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Nach langem Warten: Börsenstart für Dropbox-Konkurrent Box

Nach langem Warten: Börsenstart für Dropbox-Konkurrent Box

Heute soll der Cloud-Service Box an die Börse gehen. Die Aktien sollen 14 US-Dollar kosten und dem Unternehmen 175 Millionen US-Dollar einbringen.

Nach langem Warten: Börsenstart für Dropbox-Konkurrent Box

Box geht an die Börse. (Grafik: Box)

Box: Ab heute soll das Unternehmen an der New Yorker Börse gehandelt werden. (Grafik: Box)
Box: Ab heute soll das Unternehmen an der New Yorker Börse gehandelt werden. (Grafik: Box)

Box: Dropbox-Konkurrent geht an die Börse

Der Dropbox-Konkurrent Box soll noch heute an die Börse gehen. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervor. Die Aktien sollen zu einem Preis von 14 US-Dollar ausgegeben werden. Das übersteigt leicht die erwartete Preisspanne von 11 bis 13 US-Dollar. Insgesamt sollen 12,5 Millionen Aktien ausgegeben werden. Der Anbieter von Cloud-Speicher-Lösungen würde damit 175 Millionen US-Dollar Kapital erhalten.

Box war ursprünglich ein College-Projekt des heute 29-jährigen CEOs Aaron Levie. Das Unternehmen bietet Kunden zehn Gigabyte kostenfreien Speicher an und verdient Geld an zusätzlichem Speicherplatz. Box hat nach eigenen Angaben 32 Millionen Kunden. Der Dropbox-Konkurrent versucht sich vor allem im Geschäftsumfeld zu positionieren. Zu den Kunden des Anbieters zählen mehr als 48 Prozent der Firmen der Fortune-500-Liste.

Box: Unternehmen wollte schon 2014 an die Börse

Box hatte schon für April 2014 einen Börsengang geplant, sich dann allerdings dagegen entschieden. Als Grund wurden damals Marktveränderungen genannt. Der Umsatz des Unternehmens stieg in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 auf 153,8 Millionen US-Dollar. Der Verlust sank leicht auf 121,5 Millionen US-Dollar. Die derzeit größten Anteilseigner am Unternehmen sind Draper Fisher Jurvetson, U.S. Venture Partners und Coatue Management. Box soll unter der Bezeichnung BOX an der New Yorker Börse gehandelt werden.

Wer sich eingehender mit dem Unternehmen beschäftigen möchte, der sollte unseren Artikel „Box: Wie sich das Cloud-Startup zum Enterprise-Liebling hocharbeitet“ lesen.

Unsere Redakteurin Lea Weitekamp hat zudem ein Interview mit Aaron Levie, dem Gründer von Box, geführt. Das Interview aus dem t3n-Magazin Nummer 34 findet ihr unter diesem Link.

via gigaom.com

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