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In Blogs kommentieren: 11 Tipps für den maximalen Nutzen

In Blogs kommentieren: 11 Tipps für den maximalen Nutzen

Die Verlagerung der Diskussionen aus den Blogs in die ist seit Längerem ein Thema. Im Folgenden möchte ich euch zeigen, wie ihr mehr aus den Kommentaren holen könnt, die ihr in Blogs schreibt – und wieso eure Kommentare auf jeden Fall direkt im landen sollten.

In Blogs kommentieren: 11 Tipps für den maximalen Nutzen

1. Biete Mehrwert

Das Wort Mehrwert ist sicherlich inflationär in den letzten Jahren benutzt worden. Alles muss Mehrwert (also einen Nutzen) bieten. Ein Kommentar, der zusätzliche Informationen oder eine fundierte Gegenstimme liefert, sorgt immer für Aufmerksamkeit. Es honoriert nicht nur die Leistung des Autors, sondern bietet die Möglichkeit, sich selbst mit Fachwissen zu präsentieren. Vergiss hierbei die Erläuterung deiner Ansicht nicht! Und was ist schöner als ein Kommentar, aus dem jeder noch einen Nutzen herausziehen kann?

2. Die ersten drei bis fünf Kommentare sind wichtig

Die ersten Kommentare sind wichtig. Wenn der Leser mit dem Text fertig ist, wird er gegebenenfalls die Kommentare anlesen. Er wird schauen, ob er irgendwo einen Einstieg findet, oder holt sich die ein oder andere Meinung zur Reflexion. Er wird sich aber in den seltensten Fällen bis Kommentar 39 vorkämpfen um dort ein „Sehe ich auch so“, loszuwerden.

3. Beware of TL;DR

Vorsicht bei der Länge. Genauso wie beim Bloggen gilt: Beware of TL;DR (too long, didn’t read). Es soll natürlich alles gesagt werden, was gesagt werden muss. Wenn ihr aber merkt, dass der Kommentar länger wird, versucht euch auf das Wesentliche zu reduzieren (Füllwörter streichen!). Wer es schafft, Dinge auf den Punkt zu servieren, erhöht die Wirkung des Kommentars.

4. Backlink abstauben

Es klingt banal und es ist vielleicht auch nicht der hochwertigste Link, aber es ist ein Link. Und den staubt man ab, denn bis auf die URL ins Formularfeld einzutragen, muss ich dafür nichts tun. Selbst wenn es ein NoFollow-Link ist, der aus SEO-Sicht vielleicht weniger attraktiv ist, ist es für den Mitleser die Möglichkeit darauf zu klicken (mehr dazu in Punkt 9).

Mit einem nützlichen und intelligenten Diskussionsbeitrag kann man auf sich aufmerksam machen. In Blogs funktioniert das sogar noch besser als in der Offline-Welt, denn schließlich führt die Leser ein Klick auf deinen Namen zu deiner eigenen Seite. (Foto: tylerhoff / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

5. Nutze die Neugier

Neugier ist ein schöner Reiz. Meist wird dieser Reiz dadurch aktiviert, indem wir Verborgenes entdecken wollen. Ihr kennt den Autoren vielleicht nicht, hinterlasst ihm aber einen Kommentar, wie in Punkt 1 beschrieben. Mindestens der Autor wird wissen wollen, wer da geschrieben hat, worüber Ihr noch so schreibt und ob es vielleicht eine Themenüberschneidung gibt. Der Auslöser kann pure Neugier, eure Art zu schreiben, die Wortwahl oder der Inhalt sein. Die Stammleser des Blogs werden höchstwahrscheinlich auch einen Blick riskieren. Sie wollen auch wissen, wer ihr trautes Umfeld „stört“. Stören hat einen vermutlich ähnlichen Aufmerksamkeitspegel wie Überraschen, da beides die Routine (im Hirn) unterbricht.

