Amazon Tablet: Kindle Fire soll das Weihnachtsgeschäft ankurbeln
Das Outsourcing des Designs des neuen Amazon Tablets mag auf den ersten Blick überraschend sein, hat Amazon doch selbst eine Design-Abteilung, die bisher für das Design der Kindle-Produktfamilie zuständig war. Allerdings hätte es dann für das Kindle Fire nicht mehr für das sehr lukrative Weinachtsgeschäft gereicht und das wollte Amazon einfach nicht verpassen. So wird das Amazon Tablet rechtzeitig fertig und wird vermutlich in der zweiten Novemberwoche zu haben sein.
Das Amazon Tablet ist kein PlayBook-Klon
Gerade was das Design angeht, müssen Hardwarehersteller in diesen Zeiten genau aufpassen, was sie sich eventuell von anderen Produkten abschauen. Ob es durch die große Ähnlichkeit zum BlackBerry PlayBook rechtliche Auseinandersetzungen geben wird, ist momentan noch nicht absehbar. Die Ähnlichkeit der beiden Tablets betrifft aber nur das Design. Wie MG Siegler bei TechCrunch berichtet, soll das Amazon Tablet über die bessere Software und vor allem über die deutlich besseren Inhalte verfügen.
Rein technisch ist das Amazon Tablet solide, aber mehr als die üblichen Ausstattungsmerkmale wird es wohl nicht mitbringen. Als CPU werkelt wie im PlayBook ein TI Dual Core OMAP Chip, der vermutlich mit 1,2 GHz getacktet ist. Ansonsten ist noch recht wenig bekannt. Der Preis für das Amazon Tablet soll zwischen 250 und 300 US-Dollar liegen.
Kindle Fire: Ein Android-Tablet der anderen Art
Zwar sei das Kindle Fire ein Android-Tablet, doch Amazon hat aus der Android-Plattform ein eigenes System entwickelt, dass kaum noch als Android zu erkennen sein soll. Glaubt man den Berichten, so hat Amazon etwas unverständlich Android 2.1 als Basis gewählt. Für die Käufer bedeutet das einen Nachteil, denn aktuelle Android-Tablets kommen schon mit Android 3.0 auf den Markt. Zudem dürften Updates, so sie denn überhaupt kommen, sehr lange auf sich warten lassen, da Amazon zunächst umfangreiche Anpassungen abarbeiten müsste.
Amazon will mit Inhalten punkten
Natürlich setzt Amazon auch auf seinen eigenen App Store, so dass unerfahrene Nutzer nicht mal merken müssen, dass sie ein Android-Tablet erworben haben. Damit das Angebot im eigenen App Store dennoch alle wichtigen Apps bereithält, soll Amazon bereits mit den Entwicklern gesprochen haben.
Dazu kommen dann noch die Inhalte aus dem Kindle Bookstore und dem MP3 Service von Amazon. Zudem will All ThingsD erfahren haben, dass drei der größten Magazin-Publisher als Contentlieferanten für das Amazon Tablet zugesagt haben: Hearst, Conde Nast und Meredith. Auch mit Time Inc., dem Zeitschriftenableger von Time Warner sei Amazon bereits in Verhandlungen getreten.
Als ein weiteres Content-Standbein hat sich Amazon die Movie- und Serien-Schmiede Fox ausgeguckt. Klappt der angedachte Last-Minute-Deal, so bekämen die Kindle Fire Nutzer einen interessanten Streaming-Dienst mit TV-Shows, Movies und Serien hinzu - sicher kein schlechtes Verkaufsargument.
Was haltet ihr vom Kindle Fire? Wäre das ein Tablet für euch? Trotz der etwas veralteten Softwarebasis?
Weiterführende Links zum Amazon Tablet „Kindle Fire“:
- On Wednesday, Amazon Will Unveil The “Kindle Fire” - TechCrunch
- The Amazon tablet will look like a PlayBook -- because it basically is. - gdgt
- Most — But Not All — Big Magazine Publishers Sign On for Amazon’s Tablet - All ThingsD
- t3n-Linktipps: Kinect womöglich Plagiat, Fullscreen Slideshows mit jQuery, Social Network von Microsoft, Amazon Tablet - t3n News
- Bericht: iPad-Alternative von Amazon kommt noch 2011 - t3n News









von Julian Pustkuchen 27.09.2011 (14:50Uhr) 1.
Sind schon Details zur verwendeten Bildschirmtechnologie bekannt?
Das halte ich mit für den interessantesten Punkt.
von Kindle fire 27.09.2011 (15:40Uhr) 2.
