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„Brand Killer“: Die AdBlock-Alternative für die reale Welt

„Brand Killer“: Die AdBlock-Alternative für die reale Welt

Studenten der University of Pennsylvania haben einen Werbeblocker für die echte Welt entwickelt. Noch ist der „Brand Killer“ ein Prototyp, eine Art selbst gebastelte . Mit den richtigen Investoren könnte aber mehr daraus werden.

„Brand Killer“: Die AdBlock-Alternative für die reale Welt

„Brand Killer“: Hokuspokus, Werbung weg. (Screenshot: YouTube)

„Brand Killer“ blendet Werbung in der realen Welt aus

Was in der virtuellen Welt schon lange ganz natürlich ist – Werbung kann per AdBlock und Co. einfach ausgeblendet werden –, könnte bald auch in der echten Welt funktionieren. Jedenfalls dann, wenn man sich eine Augmented-Reality-Brille in der Art von Oculus Rift oder Samsungs Gear VS aufsetzt. Studenten der University of Pennsylvania haben mit einem selbst entwickelten Prototypen einer solchen AR-Brille, dem „Brand Killer“, genau das geschafft: lästige Werbung auf alltäglichen Produkten ausblenden.

Der Brand-Killer im Einsatz. (Screenshot: YouTube)
Der „Brand-Killer“ im Einsatz. (Screenshot: YouTube)

In einem Video wird demonstriert, wie etwa der Markenname von Cola- oder Wasserflaschen verschwindet. Auch das Logo einer großen Kaffeehauskette auf einem Coffee-to-go-Becher fällt dem „Brand Killer“ zum Opfer. Insgesamt sollen derzeit zwei Dutzend Marken erkannt werden, darunter Facebook, Google, M&Ms, Coca Cola, Starbucks oder McDonald's.

OpenCV und Python: Die technisches Basis des „Brand Killer“

Für die Entwicklung des „Brand Killers“ nutzten die Tech-Studenten OpenCV und Python, um die erfassten Objekte mit den in einer Datenbank gesammelten Werbeanzeigen und Logos zu vergleichen. Wird eine Werbung erkannt, wird sie unkenntlich gemacht. Die AR-Brille besteht aus einer Art Taucherbrille, in der eine Kamera, ein sieben Zoll großes Display sowie einigen Hardware-Komponenten verbaut sind.

„Was wäre, wenn wir in einer Welt leben würden, in der die Verbraucher blind für die Exzesse der Konzernwerbung wären?“, fragen die Studenten auf ChallengePost, wo sie den „Brand Killer“ vorstellen. Noch ist das Gerät nicht für einen alltäglichen Einsatz gedacht, und es wird sicher noch eine Weile dauern, bis Datenbrillen den Sprung auf die Nase des normalen Verbrauchers schaffen. Aber gut zu wissen, dass es auch dann Möglichkeiten geben könnte, der Werbeflut entgegenzutreten.

via gizmodo.com

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Eine Antwort
  1. von Jürgen Schulze am 30.01.2015 (09:50 Uhr)

    Ein Traum würde wahr werden. Am besten noch auf Kontaktlinsengröße verkleinert.
    Nie wieder die als Werbung getarnte geistige Umweltverschmutzung, die uns permanent belästigt, ertragen müssen.
    Aber ich fürchte, dann würde es nur noch Lautsprecherwerbung geben.

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