6. Kommentare in Social Networks sind isoliert

Angenommen, ihr ergänzt den Artikel oder startet eine Diskussion in einem Social Network, dann wird sich die Diskussion auch nur dort abspielen. Der Schauplatz verringert sich dadurch um ein Vielfaches. Denn es ist nicht davon auszugehen, dass der Großteil der Leser auch alle Netzwerke abonniert hat – sofern sie dort überhaupt einen Account besitzen.

Im Klartext heißt es, dass ihr euren Gedanken innerhalb des Netzwerks isoliert. Es entstehen sicherlich auf Google+ ab und an größere Diskussionen. Wer dem Blog aber vielleicht nur auf Facebook oder dem Autor auf Twitter folgt, weil er eben keine hohe Redundanz möchte, dem wird dieser zusätzliche Input entgehen. Ein reiner RSS-Abonnent geht in der Gänze leer aus (Ich unterstelle dem RSS-Leser mal, dass er in die Kommentare guckt bei Interesse). Ich zum Beispiel führe keine lange Diskussionen auf Facebook, weil ich die Usability durch das Auf- und Zuklappen als störend empfinde. Jeder hat seine persönlichen Vorlieben, auch bei einem Diskussionsplatz. Letztlich wird euer Kommentar unter dem Artikel auch immer stehen bleiben (siehe letzte Punkt).

7. Solidarität fördern

Der Kommentar in einem Blog fördert auch die Solidarität. Vielleicht nicht bei den heavy usern, aber wenn ich häufiger in einem Blog kommentiere, bekomme ich diesen irgendwann zurück. Euer Gegenüber fühlt sich verpflichtet, auch mal einen Kommentar abzugeben. Probiert es einfach aus und stellt die Uhr danach, wann der erste Kommentar zurückkommt. Man könnte auch sagen: Wie du mir, so ich dir.

8. Das Netzwerk bekräftigen

Die Abgabe eines Kommentars zeigt zudem, dass ihr den Artikel gelesen habt. Es zeigt dem Autor, dass ihr da seid, dass ihr vielleicht ständig lest. Es zeigt aber auch, dass ihr euch mit dem Text aktiv auseinandergesetzt habt. Es füttert eben die Solidarität. Es zeigt aber auch Präsenz und wer diese nicht hat, der wird schnell vergessen. Das Netz ist groß genug, die Leute gehen einfach weiter.

9. Inspiration holen

In den Kommentaren finden sich Anregungen für eigene Artikel: eine Verständnisfrage, eine Meinung oder ein Gedankenanstoß. Wenn ihr merkt, dass euer Kommentar umfangreicher  wird, dann spricht nichts dagegen, einen eigenen Artikel daraus zu machen. Ihr referenziert klar auf den Ursprungsartikel und schafft eine Win-Win-Situation: Inhalt für euren Blog, ein wenig Seelenbalsam und Reputations-Streicheleinheiten für den anderen Blogger. Ralf Bohnert hat z.B. so in seinem Artikel „Soll ich? Unsicherheit beim Bloggen“ gehandelt und auf meinen Post geantwortet. Mich hat es gefreut.

10. Kommentare sind Kaltakquise

Wenn ihr die ersten neun Punkte gelesen habt, werde ich diesen Punkt nicht weiter ausformulieren müssen. Ich versuche, drei Kommentare pro Tag in fremden Blogs zu schreiben. Ein Kniff dabei ist, Kommentare zu nutzen. Ich lese einen Artikel und reiße die Kommentare an – ist ein interessanter dabei, dann schaue ich mir seinen Blog an. Irgendwas Interessantes dabei, das ich kommentieren könnte? Ja? Super – was dann passiert, wisst ihr ja jetzt.