Bei 200-300 $ bzw.Euro kauft man dann aber eher ein richtiges Android-PAD. Da würde Amazon "überraschend" viel pro Stück verdienen habe ich den Eindruck.
Oder es war extrem kurzfristigst durchgezogen und ging nicht besser.
Man müsste irgendwo abmahnfrei aktuelle PADs, Preise und Leistungen nebeneinander stellen können. Das IPad-1 kostet doch wohl auch nur ca. 300 glaube ich.
von Amazons iPad-Konkurrent – Präsentatio… 27.09.2011 (16:32Uhr) 3.
[...] OnlineAmazon-Event heizt Gerüchte um Kindle-Tablet anDiePresse.comSTERN.DE -BILD -t3n Magazin -ComputerBaseAlle 210 [...]
von Amazons iPad-Konkurrent – Präsent… 27.09.2011 (16:35Uhr) 4.
[...] OnlineAmazon-Event heizt Gerüchte um Kindle-Tablet anDiePresse.comSTERN.DE -BILD -t3n Magazin -ComputerBaseAlle 210 [...]
von Amazon-Tablet “Fire” soll mo… 27.09.2011 (17:22Uhr) 5.
[...] T3n.de berichtet weiter, dass das Tablet wohl Anfang November auf den Markt kommen wird und somit das Weihnachtsgeschäft ordentlich ankurbeln soll. Das Design ist dem Blackberry PlayBook nachempfunden und unterscheidet sich somit deutlich vom iPad, welches mit einem Bildschirm von 9,7 Zoll auch größer ausfällt.Vermutlich kostet das “Fire”-Tablet zwischen 250 und 300 US-Dollar, umgerechnet würde dies einem Preis zwischen 185 und 220 Euro entsprechen. [...]
von severin 27.09.2011 (21:30Uhr) 6.
Jetzt kann ich das noch nicht sagen - letztlich ist mir egal, was für Software darauf läuft. Was ich von einem Amazon Tablet erwarte ist ein sehr gutes Display, guter Sound und Content (insbes. Kindle). Aber morgen wissen wir mehr...
von Arthur Schiwon via facebook 27.09.2011 (21:34Uhr) 7.
Ach was, bisschen hier skalieren, da verzerren und schon siehts wien Apflet aus und der Obstladen lässt den Verkäufer wieder durchn Fanboy-Richter verbieten, altes Lied, und wenn sie noch nich gestorben sind, dann klagen sie auch heute noch
von Dirk S. 27.09.2011 (22:38Uhr) 8.
Eigentlich ganz simple, wenn Amazon den Content auch für Deutschland anbieten kann, wird es eine interessantes alternatives Ecosystem. Sonst ist es nur Hardware wie viele andere Tablets.
von Christian 28.09.2011 (09:21Uhr) 9.
"Für die Käufer bedeutet das einen Nachteil, denn aktuelle Android-Tablets kommen schon mit Android 2.3 auf den Markt. "
Das wäre schlecht, wenn es denn so wäre, denn 2.3 ist immer noch ein Smartphone-OS.
von Christian 28.09.2011 (09:29Uhr) 10.
Der Kindle Fire macht mich jetzt schon recht skeptisch. - Für das Lesen von Texte, wofür der Kindle ja ursprünglich gestaltet würde, ist auf ausgeleuchteten Bildschirmen nicht das wahre. Ich verbringe schon auf der Arbeit Stunden jeden Tag damit, auf ausgeleuchtete Bildschirme zu starren. Warum sollte ich mir das dann beim Bücherlesen auch noch antun, wo es doch eInk als bessere Alternative gibt? Als Tablet ja, aber warum dann diese veraltete Software als Ausgangsbasis?
von Falk Hedemann 28.09.2011 (09:39Uhr) 11.
@Christian: Ja völlig richtig, ich habe das im Artikel schon geändert ;-)
von Amazon Kindle Fire: Der erste echte iPad… 29.09.2011 (08:47Uhr) 12.
[...] stark angepasst wurde, dass man das darunterliegende System nicht mehr erkennen kann. Mit dem Amazon Kindle Fire, über das wir vor kurzem bereits berichteten, ist nicht einmal der Zugriff auf den Android Market möglich. Amazon Kindle Fire: Kein Zugriff auf [...]
von Amazon Kindle Fire: Der erste echte iPad… 29.09.2011 (08:47Uhr) 13.
[...] stark angepasst wurde, dass man das darunterliegende System nicht mehr erkennen kann. Mit dem Amazon Kindle Fire, über das wir vor kurzem bereits berichteten, ist nicht einmal der Zugriff auf den Android Market möglich. Amazon Kindle Fire: Kein Zugriff auf [...]