Das wichtigste Wort in Brian Solis' Vortrag war „inspire“. Man solle die neuen Möglichkeiten des Internets nutzen, um andere zu inspirieren, um Ideen auszutauschen und Wissen zu verbreiten. Derzeit würde eine neue Ära für die Gesellschaft eingeläutet und für die Art wie wir kommunizieren. Tools wie Tweetdeck seien unsere neue Inbox. Erstmals verbrächten Menschen mehr Zeit in Social Networks als mit ihren E-Mails. Die Status-Streams bei Facebook, Twitter oder Friendfeed fasste er mit dem Begriff „Statusphere“ zusammen. „Und diese Statusphere definiert neu, was wir unter einer Authorität verstehen.“
Wer in diesem dauerhaften Grundrauschen hervorstechen will, müsse klar für etwas stehen. Es gehe nicht darum, besonders berühmt zu werden, sondern eine eigene Online-Persönlichkeit zu entwickeln. „Man ist, was die Menschen glauben, dass man ist.“ Man solle sich zum Experten entwickeln und ein „Informations-Kurator“ werden.
Und mit Blick auf die Statusmeldungen bei Twitter erklärte er: „120 ist das neue 140.“ Denn damit andere Menschen einen Tweet weiterverbreiten und vielleicht noch um eine eigene Anmerkung ergänzen können, dürfe er nicht die vollen 140 Zeichen ausnutzen. „Aufmerksamkeit wird die wichtigste Währung“, erklärte der PR-Profi.
„Das Social Web ist ein Privileg“, betonte Brian Solis. „Es ist die Chance, sich ein Netzwerk aus Menschen zu schaffen, die ihre Ideen und ihre Begeisterung mit anderen teilen.“ Und dabei sei es vollkommen nebensächlich, wie viele Follower bei Twitter oder Friends bei Facebook man habe.