11. Der Kommentar ist dort, wo er hingehört

Das Kommentieren unterhalb des Artikels führt dazu, dass der Kommentar dort steht, wo er hingehört: unter den Artikel. In den Social Networks (über Artikel) zu diskutieren, wird sicher weiter bestand haben. Euer Kommentar wird allerdings auch verschwinden. Der Unterschied liegt auf der Hand: Ein Artikel verschwindet auch (von der Startseite), es wird aber immer auf den Artikel referenziert. Ein Posting in einem Social Network als Referenz anzugeben, geschieht in der Regel nur, wenn keine andere Quelle verfügbar ist.

Zusammenfassung

Es gibt einige gute Gründe, wieso ihr die Kommentare vorzugsweise im Blog hinterlassen solltet. Es kann euch niemand dazu zwingen, aber ein Blog ist eine langfristige Investition. Es ist eine ähnliche Krux wie bei dem Verlinken. Eine ähnliche Diskussion, die im deutschsprachigen Raum immer und immer wieder aufkeimt. Fangt bei euch an zu handeln, durch das Wiederkauen der Theorie wird sich ein Zustand nicht verändern.

Dieser Artikel erschien ursprünglich im Blog von Kai Thrun.

Über den Gastautor

Kai Thrun ist Blogger, Barcamp-Organisator und umtriebener Internetjunkie mit Offline-Expertise. Er beschäftigt sich seit Jahren mit Social Media in Deutschland und versucht regelmäßig die Community voranzutreiben und sein Wissen für jeden zugänglich zu machen.

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45 Antworten
  1. von TmoWizard am 03.01.2012 (18:30 Uhr)

    Hallöchen Kai,

    passend dazu gab es auch einmal was bei Webmaster Friday, zu dem ich auch einen passenden Artikel geschrieben habe.

    Ich bin jedenfalls der Meinung, daß ein Kommentar immer zum entsprechenden Blog-Artikel gehört und nicht etwa nach Facebook oder so.

    Grüße aus Augsburg

    Mike, TmoWizard

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  2. von Uwe Kuhl am 03.01.2012 (18:40 Uhr)

    Tipp 12: Wer zu faul ist, den Autor nach der Lektüre eines guten Artikels mit einem Kommentar zu erfreuen, kommt in die Hölle. Vermeide das nach Möglichkeit, denn das ist nicht lustig.

    Mal im Ernst: Du hast vollkommen Recht. Danke für den Denkanstoß.

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  3. von Tobbi am 03.01.2012 (18:47 Uhr)

    Schöne Zusammenfassung.

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  4. von Thomas Mauch am 03.01.2012 (19:54 Uhr)

    Danke für den Artikel. Denn nach gehören Blogs zu den besten Orten im Internet, um gute Diskussionen zu führen.

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  5. von Nadine am 03.01.2012 (20:06 Uhr)

    Dem stimme ich voll und ganz zu. Wenn man "lange genug dabei" ist weiß man das ja auch.
    In meinem Fall ist es aber z.B. ganz einfach so, dass es mittlerweile so viele Blogs gibt und immer weniger Zeit. Ich weiß einfach nicht wo ich anfangen soll.

    Ich halte zwar nix von Vorsätzen fürs neue Jahr, aber das angesprochene Thema will ich in diesem Jahr auf jeden Fall in Angriff nehmen. Ich muss nur sehen wie ich am besten vorgehe ohne mich stundenlang damit zu beschäftigen.

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  6. von Familie Bodehase am 03.01.2012 (20:18 Uhr)

    Man kann Nadines Kommentar auch als Hinweis sehen, sich mit Kommentaren auch bei bereits bekannten Bloggern wieder in's Gedächtnis zu bringen. Ein weiterer Punkt für obige Liste, wie ich finde.

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  7. von Andreas am 03.01.2012 (20:29 Uhr)

    Ich halte den 1. und 11. Punkt für am wichtigsten, sind ja auch inhaltlich nah bei einander. Der Rest geht häufig in die Schiene: Hast auch du Traffic von. Ist zwar nichts böses, sollte aber nicht Anstoß für den Kommentar sein, sondern die Diskussion. Zumal ich mich auch über Kommentare von Leuten freue, die keine eigene Publikation haben.

