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BMW plant Uber-Konkurrenten: Nach Carsharing folgt Mitfahrdienst

BMW plant Uber-Konkurrenten: Nach Carsharing folgt Mitfahrdienst

BMW arbeitet offenbar an einem eigenen Mitfahrdienst und könnte damit schon bald in Konkurrenz zu Uber treten. Als Basis für das neue Ridesharing-Angebot soll die Carsharing-Flotte des Dienstes DriveNow dienen.

BMW plant Uber-Konkurrenten: Nach Carsharing folgt Mitfahrdienst

DriveNow. (Foto: BMW)

BMW will europäischen Uber-Rivalen starten

Bisher hat Uber – in den USA dominierender Marktführer – in Europa nicht richtig Fuß fassen können. In Deutschland war das Unternehmen zuletzt auf dem Rückzug, hatte im November den Dienst in Hamburg, Frankfurt am Main und Düsseldorf offiziell eingestellt. Einer der Gründe für das vorläufige Scheitern war offenbar ein vor allem in Hinsicht auf geltende Gesetze unvorbereiteter Start. Als „Cowboy-Mentalität des Silicon Valley“ bezeichnet dies BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer gegenüber Spiegel Online. Europa ticke anders. Schwarzenbauer sagt auch, dass sich BMW den Ausbau seines Carsharing-Dienstes DriveNow in Richtung Ridesharing vorstellen könne.

DriveNow: Startet BMW einen europäischen Uber-Rivalen? (Bild: BMW)
DriveNow: Startet BMW einen europäischen Uber-Rivalen? (Bild: BMW)

Damit würde BMW einen europäischen Konkurrenten für Uber an den Start bringen. Als Basis soll dann die DriveNow-Fahrzeugflotte dienen, die BWM gemeinsam mit Sixt in Deutschland, Österreich, Dänemark, Großbritannien und Schweden betreibt. Wie genau sich BMW einen möglichen Mitfahrdienst vorstellt, hat Schwarzenbauer noch nicht preisgegeben. Denkbar wäre es, dass sich interessierte Fahrer vor allem am Wochenende DriveNow-Autos mieten und damit Ridesharing-Dienste anbieten.

BMW: Partnersuche für Ridesharing-Software

Um einen solchen Dienst zu starten, müsste sich BMW aber Partner suchen, schreibt Spiegel Online, insbesondere was die Entwicklung der Software und die Betreuung der Ridesharing-Plattform angeht. Spekuliert wird dabei über das Hamburger Startup WunderCar, bei dem BMW im vergangenen Jahr angeblich schon einsteigen wollte, an dem sich dann aber Konstantin Sixt beteiligte. WunderCar hat seinen Mitfahrdienst in europäischen Metropolen wie Budapest, Prag, Warschau und in Istanbul schon gestartet.

Interessant in diesem Zusammenhang ist unser Interview mit dem Gründer des europäischen Mitfahrzentrale-Startups BlaBlaCar, Nicolas Brusson: „Uber ist keine Konkurrenz“.

via www.spiegel.de

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