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EU-Chef Juncker will aus dem Brexit ein Beispiel machen, dem niemand folgen möchte

Der EU-Kommissionspräsident Juncker glaubt an die Zukunft der EU – auch nach dem Brexit. (Foto: dpa)

Der EU-Kommissionspräsident glaubt, dass das britische Beispiel eher abschrecken wird. In der Startup-Wirtschaft könnten seine Worte Widerhall finden.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bleibt auch nach dem Brexit optimistisch. In einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ erklärte der Luxemburger, dass er keine weiteren Austritte aus der EU erwarte, sondern vielmehr an einen Ausbau der Union glaube. Der britische Austritt wird demnach eher zu einer positiven Entwicklung für den europäischen Staatenbund führen. „Am Beispiel Großbritanniens werden alle sehen, dass es sich nicht lohnt, auszutreten“, sagte der Politiker.

Brexit-Folgen: Britische Gründer liebäugeln mit EU-Standortverlagerung

Folgen des Brexit: Ein Zehntel der britischen Gründer sollen mit einem Umzug in die EU liebäugeln. (Foto: dpa)

In der Digitalwirtschaft könnten seine Worte Widerhall finden. So gab es zuletzt immer wieder Anzeichen, dass Unternehmen ihren kompletten Firmensitz wechseln könnten. Die ehemalige Berliner Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer erklärte Ende vergangenen Jahres der „International Business Times“, dass sich nach dem Bekanntwerden des Brexits bereits mehr als 100 Startups bei ihr gemeldet hätten, um sich nach den Kriterien eines Standortwechsels zu erkundigen. Die Stadt Berlin buhlt stark um die britischen Internet-Unternehmen – vor allem um Fintechs. Einer aktuellen Umfrage zufolge soll sogar ein Zehntel der britischen Gründer bereits mit einem Umzug auf das europäische Festland liebäugeln.

Doch auch in der für Großbritannien enorm wichtigen Bankenwelt tut sich was. Großbanken wie HSBC, JP Morgan und UBS warnten zuletzt davor, dass sie vermehrt Jobs in die EU verlagern könnten. So erklärte JP-Morgen-Chef Jamie Dimon gegenüber „Bloomberg“ auf dem Davos-Gipfel: „Es sieht ganz so aus, als würde es mehr Personalbewegungen geben, als wir anfangs erwartet haben.“ Das Geldhaus beschäftigt derzeit rund 16.000 Menschen in Großbritannien.

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Juncker kritisiert Teilzeiteuropäer, die nur nehmen und nicht geben

Bei allem Optimismus, den der EU-Kommissionspräsident hegt, kam er jedoch auch nicht um ein paar kritische Worte an die Mitgliedsstaaten herum. Wenige Tage vor dem Geburtstagsgipfel kritisierte Juncker die steigenden nationalstaatlichen Tendenzen in der Union. Er habe den Eindruck, dass es immer weniger Vollzeiteuropäer und immer mehr Teilzeiteuropäer gebe. „Die Teilzeiteuropäer nehmen von Europa das, wovon sie denken, dass es ihnen zustünde. Sie tragen aber nichts dazu bei, dass es überhaupt etwas zu verteilen gibt.“

Übrigens, auch dieser Kommentar von Lisa Hegemann könnte dich interessieren: Brexit lass nach – Nach dem Schock ist vor dem deutschen Startup-Boom

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2 Reaktionen
lola
lola

Die Engländer haben dich nie richtig mitgemacht. Wenn man aber die Absatzzahlen deutscher Exporte nach UK sieht werden wir ihnen auch weiter in den Ar.. krichen. Denn wir verkaufen Ihnen die Waren die sie sich durch Finanzabzocke und Zollbetrug ergaunert haben.

Außer Hui und innen Pfui - das passt doch auf die Königreich.

Lars
Lars

Ergaunert? Abzocke? Betrug? Nun aber mal halblang. Die Briten haben alle Regeln die mit ihnen vereinbart wurden immer Pünktlich und einwandfrei umgesetzt. Nur weil die Bananrepublik Preußen immer meint sie wäre ach so toll, heißt das nicht dass dies auch so ist. Oftmals hilft der Blick vom Tellerrand zu erkennen, das der eigene Brei schon einmal gegessen wurde.

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