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  8. von Sven Erfurt am 03.01.2012 (20:40 Uhr)

    Danke für deinen sehr informativen Beitrag!

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  9. von Franz am 03.01.2012 (21:04 Uhr)

    Dieser Beitrag ist sehr informativ, doch scheitert die Umsetzung zu einem Teil an den schreibfaulen bzw. plattform-gebundene Usern. Ich gehe hier von meiner Webseite aus und zB YouTube. Ich sehe auf meiner Webseite gerne gute Kommentare (wenn es auch nur Kritik hagelt) anstatt die Kommentare wie man sie unter diversen Videos findet: erster..... du bist *piep*.... muhahaha.... usw usf.

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  10. von Christine Pfeil am 03.01.2012 (21:22 Uhr)

    Super Tipps - danke

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  11. von Nils Gajek am 03.01.2012 (22:19 Uhr)

    Super! Vielen Dank, das nenne ich mal nützliche Tipps.

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  12. von Daniela Schmitten am 03.01.2012 (22:43 Uhr)

    Gute Tipps! Aufgepasst jedoch bei Kommentar-Richtlinien: Oft sind Werbehinweise auf die eigene Homepage untersagt und können zur Nichtfreigabe des Kommentars führen, wenn nicht gar zur Sperrung für mehrere Wochen.

    Meinen Blog habe ich als Artikel definiert. Beim Einstellen von Fremdartikeln schreibe ich auch den eigenen Kommentar direkt unter den Artikel, sofern es passt. Journalismus lebt von ehrlicher Kritik!

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  13. von Tobias am 03.01.2012 (23:04 Uhr)

    Sehe ich auch so ;-)

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  14. von fst am 03.01.2012 (23:54 Uhr)

    Diese Haltung zu Blogkommentaren ist ähnlich schädlich für eine gute Kommentarkultur wie die Auslagerung der Diskussion zu Social Networks. Wie Du mir, so ich Dir? Also wie bei dem sogenannten Geschenk an die Erbtante? Ich behaupte: Wer aus den ersten 10 Motiven heraus mit dem Kommentieren anfängt, wird keinen einzigen bereichernden Kommentar verfassen.

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  15. von Chris am 04.01.2012 (00:31 Uhr)

    Schicker Artikel. Besonders Punkt 7 "Wie du mir, so ich dir" kann ich im positiven Sinne bestätigen. Das handhabe ich auch immer so.

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  16. von Thomas am 04.01.2012 (08:03 Uhr)

    Sehr spannender Artikel. Mir gefällt besonders der Punkt 9, ein wirklich guter Tipp.

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  17. von Michael am 04.01.2012 (08:31 Uhr)

    Danke für den lesenswerten Artikel.
    Leider sind Leser nur selten zum Kommentieren zu bewegen.
    Wie ich schon mal in einem eigenen Artikel schrieb:
    "Wenn man zu Umfragen aufruft, Diskussionen anstößt, um Kommentare bittet, sind die Ergebnisse leider oft sehr verhalten. 95% aller Netzwerknutzer sind eben vor allem Voyeur."

    Seht Ihr das anders?

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  18. von Kai Thrun am 04.01.2012 (09:26 Uhr)

    @Nadine:
    Sicherlich wird man es wissen, wenn man “lange genug dabei ist” - aber man muss ja nicht jeden so lange schmoren lassen, bis er von selbst darauf kommt ;)

    @Andreas:
    Es geht sicherlich auch um Traffic. Wer selbst keinen Blog betreibt, für den wird es einfach nicht zutreffen. Ich denke auch, dass es ungesund ist, nur auf “Traffic” aus zu sein. Eine gesunde Mischung macht es - wie so oft.

    @Franz:
    Wenn einer dieser faulen Usern nun vielleicht einen Klick später erst kommentiert, ist uns beiden doch geholfen.

