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Brandneu: Facebook führt intelligente Freundeslisten ein

Brandneu: Facebook führt intelligente Freundeslisten ein

Twitteruser @NickStarr hat sie schon, die neue Funktionalität auf . Intelligente Filter kategorisieren Freunde in derzeit eine von drei Kategorien. Smart Lists sortieren Freunde automatisch nach Schulfreunden, Arbeitskollegen und Wohnortnachbarn. Weil NickStarr offenbar ein netter Kerl ist, stellte er den Tech-Medien einige Screenshots bereit, die zeigen, was jeder Facebook-Nutzer in den nächsten Wochen erwarten darf.

Brandneu: Facebook führt intelligente Freundeslisten ein

Facebooks Newsfeed jetzt mit Filterkonzept

Den folgenden Screenshots nach zu urteilen, hat sich Facebook dazu entschlossen, das Konzept der Freundeslisten transparenter zu implementieren und so deutlich besser verwendbar zu machen. Das fängt schon damit an, dass User das Listenfeature nicht mehr in Untermenüs suchen müssen. Bekanntlich verwenden bislang, nicht zuletzt aufgrund der komplizierten Bedienbarkeit und schlechten Visibilität, weniger als 5 Prozent der Facebooker das Listenfeature.

Künftig lassen sich Freunde in drei Interaktionskategorien unterteilen. „Close Friends“ (Enge Freunde) tauchen stets im Newsfeed auf, Updates von „Acquaitances“ (Bekanntschaften) finden sich seltener. Mitglieder der Kategorie „Restricted“ (Eingeschränkt) sind zwar in eurer Freundesliste, sehen aber keinerlei Statusupdates und sonstige Informationen, die ihr auf Facebook postet.

Facebook: Smarts Lists auf der Basis von Profilinfos

Facebooks neue automatische Listen sind nur der Anfang

„Smart Lists“ nennt Facebook das ebenfalls neue Konzept der automatischen Filterung. Zunächst startet der Dienst mit drei automatischen Zuordnungen. So wird es eine Liste für Schulfreunde, eine Liste für Arbeitskollegen und eine Liste für Freunde geben, die nicht weiter als 50 Meilen entfernt im Umkreis des eigenen Wohnorts leben. Diese Listen populieren sich aus den Profilangaben der Freunde und brauchen somit nicht händisch gepflegt zu werden.

Gerade die „Smart Lists“ könnten zukünftig noch deutlich ausgebaut werden. Immerhin können Nutzer weit mehr Informationen in ihren Profilen hinterlegen als über die drei eben genannten Kategorien abgefragt wird.

Mit den genannten Änderungen wird auch das gezielte Sharing von Informationen mit einzelnen Gruppen einfacher. Die Gruppe „Restricted“ bleibt stets außen vor, alle anderen Gruppen können bei jedem Update angewählt werden. Zudem lässt sich die Anzeige des Newsfeed auf einzelne Gruppen beschränken.

Mit den beschriebenen Änderungen reagiert Facebook auf das Gruppenkonzept des neuen sozialen Netzwerks Google+. Dort war die Einteilung in Freundesgruppen von Beginn an sehr viel einfacher implementiert und wurde von der Nutzerschaft mit einiger Begeisterung aufgenommen. Hinter der Unterteilung in Gruppen steht die Überlegung, dass man unterschiedlichen Personenkreisen auch in unterschiedlichem Umfang Zugang zu persönlichen Informationen geben will. Das entspricht dem Alltagsverhalten.

Seinem Chef, der aber möglicherweise schon deshalb in der eigenen Freundesliste ist, weil man ihn nicht ablehnen konnte, erzählt man sicherlich nicht, dass man noch bis zum frühen Montagmorgen in der Disco war und kaum die Augen aufhalten kann. Schon bislang konnte man diesen Fall über die Verwendung des Listenkonzeptes behandeln. Die neuen Features machen es jedoch ungleich komfortabler. Chef in „Restricted“: Problem solved...

Was haltet ihr von den neuen Features? Unnötige Spielerei oder essenzielle Innovation?

Screenshots des neuen Freundeslistenkonzepts

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6 Antworten
  1. von René am 09.09.2011 (09:53 Uhr)

    Lustig, dass Facebook angeblich schon wieder "reagiert". Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Facebook Paul Adams, den "Erfinder" von Google+, letztes Jahr eingestellt hat, um dieses Jahr immer nur auf die G+ Features zu "reagieren". Ich denke, es ist vielmehr eine Frage der Manpower. Hab mal gehört, dass FB 2000 Mitarbeiter hat. Können auch mehr sein, aber dementsprechen dürften nicht mehr als 1000 Entwickler an FB schrauben. Google hat bestimmt mehr als 15x soviele Entwickler.

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  2. von Felix am 09.09.2011 (10:31 Uhr)

    Bullshit!
    Ich hab Freunde, die über 200km entfernt wohnen, deswegen schreib ich trotzdem fast tagtäglich mit ihnen und jetzt will Facebook mir vorschreiben, dass meine engsten Freunde nur innerhalb von 50km wohnen?

    Nice one, Schrottteil..

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  3. von Felix am 09.09.2011 (10:31 Uhr)

    okay.. meilen nicht km, trotzdem O.o

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  4. von Nico am 09.09.2011 (10:50 Uhr)

    Naja, sollen sie halt mal machen! Die ganzen Features der letzten Wochen waren meiner Meinung nach viel zu unübersichtlich und kompliziert (und ich würde mich als erfahrenen Webnutzer einschätzen, der den Umgang mit neuen Features schnell versteht!) Ob die breite Masse mit der Google+-Klon-Feature-Welle zurecht kommt bleibt abzuwarten! Allerdings finde ich die Gruppen von Herrn Starr interessant! ;)

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  5. von Timeeeee am 09.09.2011 (15:55 Uhr)

    Anscheinend nicht gut umgesetzt, aber besser als gar nichts. (theoretisch)
    Praktisch ist diese Funktion nicht nur nutzlos, sondern schädlich, solange Facebook doe vollständigen Profile laut AGB an Dritte (also oft Unbrkannte) verkaufen darf und es laut Spiegel dies tatsächlich tut. Und das ist das extrem Fiese, dass die Nutzer sich in falscher Sicherheit fühlen und deswegen zu viel Privates verraten, was den Wert der Profile für Facebook steigert.

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  6. von Martin Wilke am 13.09.2011 (08:54 Uhr)

    Ich unterteile meine Freunde nicht in Schulfreunde, Arbeitskollegen, etc. Die meisten gehören bei mir ohnehin in keine dieser Kategorien.

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