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Entwicklung & Design

BlueMix: Erste Einblicke in IBMs Cloud-Application-Platform

    BlueMix: Erste Einblicke in IBMs Cloud-Application-Platform

BlueMix: Der Traum von Anwendungsentwicklern? (Screenshot: t3n)

IBMs neues Pferd im Stall will die nächste Generation von Cloud-Plattformen sein. Wir haben uns die Beta-Version angesehen und ob das jStart-Team hinter IBM die Erwartungen erfüllen kann, lest ihr in diesem Artikel.

Was ist BlueMix?

Egal ob ihr Ruby oder Java einsetzen wollt und ganz gleich auf welcher Infrastruktur – IBMs BlueMix bietet euch eine Umgebung, die euch die Entwicklung von Projekten als X-as-a-Service ermöglicht – mobil, BigData oder einfach nur für das Web. Die eierlegende Wollmilchsau?

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BlueMix: Der Traum von Anwendungsentwicklern? (Screenshot: t3n)

Mit BlueMix will IBM Entwicklern die Möglichkeit geben, Cloud-Anwendungen schnell zu entwickeln, zu installieren und zu verwalten. Auf Basis des Middleware-Stacks von WebSphere sowie weiteren Systemen liefert IBM derzeit eine enorme Menge an integrierten Services, die vor allem den Konfigurationsaufwand bei Entwicklungen und neuen hybriden Cloud-Projekten verringern sollen.

Diese Services enthalten zum Beispiel vorkonfigurierte Datenbank-Server (unter anderem MongoDB, PostgreSQL, MySQL und ElephantSQL) und andere Anwendungsdienste (Git-Hosting, Application-Monitoring, Continuous-Integration), die ansonsten manuell vorgenommen werden müssen. Daneben werden verschiedene Runtimes wie zum Beispiel Java (liberty), Node.js und Ruby geboten. BlueMix ist also ein Gesamtpaket für Entwickler.

BlueMix: Die Oberfläche kann sich sehen lassen. (Screenshot: t3n)

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BlueMix unterstützt und kombiniert die von IBM bekannte (Middleware-) Software mit Drittherstellern wie zum Beispiel Twilio und stellt somit eine effektive Umgebung zur Verfügung, mit der Entwickler alles mit allem entwickeln können. Darüber hinaus und mithilfe von IaaS macht BlueMix möglich, dass deine Applikationen – direkt aus BlueMix heraus – auf verschiedene Domains „deployed“ werden können.

IBM BlueMix: Die perfekte Umgebung für Entwickler?

Bluemix setzt größtenteils auf den Platform-as-a-Service namens Cloud Foundry. Obwohl eine umfassende Erklärung den Rahmen des Artikels bei weitem sprengen würde, möchte ich trotzdem einen kurzen Überblick vermitteln: Entwickler können mit Cloud Foundry und den sogenannten „Buildpacks“ Code direkt auf eine Cloud-Foundry-Runtime anwenden – natürlich davon abhängig, in welcher Sprache die Applikation geschrieben wurde.

Die Idee hinter „Buildpacks“ kommt aber eigentlich vom wohl bekanntesten PaaS-Anbieter Heroku. Bei PaaS-Umgebungen ist es möglich, dass neben bereits vordefinierten Buildpacks auch Buildpacks von Drittherstellern implementiert beziehungsweise verwendet werden können – und so auch bei IBMs Lösung.

BlueMix überzeugt in Aufbau und Handling

Wer also schon mal mit Cloud Foundry gearbeitet hat, wird sich auf Anhieb bei IBMs BlueMix wohl fühlen. Trotz Beta-Status macht BlueMix einen guten Eindruck, obwohl ich beim Testen auf längere Ladezeiten gestoßen bin und das ohne eine Rückmeldung über den Systemstatus. Ob BlueMix das richtige für euren Workflow ist müsst ihr selbst entscheiden – ich kann euch aber nur empfehlen, BlueMix einmal auszuprobieren.

Hier findet ihr die Registrierung zur Open Beta von BlueMix.

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