    @fst:
    Behaupten kannst Du alles. Wie willst Du es denn beeinflussen, wo die Leute kommentieren? Wie Du mir, so ich dir - unterstreicht nur das dahinter verborgene Paradigma. Die Qualität des Kommentars hängt ja letztlich von dem ab, der ihn verfasst.

    @Michael:
    Das Problem an der mangelnden Beteiligung liegt sicher im der geringen Interaktionsrate. Ob 95%, 90/10-Regel, 70/30 oder 1-9-90 - spielt keine Rolle, deine Datenbasis scheint schlicht zu klein. Wenn Du deine 95% nimmt, kannst du dir schnell ausrechnen, wie viele potentielle Leute mitmachen werden. Was die Kommentare betrifft, kann es auch am Text liegen, der keine weitere Reaktion zulässt / den Leser nicht animiert zu reagieren.

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  19. von Sven am 04.01.2012 (10:22 Uhr)

    Netter Artikel mit nützlichen Informationen. Ich erfreue mich auch immer wieder an neuen Kommentaren.

    Den Punkt Nummer 9 finde ich sehr interessant, bislang habe ich doch eher gedacht man würde dem eigentlichen Autor das Thema klauen wenn man dies bei sich weiter ausführt.

    Viele Grüße aus Essen!

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  20. von fst am 04.01.2012 (10:23 Uhr)

    @Kai Thrun

    »Die Qualität des Kommentars hängt ja letztlich von dem ab, der ihn verfasst.«

    Genau. Und zu dem, der ihn verfasst, gehört in diesem Zusammenhang nicht nur Ahnung vom Thema und das Vermögen, verständlich zu schreiben, sondern auch die Motivation zum Kommentieren. Es ist ein Unterschied, ob ich nach dem Lesen eines Artikels kommentiere, weil ich den Impuls habe, zu widersprechen oder zu ergänzen oder beizupflichten (zu kommunizieren eben) oder weil ich denke: Hier wäre ein passender Ort für einen Kommentar, der mir selber Aufmerksamkeit bringt. Und diesen Unterschied merkt man dem Kommentar an.

    Kurz: Gute Kommentarkultur entsteht aus der Motivation, über den Inhalt des entsprechenden Textes/Videos/etc. zu sprechen, nicht aus dem Gedanken, etwas zu geben und/oder etwas zu kriegen.

    (Wenn das dann an der Quelle geschieht, finde ich es auch besser, aber letztlich ist nicht relevant, wo eine Diskussion stattfindet, solange sie gut ist.)

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  21. von Kai Thrun am 04.01.2012 (10:25 Uhr)

    Sven, das Problem lässt sich einfach lösen: Einfach den Autor anschreiben und fragen, ob er damit einverstanden ist - sofern Du dir unsicher bist.

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  22. von Robert am 04.01.2012 (10:30 Uhr)

    Punkt 9 kann ich bestätigen, man findet in den Kommentare häufig "Gleichgesinnte" und lesenswerte Blogs...

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  23. von Sebastian Salvador Schwerk am 04.01.2012 (10:46 Uhr)

    Volle Zustimmung zu allen Punkten. Kommentare sind der beste Weg, Traffic zu generieren ohne jedes Budget!

    Ein in meinen Augen ganz entscheidender Punkt fehlt aber: "Gesicht zeigen"
    Gravatar & co sind in meinen Augen ein absolutes Muss. Im Idealfall ist es das selbe Foto wie bei Twitter, G+ und Xing.

    Außerdem sollte man möglichst entweder seinen Vor- und Zunamen zu verwenden oder seinen Twitter-Nickname.

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  24. von Penelope am 04.01.2012 (11:41 Uhr)

    Jep! Das Bloggen macht doch ohne diese Interaktionen & Inspirationen auch gar keinen Spaß.
    Man ist ja beim Bloggen an sich sonst ziemlich einsam!

