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Marketing

Die wahrscheinlich süßeste Online-Kampagne 2015

    Die wahrscheinlich süßeste Online-Kampagne 2015

Bonpoint: Die wahrscheinlich süßeste Kampagne des Jahres. (Screenshot: t3n/ Bonpoint)

Eine Website des französischen Modehändlers Bonpoint bringt Kunden dazu, vor laufenden Webcams komische Laute von sich zu geben und Grimassen zu schneiden. Die Belohnung? Das glucksende Lachen kleiner Kinder. Wir zeigen, was hinter der Kampagne steckt.

„Peek-A-Boo“ schallt es durchs t3n-Office. Mit wilden Gesten und Lauten versuche ich wildfremde Kinder zum Lachen zu bringen. Ein kurioses Szenario, auch für die Kollegen. Und schuld ist Bonpoint, ein französischer Händler für Kindermode.

Das Kinderspiel „Peek-a-boo“ bringt Kinder zum Lachen

Auf einer eigens dafür entwickelten Website spielt Bonpoint kurze Videoclips von Kindern aus, die zwar schick gekleidet, aber gelangweilt sind. Meine Aufgabe ist, die Kinder zum Lachen zu bringen. Mittel der Wahl: das Kinderspiel „Peek-a-boo“, zu deutsch: „Guck-Guck“.

Noch guckt er skeptisch. (Screenshot: t3n/ Bonpoint)
Noch guckt er skeptisch. (Screenshot: t3n/ Bonpoint)

Mit den Händen verdecke ich mein Gesicht, halte einen Moment inne, zeige dann mein breitestes Grinsen und rufe laut „Peek-a-Boo“. Es funktioniert nur zögerlich, aber immerhin: Nach ein paar Anläufen schallt Kinderlachen aus meinen Lautsprechern.

Clevere Viralkampagne des französischen Modehändlers Bonpoint

Das glucksende Lachen der Kinder steckt an – auch, wenn ich weiß, dass es eigentlich nicht mir gilt. Und egal, ob ich speziell durch dieses positive Erlebnis zum Kauf animiert werde oder von vornherein darauf aus gewesen bin, Kinderkleidung zu shoppen: Theoretisch kann ich jederzeit kaufen, was die Kinder in den kurzen Clips tragen. Über einen kleinen Button verzahnt das Modehaus das virtuelle Erlebnis mit den eigenen Angeboten – eine clevere Mischung aus Unterhaltung und Einkaufserlebnis.

(Screenshot: t3n/ Bonpoint)

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Ob „Peek-a-boo“ von Bonpoint durch diese Verknüpfung relevanten Umsatz macht, wage ich zu bezweifeln. Doch letztlich ist das wahrscheinlich egal. Die clevere Kampagne rauscht durch soziale Netzwerke und die Fachpresse. Auch eine Erwähnung auf t3n hat sich Bonpoint mit dieser Kampagne gesichert. Verdient, wie ich finde.

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