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Rezepte für die Überholspur: BMW bekommt eigenen IFTTT-Channel

Rezepte für die Überholspur: BMW bekommt eigenen IFTTT-Channel

BMW verbindet neuere Modelle des Herstellers jetzt mit . Wir verraten euch, was ihr damit anstellen könnt und welche Fahrzeugmodelle davon profitieren.

Rezepte für die Überholspur: BMW bekommt eigenen IFTTT-Channel

IFTTT im Auto. (Screenshot: BMW)

BMW bekommt eigenen IFTTT-Channel

IFTTT ist ein praktischer Dienst, über den ihr die unterschiedlichsten Cloud-Dienste miteinander verbinden könnt. Neben Diensten wie Facebook, Buffer oder Slack unterstützt der Anbieter mittlerweile auch IoT-Geräte wie die smarten Hue-Glühbirnen von Philips. Jetzt geht der Dienst sogar noch einen Schritt weiter und kommt dank einer Kooperation mit BMW auch auf der Straße an.

Über den BMW-Labs-Kanal könnt ihr die Unterstützen Cloud-Dienste jetzt sogar mit eurem Auto verbinden. Voraussetzung dafür ist ein BMW mit ConnectedDrive der zwischen Juli 2013 und Oktober 2015 gebaut wurde. Außerdem muss dafür das BMW-Labs-Widget im Splitscreen-Modus aktiv sein. Wer da lieber ein anderes Widget ausführt, hat leider Pech gehabt. Das gleiche gilt für Besitzer aller Fahrzeuge der 7er-Reihe von 2015.

IFTTT im Auto: BMW stellt gleich einige praktische Beispielrezepte vor. (Screenshot: IFTTT)
IFTTT im Auto: BMW stellt gleich einige praktische Beispielrezepte vor. (Screenshot: IFTTT)

IFTTT: Diese Rezepte könnten BMW-Fahrer nutzen

Einige der von BMW vorgefertigen IFTTT-Rezepte klingen durchaus interessant. So könntet ihr euch nach jedem Parkvorgang automatische per E-Mail eine Karte mit eurer Parkposition zuschicken lassen. Oder ihr nutzt den Dienst, um ein automatisches Fahrtenbuch auf Google Drive anzulegen. Auch möglich: Sobald ihr zu Hause ankommt, schaltet IFTTT eure Philips-Hue-Lampen ein.

Neben den vorgefertigten Rezepten könnt ihr wie immer aber natürlich auch ganz eigene Workflows erarbeiten. Eurer Kreativität sind dabei fast keine Grenzen gesteckt. Den BMW-Channel und Rezepte findet ihr direkt bei IFTTT. Wie ihr das Ganze in eurem Auto aktiviert, erfahrt ihr wiederum bei BMW.

Ebenfalls interessant in diesem Kontext ist unser Artikel „IFTTT: 18 1/2 clevere Rezepte für den genialen Dienst“.

via www.mobiflip.de

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5 Antworten
  1. von Klaus am 08.02.2016 (14:17 Uhr)

    Wer erinnert sich noch dunkel an die letzten Bereichte von HAcks und feindlichen Übernahmen von PKW durch Angreifer über Smartphone auf die Entertainmentsysteme eines Autos. Viel Spaß! (ich weiß dass es euch nicht davon abhalten wird, vernetzte und verdödelte Autos, Türschlösser, Kafeemaschinen und Herzschrittmacher zu kaufen...)

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  2. von grep am 08.02.2016 (17:20 Uhr)

    Hallo ...,


    totale Vernetzung, Überwachung und Kontrolle durch (unbefugte) Dritte - 'IoT' ist AUCH eine Gefahr ...; wahrscheinlich möchte man dies nur nicht sehen.
    So viel halte ich davon - GARNIX !!!


    Ciao, Sascha.

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  3. von Juri Sinitson am 10.02.2016 (21:54 Uhr)

    Ich denke es ist wichtig zu erkundigen, ob beim jeweiligen Auto Infotainment und die Autosteuerung nicht am gleichen Bus hängt (vermutlich wird bei billigeren Autos genau der Fall sein). Firewall halte ich persönlich an der Stelle für unzureichend.

    Beim Kaufen vom einem neuen Auto oder einem neuen Gerät würde ich das hier Bedenken: https://netzpolitik.org/2016/entwarnung-fuer-spione-in-der-schoenen-smarten-welt-ist-verschluesselung-nur-noch-halb-so-schlimm/

    Auch nach Datenschutz würde ich erkundigen (was lässt sich ausschalten, was nicht, was und wie wird verschlüsselt, was nicht, usw.. Datenschuterklärung?)

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    • von Lars am 10.02.2016 (22:40 Uhr)

      Ein aktueller BMW telefoniert immer nach Hause, egal ob man Connected Drive selbst nutzt, oder nicht. Die Daten werden unter anderem für den Dienst RTTI genutzt. Wer das nicht möchte muss entweder die Kabel zum UMTS-Modem unter der Dachantenne kappen, oder die SIM-Karte ausbauen lassen. Das geht allerdings nur in München und danach funktioniert natürlich auch der Notruf nicht mehr.

      Die Datenschutzerklärung findet man dort:
      http://www.bmw.de/de/topics/faszination-bmw/connecteddrive/terms-conditions.html

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      • von Juri Sinitson am 12.02.2016 (14:16 Uhr)

        Man kann's deaktivieren?
        Das hört sich für mich schon mal gut an.

        Vielleicht verrät BMW irgendwo auch, ob es für Infotainment einen getrennten Bus gibt. Dann kann man meiner Meinung nach sicher sein, dass kein Dritter die Kontrolle über deinem Auto übernimmt.

        Auf den Notruf könnte ich persönlich verzichten. Ich finde bei Notrufen wird zu viel Freiheit weggenommen. Das ist halt der Spagat, wo man zwischen Freiheit und Sicherheit entscheiden muss.

        Es wäre auch interessant zu wissen, wie es bei Tesla mit dem Datenschutz ausschaut.

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