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  25. von Christian am 04.01.2012 (13:16 Uhr)

    Danke für diesen interessanten Artikel! Gut zu wissen worauf man zu achten hat.

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  26. von SEO Schulungen am 04.01.2012 (13:20 Uhr)

    @Penelope:

    Richtig, und einsame Blog verschwinden mit der Zeit von der Bildfläche.

    @Sven:

    Du klaust zwar beim ersten hinschauen vielleicht dem Autor das Thema, wenn du nun allerdings mal etwas genauer hinschaust, dann wirst du eine Win-Win-Situation sehen. Du schreibst daraus einen entsprechenden Artikel für deinen Blog. Damit deine User diesen verstehen, setzt du einen Link zu dem Autor, bei dem du vermeintlich geklaut hast. So haben beide etwas davon ;-)

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  27. von Eva Ihnenfeldt am 04.01.2012 (21:45 Uhr)

    Lieber Kai,
    ich war von Deinem Beitrag so begeistert, dass ich gleich einen Blogbeitrag zum Thema Blog geschrieben habe (und auf diesen Beitrag verlinkt habe) - und mir selbst geschworen habe, ab sofort jeden Tag drei Kommentare zu schreiben in Blogs (die 1. Reaktion von einem Blogger war schon richtig klasse - wir sind jetzt in Mail-Kontakt zum Thema Enterprise 2.0 in Unternehmen) - Du hast also wirklich mehr als recht - danke!!! Hier mein Beitrag - und ich wünsche dem ganzen t3n-Team von Herzen alles Gute und ganz viel Erfolg weiterhin http://www.steadynews.de/allgemein/lohnt-sich-ein-blog-und-lohnt-es-sich-kommentare-in-blogs-zu-schreiben

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  28. von Stefan am 04.01.2012 (22:14 Uhr)

    Ich kann nur hoffen, dass auch viele Leser sich die Zeit nehmen und deinen Artikel lesen. Es ist in der Tat so, dass viele Kommentare in sozialen Netzwerken abgegeben werden und es dem Autor nur bedingt hilft. Da ich meine Beiträge in erster Linie auf Google+ veröffentliche, würde ich mich über eine API freuen, um die Kommentare in den Blog zurückzuführen. Dir aber erstmal DANKE für deinen tollen Beitrag.

    LG Stefan

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  29. von Stefan am 04.01.2012 (23:11 Uhr)

    Interessanter Artikel - blöd nur, wenn man selbst so wenig Leser hat, dass kein Artikel kommentiert wird ;) Bei der unglaublichen Quantität an Blogs wird es immer schwieriger, herauszustechen...

    LG

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  30. von Kai Thrun am 05.01.2012 (07:16 Uhr)

    @Eva:
    Danke schön. Ich habe Dir mein Kommentar an Ort und Stelle hinterlassen. Dir ein gutes Gelingen bei deinem Vorhaben!

    @Stefan 1:
    Die API kommt sicherlich, aber bzw. wird soweit erweitert - davon gehe ich zumindest aus.

    @Stefan 2:
    So werfe er den ersten Stein. Wenn niemand zu dir kommt, gehe zu den Themen-verwandten Blogs und kommentiere dort. Du bist für den Aufbau deiner Micro-Community verantwortlich. Und ja, es ist viel Fizzelarbeit, es ist mühsam und es dauert manchmal gefühlte Ewigkeiten. Es ist hilft dabei ungemein, nicht zu schauen, was andere machen ;-)

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  31. von Katrin am 05.01.2012 (12:06 Uhr)

    Hallo lieber Leser,
    Blogbeiträge samt Kommentaren finde ich immer klasse, weil es immer etwas sehr Individuelles bleibt.

    In einem Social Media Netzwerk hat man sehr viele verschiedene Personen, die alle verschieden schreiben. Man kann sich daher nicht so genau konzentrieren auf ein Thema und eine Person wie in einem Blog. Viel zu schnell wird man abgelenkt.

    Ich lese, kommentiere und schreibe auch selbst lieber in Blogs.

