auch nicht in ein Autohaus und biete dem Verkäufer für einen 30.000 Euro Neuwagen, 3.000 Euro. Und ich komme auch nicht fünf mal wieder und erhöhe mein Angebot letztendlich auf 6.000 Euro.

    Das Vorgehen der Onlinekosten GmbH ist in diese Fall mehr als dreist. Ganz schlechter Stil!

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  9. von Tom am 28.01.2011 (17:19 Uhr)

    In meinen Augen wird um das Thema viel zu viel Wirbel gemacht. Wenn jemand einen Vertrag zu diesen Preisen unterzeichnet hat ist er selbst schuld.

    Der Kauf von Backlinks ist in der SEO Szene schon lange üblich und deshalb nichts neues.

    Mal sehen wann Basic von Google abgestraft wird, weil Backlinks gekauft wurden? ;-)

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  10. von Chris am 28.01.2011 (22:12 Uhr)

    Gut, dass t3n sauber geblieben ist ;D

    Es ist richtig, dass in der SEO/SEM-Szene viele krumme Dinge geschehen. Da ist das nur ein Beispiel dafür und der Aufschrei könnte beliebig lange mit weiteren fortgesetzt werden...

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  11. von Zui am 29.01.2011 (09:55 Uhr)

    http://oby.de/spammer-3

    Schleichwerbung als Geschäftsmodell...

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  12. von Hendrik am 29.01.2011 (12:24 Uhr)

    Das einzig skandalöse an der Sache ist der Stumpfsinn und die Naivität von Onlinekosten.de die anscheinend tatsächlich geglaubt haben, Blogger würde aufgrund einer solchen Verschwiegenheitsklausel die Klappe halten und man könne unbemerkt im großen Stil ein Linknetzwerk aufbauen.

    Das Sascha Pallenberg nun versucht sich mit dieser "Aufdeckung" als großer Wikileaker zu generieren finde ich ziemlich lächerlich. Er hat letzt endlich nur eine email veröffentlicht, die an 100erte Blogger rausgegangen ist, also alles andere als geheim war. Um so etwas als "Bloggergate" zu bezeichnen muss man wirklich schon über ein sehr "gesundes" Selbstbewusstsein verfügen.

    Was den eigentlich Kern der Sache angeht: Schleichwerbung ist verboten, Linkkauf ist erlaubt, wird aber von google abgestraft, wenn es rauskommt. Trotzdem gibt es seit Jahren Firmen, die damit öffentlich und ungeniert ihr Geld verdienen und ebenso verdienen Blogger damit seit Jahren ein hübsches Taschengeld. Das ist alles schon lange bekannt und wenn man es nicht in irgendeine reißerische Form verpackt, kräht auch kein Hahn danach.

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  13. von Christian Buggisch am 29.01.2011 (16:30 Uhr)

    "Wer sich als Blogger daran beteiligt hat, ist für mich allerdings eher ein Opfer als ein Mittäter." Den Satz verstehe ich wirklich nicht. Wieso ist man bitte ein Opfer, wenn man Geld dafür nimmt, seinen Leser gegenüber unehrlich zu sein?

    Und die Kommentare im Sinne von "ist doch schon lange bekannt, was regt ihr euch auf" verstehe ich auch nicht. Soll der Umstand, dass schon lange betrogen wird, den Betrug legitimieren?

    So kompliziert ist die Bewertung doch nicht: Wer seine Lesern via Verlinkung Inhalte empfiehlt und seine Motive nicht offenlegt, begeht einen Vertrauensbruch. Ich nenne das Betrug, natürlich nicht im juristischen Sinn, aber im moralischen ...

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  14. von Jan am 29.01.2011 (16:33 Uhr)

    Die beiden wirklich interessanten Sachen sind die Doppelmoral und die Schamlosigkeit dieses Bloggers. Zur Doppelmoral: In Deutschland muss ein Blog ein Impressum haben, Werbung (auch Banner) muss als solche gekennzeichnet sein. Beides fehlt in Saschas Blog. Zur Schamlosigkeit: das Bloggergate ist keines, sondern nur eine - zugegeben - raffinierte PR-Maßnahmen dieses Blogs. Damit hat es die Seite sogar auf "Spiegel-Online" geschafft. Chapeau.

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  15. von Aleks am 30.01.2011 (09:23 Uhr)

    Ich finde die Naivität vieler blogger viel erschreckender. Es ist seit Jahren üblich links zu kaufen/verkaufen. So Funktioniert das nun mal mit dem SEO. Solange nicht eindeutig klar ist, ob Blogs exakt als "Presse" zu bezeichnen sind, so bleibt es eine Grauzone, ob Leute ihre verkauften Links kennzeichnen oder nicht. Auf der einen Seite wollen Blogger immer das neue Medium darstellen und sich bloß nicht mit Zeitungen vergleichen und nun bekommt mal jemand raus das da irgendwo Werbung nicht gekennzeichnet wurde und alle sind skandalös entsetzt.

    Nur weil Google sagt "Linkverkauf ist böse" hat das noch lange keinen wert. Einige vergessen manchmal, dass Google nicht die Regulierungsbehörded des Internets ist.

    Hinzu kommt auch, dass es den SEO Agenturen/ Linkbuildern oft absolut egal ist, ob der Artikel positiv oder negativ ist, denn das spielt im einfachen Linkbuilding Stadium absolut keine Rolle.

    Ich persönlich finde die ganze Geschichte ziemlich unsinnig, eingerechnet aller beteiligten, denn wer Verträge unterschreibt, die kritisch zu deuten sind, es aber trotzdem macht, muss sich nicht wundern wenn er die Suppe danach auslöffeln muss.

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  16. von Rainer am 15.04.2011 (13:38 Uhr)

    Die Veröffentlichung eines Textes mit Link, gegen Bezahlung aber ohne Werbehinweis, ist nicht verwerflich, wenn dabei die eigene Meinung wiedergegeben wird. Links tauschen oder kaufen ist doch heute gängiges Mittel. http://www.content.de/lexicon/Backlink-setzen-11.html

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  17. von Rüdiger der Finanzchecker am 26.04.2012 (12:40 Uhr)

    Trotz allem haben diese Enthüllungen der Reputation von basicthinking offenbar nicht allzu großen Schaden zufügen können. In den letzten Blogcharts von August 2011 waren die immer noch ganz weit oben, der Blog ist immer noch sehr lebendig, hat einen relativ guten Pakerank, usw. Also: heiße Luft indeed!

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