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Bots sind auf kleinen Websites für über 80 Prozent des Traffics verantwortlich [Infografik]

Bots sind auf kleinen Websites für über 80 Prozent des Traffics verantwortlich [Infografik]

Das Security-Unternehmen Incapsula hat vor einigen Tagen den „2014 Bot Traffic Report“ veröffentlicht, eine Neuauflage der letztjährigen Version. Über die Hälfte des weltweiten Traffics wird demnach von Bots verursacht.

Bots sind auf kleinen Websites für über 80 Prozent des Traffics verantwortlich [Infografik]

(Grafik: Shutterstock)

Es dürfte einige Leser verwundern, andere erinnern sich vielleicht ans letzte Jahr: Laut Incapsula sind Bots auch in 2014 für über die Hälfte des gesamten Webtraffics verantwortlich, konkret 56 Prozent. Während der prozentuale Anteil damit von knapp 62 Prozent leicht fiel, wuchs die Aktivität gefährlicher Bots. Der Anteil sogenannter „Impersonators“, also Identitätsdieben, ist um knapp zehn Prozent gestiegen.

Kleine Websites kommen auf rund 80 Prozent Bot-Traffic

Auf dem absteigenden Ast befinden sich im Gegenteil dazu die ehemals beliebten RSS-Bots. Incapsula vermutet hinter diesem schon lange prognostizierten Untergang die voranschreitende Verbreitung von sozialen Netzwerken. Sie machen sich im „natürlichen Lebensraum“ der RSS-Bots breit und verantworten die Verbreitung von Inhalten.

Der durch Bots generierte Anteil am Gesamttraffic ist besonders auf kleineren Websites hoch, schreibt Incapsula. Seiten mit täglich nur 1.000 Besuchern kommen demnach auf stolze 80 Prozent. Besser sieht es da schon bei Websites mit täglich rund 100.000 Besuchern aus, sie haben „lediglich“ 56,2 Prozent Bot-Traffic.

Weitere Details dieses Phänomens liefert die unten stehende .

Ein Klick auf unten stehenden Ausschnitt öffnet die gesamte Infografik.

bot-report-2014-ausschnitt

 

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5 Antworten
  1. von Dominik am 02.01.2015 (05:55 Uhr)

    Aber wahrscheinlich nicht, wenn man den Medienkonsum (YouTube Videos) o.ä. bei der Trafficgesamtzahl berücksichtigen würde.

    Zum Thema RSS Untergang: Ich habe lange Zeit News via Twitter verfolgt. Seit ca. 2 Monaten arbeite nunmehr wieder fast ausschließlich mit RSS Feeds die ich via Feedly strukturiere und vorsortiere.

    Zu den großen Vorteilen von RSS für mich gehört hierbei:

    - Schnellerer & vollständiger Zugang zu neuen Inhalten
    - Keine Filterung doppelter Inhalte bzw. Bereinigung um "private" Statusmeldungen
    - Persönliche Bewertung, welche News lesenswert ist

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    • von Christopher am 05.01.2015 (12:13 Uhr)

      Ich teile deine Meinung zu den Vorteilen von RSS-Feeds voll und ganz. Ich denke, der sog. "Untergang" hängt weniger mit irgendwelchten Vor- oder Nachteilen an sich zusammen, sondern rührt eher daher, dass die ganzen Social-Media-Junkies heutzutage gar nicht mehr wissen, was RSS-Feeds überhaupt sind und was man damit machen kann.

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      • von Tobias am 06.01.2015 (01:06 Uhr)

        @Dominik zu Zählung von Views:
        Es gibt viele Methoden die Anzahl "mehrfacher Seher" oder von Bots zu eliminieren. Gerade Google hat dies perfektioniert. Perfektionierung heißt nur, dass es bis zu einem gewissen Grad perfekt ist. Folglich gibt es viele mögliche Kollateralschäden. Aber wenn die Zählung ein paar Tausender zu hoch ist, spielt dies eine Rolle, wenn es ungefähr ein paar 100.000 Mal gesehen wurde?

        Zu Beiden bezüglich RSS:
        Ihr für hrt euch auf wie alte Opas, die herumposaunen, was früher alles besser war, aber entweder absichtlich oder leider menschlich natürlich vergessen, was schlecht war.
        Speziell zu RSS: Z.B. Das Schließen des Google-RSS-Readers/Synchers war unter anderem ein großer Schlag gegen RSS. Dadurch wurde ein praktische Synchronisierungsmöglichkeit von Google zum Graveyard getragen worden. Viele hatten z.B. durch Twitter gemerkt, dass man es nicht nur als Massen-SMS-Möglichkeit nutzen kann, sondern viel News-Verteiler Tweets als oft etwas komplexere RSS-News absetzen und die Twitternutzer Twitter für sowohl für soziale Relationen ALS AUCH zum Informieren über gewisse News nutzen können. Und das kann speziell auf sich selbst angepasst sein, ja nach dem, welche Twitterkontos man folgt. Dies erfüllt fabelhaft die Funktion des Lurkers, zumal ohne komplexe Seiten man sofort gewisse Tweets kommentieren kann. Wegen Aufbau von Twitter ist dies leider nicht gut machbar. Super wäre da die spätere Entwicklung Google Buzz gewesen. Aber einige mögen Google nicht und für andere reicht Twitter, das zuerst kam. Ich habe mehrere Twitter-Konten zum Lurken, weil ich bei neuen Tweets nicht automatisch die neuesten Nachrichten lesen will, sondern in Reihenfolge um das Gefühl zu wahren nichts zu verpassen. Die Listenfunktion kam erst viel später und ich hatte im Jahre 2007, 2008 und intensiv 2009 begonnen.
        Bei Facebook ist ähnliches machbar mit den gleichen Vorteilen, aber ich habe eine (berechtigte) Aversion gegen Facebook.

        Viel Spaß beim abendlichen Durchlesen meines Kommentares, denn in eurem Alter habt ihr bestimmt keine berufliche Arbeit mehr. ;)

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    • von Dominik am 06.01.2015 (08:45 Uhr)

      Ich bin kein Opi und habe lange Zeit Twitter dem RSS vorgezogen. Mittlerweile aber wieder zum RSS gewechselt ;). Bezgl. Youtube meinte ich das bezogen auf die übertragenen Datenmengen. Das Google den RSS Dienst zugunsten Google+ einstellt war wenig verwunderlich. Man muss sich aber ja auch nicht alle Verhaltensweisen von Google aufdiktieren lassen ;).

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  2. von Olaf Kopp am 26.10.2015 (12:21 Uhr)

    Was mir an der aussage des beitrags bzw. Der untersuchung nicht gefaellt: 1.pauschale aussage 2. Keine segmentierte betrachtung nach traffic kanaelen . Wo kommt der bot traffic her? Wie ist der anteil wenn ich verstaerkt auf paid traffic setze?...

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