    Alles Gute
    Katrin

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  32. von Mia am 06.01.2012 (17:37 Uhr)

    Das Eine oder Andere mache ich schon, doch du hast mich tatsächlich auf ein paar neue Gedanken gebracht. Vielen Dank für die Anregungen, werde sie gleich umsetzten.... welchen der 11 Tipps.......verrate ich nicht... ;-)

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  33. von Kai Thrun am 06.01.2012 (17:38 Uhr)

    Hallo Mia,

    wenn es eine Anregung ist, dann reicht das schon völlig aus :-)
    Ziel erreicht.

    Schönes Wochenende.

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  34. von Roland Kopp-Wichmann am 08.01.2012 (17:24 Uhr)

    Sehr schöne Zusammenfassung aller Gründe, die fürs Kommentieren auf Blogs sprechen.
    Ich mache das auch öfter und freue mich über jeden der erstaunlich zahlreichen Kommentare.

    Diese Art der Meinungsäußerung ist nicht zu vergleichen mit "Diskussionen" in Facebook oder Twitter, die oft oberflächlich sind und aber auch mit dem Beitrag zeitlich verschwinden. Ein Leser, der via Google auf einen Blogbeitrag stößt, sieht jedoch immer alle Kommentare.

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  35. von Kerstin Paar am 08.01.2012 (22:09 Uhr)

    Vielen Dank für die interessanten Inputs!
    Werde dies wieder öfters nützen, und..
    .. ich les öfters ALLE Kommentare, auch wenns mal
    mehr werden als 30 :-)

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  36. von Jörg (Themenmixer) am 09.01.2012 (12:16 Uhr)

    Na dann will ich auch mal kommentieren. :-) Ich versuche es auch so zu halten und kommentiere gern, wenn mich der Beitrag anspricht. Andersherum tu ich mich manchmal schwer, meinen Kommentatoren immer zu antworten. Das halte ich aber für imens wichtig und arbeite da mir. Wenn sich schon jemand die Mühe macht, einen meiner Artikel zu kommentieren, dann fühle ich mich gleich irgendwie im Zugzwang darauf reagieren und dem Kommentator damit meinen Dank zeigen zu müssen.

    Viele Grüße vom Bodensee
    Jörg, der Themenmixer

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  37. von RalleNL am 09.01.2012 (12:46 Uhr)

    Moin moin,

    sehr interessanter Beitrag, wieso lese ich die immer erst so spät, ,muss wohl an der Zeitschleife hier liegen. Seit einigen Jahren beschäftige ich mich ja auch mit den Geschehnissen in vielen Bereichen der Öffentlichkeitsgeschichten, es sei aber hier auch angemerkt das man auch sehr auf die Wortwahl achten muß, es passiert doch sehr oft das ein falsch gesetztes Komma, oder ein etwas "lachs" geschriebener Beitrag wahre Stürme der Entrüstung lostreten kann. Der geneigte Leser sieht leider den Sarkassmus , oder die Ironie in manchen Dingen nicht immer gleich. Kommentare sind in der Regel ganz nützlich, können aber bei zu wenig Kontrolle gern mal nach hinten losgehen, also nie die Kontrolle vergessen.

    Grüße Ralle

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  38. von Michael Rothe am 10.01.2012 (12:19 Uhr)

    Vielen Dank für diesen sehr interessanten Artikel. Er regt zum Nachdenken und Umsetzen an.

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  39. von Olga am 28.01.2012 (09:18 Uhr)

    Hallo Kai,

    vielen Dank für diesen Artikel. Ich habe schon viel zu lange gezögert, mich auch mal in anderen Blogs zu melden. Dabei würde ich mir umgekehrt sehr wünschen, dass in meinem Blog mehr kommentiert würde. Dein Artikel macht mir richtig Mut und Lust, jetzt auch mal selbst im Netz aktiver zu werden.

