Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Startups

Das Airbnb für Freelancer und Business-Kunden: Breather vermittelt Rückzugsorte on demand

    Das Airbnb für Freelancer und Business-Kunden: Breather vermittelt Rückzugsorte on demand

Breather vermietet ruhige Orte zum Arbeiten. (Foto: Breather)

Schon mal in einer fremden Stadt verzweifelt nach einem ruhigen Platz zum Arbeiten gesucht? Wenn ja, dann kommt mit Breather ein Konzept, das dich begeistern dürfte: schnell verfügbare Rückzugorte, die direkt über eine App gebucht werden.

Airbnb hat mit seinem Dienst einen Nerv getroffen: Die unkomplizierte Vermittlung von Privaträumen über App und Website ist ein Erfolgskonzept. Mit Breather verfolgt ein Startup jetzt eine ähnliche Idee, die aber eher Freelancer oder Business-Kunden im Allgemeinen anspricht.

Statt Privatzimmer zu vermitteln, vermittelt Breather Rückzugsorte für ein Meeting, einen ruhigen Arbeitsnachmittag oder einfach zum „Durchschnaufen“ – wie der Name schon verrät. Eine bequeme Möglichkeit, in fremden Städten, beispielsweise auf einer Geschäftsreise oder während einer Messe, einen schönen Platz zum Arbeiten zu finden.

(Screenshot: Breather)
Breather will das Airbnb für Business-Nutzer werden. (Screenshot: Breather)

Breather: Business-Lounges to go

Breather vermietet sozusagen kleine Business-Lounges auf Abruf, das Funktionsprinzip ist simpel: Eine App zeigt verfügbare Räumlichkeiten in der Nähe an, die Buchung kann dann direkt über die App erfolgen. Trifft der Kunde am „Breather“ ein und checkt über die App ein, wird auf seinem Smartphone ein Zugangscode für ein Code-Türschloss angezeigt.

Im „Breather“ soll der Kunde eine angenehme Atmosphäre vorfinden, um zu relaxen oder zu arbeiten: gute Tageslichtverhältnisse und neutrale Wand- und Fußbodengestaltung – wenn möglich, auch ein Holzfußboden. Alle Räume sollen mit mindestens einem Schreibtisch, einer Couch und WLAN-Zugang ausgestattet sein, mit zur Ausstattung sollen auch Arbeitsmaterialien wie Stifte, Blöcke oder Whiteboards gehören – für Unterzuckerte sollen auch Süßigkeiten vorrätig sein. Ist der gebuchte Zeitraum abgelaufen, kann verlängert werden – es sei denn, eine nachfolgende Buchung steht im Weg.

Preislich soll Breather bei rund 20 US-Dollar pro Stunde liegen, eine Flatrate ist neben einer Stundenabrechnung aber auch angedacht.

business traveller
Einsam oder verloren in der großen Stadt? Breather kann mit einem Rückzugsort helfen. (Foto: © hin255 – Fotolia.com)

So funktioniert Breather im Hintergrund

Die Räumlichkeiten werden nach jedem Besuch von Breather gepflegt und gereinigt, momentan arbeitet das Startup dazu vorrangig mit Vermietern kommerziell genutzer Räumen – Privaträume könnten aber später hinzukommen. Die Räumlichkeiten müssen Breather nicht exklusiv zur Verfügung stehen, aber zum einen die oben beschriebenen Anforderungen erfüllen, zum anderen muss die Möglichkeit bestehen, ein spezielles Nummernschloss von Lockitron einzubauen.

Die App generiert für jeden Kunden einen neuen, zeitlich limitierten Zugangscode, der das Nummernschloss öffnet. Der Kund kann dann je nach Bedarf 30 Minuten, einige Stunden oder den ganzen Tag bleiben – abhängig von der Verfügbarkeit des Raums. So können auch Räume, die tagsüber als Büro oder Meetingraum genutzt werden, am Abend oder am Wochenende quasi untervermietet werden.

Missbrauch der Örtlichkeit für ‘fragwürdige Aktivitäten‘, wie es Breather höflich umschreibt, führt zum Ausschluss des Nutzers vom Dienst. Besonders gute Kunde erhalten im Gegensatz dazu Privilegien gewährt: beispielsweise die Möglichkeit, Zeit in einem „Breather“ an Freunde zu verschenken.

(Screenshot: Lockitron)
Breather nutzt das intelligente Wifi-Schloss „Lockitron“. (Screenshot: Lockitron)

Wo Breather zur Verfügung steht

In Montreal und New York ist Breather schon am Start, in Kürze folgt San Francisco. Wie Gründer Julian Smith im Interview mit Techcrunch verrät, ist in absehbarer Zeit auch ein Launch in London und einer Lister weiterer Städte angedacht, wir können also hoffen, dass der Dienst auch den Sprung nach Deutschland schaffen wird.

Gefällt euch das Konzept von Breather? Hättet Ihr Lust auf einen solchen „Rückzugsort“?

Finde einen Job, den du liebst zum Thema iOS, Android

1 Reaktionen
tobipf

wow - das klingt total spannend. kanns kaum erwarten, so was auch in deutschland zu haben. tolle idee!

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen