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Branch: Social Network auf Twitter-Basis – für mehr als 140 Zeichen

    Branch: Social Network auf Twitter-Basis - für mehr als 140 Zeichen
Branch: Twitter-Gründer wollen mehr Kommunikation

Die Twitter-Gründer Evan Williams und Biz Stone haben mit „Branch“ und „Medium“ zwei neue Projekte an den Start gebracht, mit denen sie das Twitter-Universum erweitern wollen. Während „Medium“ das Bloggen neu erfinden soll, dient „Branch“ als Rückzug für alle Twitter-User, die mehr zu sagen haben als in 140 Zeichen passt.

„Branch“: Mehr Dialog für Twitter-User

Das Team von Branch (Bild: Branch.com)

„Wir wollen die Intimität einer Unterhaltung beim Abendessen mit der Macht des Internets verbinden“, geben die „Branch“-Macher als Devise aus. Will heißen: Mehr Dialog als Monologe und mehr Möglichkeiten der Unterhaltung, als in 140 Zeichen machbar sind. Die Diskussionsstränge können mit Videos, Links und Fotos angereichert und bei Twitter geteilt oder in Blogposts eingebunden werden. Einen eigenen „Branch“-Account braucht der Twitter-User hingegen nicht, wie der Guardian schreibt. Allerdings braucht man derzeit noch eine Einladung, um in das Twitter-Social-Network aufgenommen zu werden. Ein Twitter-Account ist ohnehin Pflicht.

Einmal aufgenommen kann man einen eigenen „Branch“ startet – etwa, um einen spannenden Artikel oder ein besonders wichtiges Thema zu kommentieren. Danach hat man die Möglichkeit, andere Twitter-User einzuladen, an der Diskussion teilzunehmen. So hat sich etwa der Tech-Blogger MG Siegler Gedanken zu den Leaks von Apple-Geräten gemacht und weitere bekannte Kollegen dazu eingeladen, mitzudiskutieren.

Tweet startet „Branch“-Diskussion

Die Ergebnisse der Gesprächsrunde sind für dann jeden Internet-User sichtbar. Schon jetzt lassen sich einige populäre Diskussionen verfolgen und man kann sich über weitere Kommentare informieren lassen. Über die Funktion „Ask to Join“ kann jeder Twitter-User um Aufnahme in die Diskussion bitten – das ist übrigens auch ohne eine Einladung in den „Branch“-Mikrokosmos möglich, über den „Branch-this“-Button können „Branch“-User ihre eigene Diskussion zu dem bereits eingeführten Thema starten. Umgekehrt lässt sich über ein spezielles Bookmarklet („Take it to Branch“) auch ein Tweet zum Start einer „Branch“-Diskussionsrunde umfunktionieren. Alle Antworten auf den Tweet bei Twitter werden automatisch in den „Branch“-Diskussionsstrang eingefügt.

Bei „Medium“ wiederum setzen die Twitter-Gründer in Sachen Bloggen auf Design und Simplizität. Die Idee: Die Nutzer sorgen für Inhalte, „Medium“ kümmert sich um das Design und die Leser. Beiträge der Nutzer – Artikel oder Fotos – werden in sogenannten Kollektionen geordnet, können dort von jedem gelesen und bewertet werden.

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1 Reaktionen
nicht passen
nicht passen

Moderne Diskussions-Möglichkeiten wären besser als Apple-AntiApple-Argumente ständig neu schreiben zu müssen.

Leider verstehen Top-Manager (oder auch Fußballer) deren Hunde von Praktikanten Gassi geführt werden die Probleme von z.b. Wikipedia oder Foren nicht und hängen mit ihren Freunden am Golfplatz ab und als normal-Bürger soll ich ja anscheinend nicht mitdiskutieren. Die dürfen das wenigstens. Woanders wird man ja abgemahnt oder bis zum Verfassungsgericht verklagt nur weil es jemandem nicht passt.

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