Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Datenkrake selbstfahrendes Auto: BMW und Toyota holen Analyse-Startup Nauto ins Boot

    Datenkrake selbstfahrendes Auto: BMW und Toyota holen Analyse-Startup Nauto ins Boot

(Foto: BMW)

Die Autohersteller BMW und Toyota sowie der Versicherungskonzern Allianz wollen mit Analyse-Technologie das Verhalten der Insassen von selbstfahrenden Autos überwachen – aus verschiedenen Gründen.

BMW und Toyota sammeln Fahrdaten

Schon jetzt senden moderne Autos jede Menge Daten an die Hersteller, wie eine ADAC-Studie vom Juni zeigt. Dazu gehört auch, wie oft die CDs im Auto gewechselt oder wie oft der Gurt aufgrund eines Bremsmanövers angezogen wird. Bei selbstfahrenden Autos benötigen Autohersteller und Versicherungen offenbar noch mehr Daten. BMW und Toyota sowie die Allianz haben Analyse-Technologie des US-Startups Nauto lizenziert, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Nauto nutzt Kameras und Künstliche Intelligenz, um das Fahrverhalten zu analysieren.

Autohersteller wie BMW nutzen Daten für die Entwicklung selbstfahrender Autos. (Foto: BMW)
Autohersteller wie BMW nutzen Daten für die Entwicklung selbstfahrender Autos. (Foto: BMW)

Im Rahmen der Zusammenarbeit sind die Investmentarme der Unternehmen BMWi Ventures, Allianz Ventures und das Toyota Research Institute bei dem kalifornischen Startup eingestiegen. Mit dem Investment wollen sich die Unternehmen für die Zukunft der selbstfahrenden Autos rüsten. Zu den genauen Details des Deals wurde nichts bekanntgegeben. Neben BMW und Toyota soll aber noch ein dritter Autobauer an Bord sein, wie Nauto gegenüber Reuters mitteilte.

Anzeige

BMW, Toyota und Allianz: Selbstfahrende Autos im Visier

Die Autohersteller und der Versicherungskonzern wollen die Nauto-Systeme zunächst in Testautos einbauen und die anonymisierten Daten dann auswerten und bei der Entwicklung von selbstfahrenden Autos verwenden. Dabei geht es um das Verhalten der Fahrer, etwa an schwierigen Kreuzungen oder bei Stau. Es soll aber auch erkannt werden, wenn Fahrer während der Fahrt trinken oder ihr Smartphone benutzen. In diesen Fällen schlägt das System, das derzeit unter anderem in Taxis in San Francisco eingesetzt wird, Alarm.

Während die Autobauer sich zusätzliche Informationen für die Programmierung ihrer selbstfahrenden Autos erwarten, sind für Versicherer wie die Allianz Daten wichtig, die etwa bei einem Unfall die (Mit-)Schuld des Fahrers klären können. Versicherungen, so erwarten Branchenbeobachter, drohen Einbußen bei den Versicherungsprämien von mehr als 40 Prozent, wenn sich der Trend zum autonomen Fahren fortsetzt. Das Potenzial besteht dann im Bereich Fahrzeugflotten und kommerzielle Anbieter von Fahrservices.

Auch interessant in diesem Zusammenhang: Big Data im Carsharing: Was Betreiber aus den Daten lernen können

Finde einen Job, den du liebst

Schreib den ersten Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Hinweis

Du hast gerade auf einen Provisions-Link geklickt und wirst in Sekunden weitergeleitet.

Bei Bestellung auf der Zielseite erhalten wir eine kleine Provision – dir entstehen keine Mehrkosten.


Weiter zum Angebot