    Grüße Olga

    Antworten Teilen
  40. von tmowizard am 28.01.2012 (16:15 Uhr)

    Hallo @Olga,

    da hast du dir ja ein lustiges Thema für dein Blog ausgesucht! ;-)

    Ein Blog kann natürlich nur Besucher bekommen, wenn diese es kennen. Daraus resultiert das Ergebnis, daß man es irgendwie bekannt machen muß. Ansonsten würden die Besucher ja nur durch puren Zufall auf das Blog kommen, weil sie eben zufällig den richtigen Suchtext bei der Suchmaschine ihrer Wahl eingegeben haben!

    Wenn das Blog nun eher unbekannt ist, dann taucht es je nach Suchbegriff in den Suchergebnissen meistens erst sehr weit hinten auf!

    Wenn man nun öfter einmal auch bei verschiedenen großen Blogs (z. B. der von Kai! ;-) ) einen Kommentar hinterläßt, dann wird das eigene Blog logischer Weise auch bekannter und kann dadurch auch mehr Besucher bekommen. Das Gleiche gilt natürlich auch, wenn man seine Artikel über "soziale Medien" wie Twitter oder Facebook verbreitet.

    Sobald nun mehr Besucher auf das Blog kommen, die sich für das gewählte Thema interessieren, werden auch (meistens) die Kommentare mehr.

    Einige werden nun sehr laut nach "SEO" schreien und wie wichtig das ist! Seltsam nur, daß ich mich darum noch nie gekümmert habe und trotzdem sind einige meiner Artikel in den Top-Ten-Suchergebnissen.

    Es kommt eben auch auf das gewählte Thema an, wie weit ein Blog nach vorne kommen kann.


    Grüße nun aus den finsteren Kammern von TmoWizard's Castle zu Augsburg

    Mike, TmoWizard

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  41. von Jürgen H. am 28.01.2012 (18:48 Uhr)

    Auch wenn das der 50ste Kommentar ist: daß die Thesen stimmen und bewegen sieht man ja schon an der Menge der Interessenten. Und das Ziel meinen Link zu hinterlegen, muss einer halbwegs intelligenten Reflektion nicht im Weg stehen, oder?

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  42. von Stefanie Weyrauch am 08.02.2012 (14:14 Uhr)

    Vielen Dank auch von mir für diesen interessanten Artikel und die gute Zusammenfassung! Ich bin dieses Jahr auch schon dabei mehr zu kommentieren, habe leider aber oft ein Zeitproblem:
    Ich lese zwar viele Artikel, habe meist jedoch nicht die Zeit mich ausführlicher mit dem Gelesenen zu beschäftigen und entsprechend zu kommentieren. Hast du da eine Idee, wie man "zeitsparend" kommentiert?

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  43. von überLand am 08.02.2012 (15:41 Uhr)

    Ich habe seit ich blogge folgende Erfahrung gemacht: Bei Blogs mit "Schön-Wetter-Themen" gibt's viele Kommentare wie z. B.: Was man in der Früh gegessen hat oder wie man den Winterurlaub verbringt; da können viele Leute was dazu schreiben. Bei Blogs, wo es darum geht, Meinungen und Haltungen zu vertreten, zu hinterfragen, zu reflektieren wird es schon um vieles dünner. Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder täusche ich mich dabei?

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  44. von Daniel am 18.02.2012 (18:31 Uhr)

    Danke für den lesenswerten Artikel.
    Leider sind Leser nur selten zum Kommentieren zu bewegen.
    Wie ich schon mal in einem eigenen Artikel schrieb:
    "Wenn man zu Umfragen aufruft, Diskussionen anstößt, um Kommentare bittet, sind die Ergebnisse leider oft sehr verhalten. 95% aller Netzwerknutzer sind eben vor allem Voyeur."

    Seht Ihr das anders?

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  45. von German am 10.11.2014 (15:06 Uhr)

    Sehr guter Beitrag!
    vielen Dank für Sharing

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