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Brian Solis auf der next09: „Aufmerksamkeit wird die wichtigste Währung“

Brian Solis auf der next09: „Aufmerksamkeit wird die wichtigste Währung“

Brian Solis auf der next09

„Mr. PR 2.0“ Brian Solis eröffnete am heutigen Mittwoch die Internetkonferenz next09 in Hamburg mit einem leidenschaftlichen Appell für eine bewusstere Nutzung des „Social Web“. Zu viele Menschen seien nur darauf aus, sich zu äußern, ohne aber anderen zuzuhören. Dienste wie , oder Friendfeed würden dabei definieren, wer wir sind und wie andere uns wahrnehmen. „Mit jedem Blogpost, jedem Statusupdate, jedem Foto und jedem Video zeigen wir, wofür wir stehen.“

Das wichtigste Wort in Brian Solis' Vortrag war „inspire“. Man solle die neuen Möglichkeiten des Internets nutzen, um andere zu inspirieren, um Ideen auszutauschen und Wissen zu verbreiten. Derzeit würde eine neue Ära für die Gesellschaft eingeläutet und für die Art wie wir kommunizieren. Tools wie Tweetdeck seien unsere neue Inbox. Erstmals verbrächten Menschen mehr Zeit in Social Networks als mit ihren E-Mails. Die Status-Streams bei Facebook, Twitter oder Friendfeed fasste er mit dem Begriff „Statusphere“ zusammen. „Und diese Statusphere definiert neu, was wir unter einer Authorität verstehen.“

Wer in diesem dauerhaften Grundrauschen hervorstechen will, müsse klar für etwas stehen. Es gehe nicht darum, besonders berühmt zu werden, sondern eine eigene Online-Persönlichkeit zu entwickeln. „Man ist, was die Menschen glauben, dass man ist.“ Man solle sich zum Experten entwickeln und ein „Informations-Kurator“ werden.

Und mit Blick auf die Statusmeldungen bei Twitter erklärte er: „120 ist das neue 140.“ Denn damit andere Menschen einen Tweet weiterverbreiten und vielleicht noch um eine eigene Anmerkung ergänzen können, dürfe er nicht die vollen 140 Zeichen ausnutzen. „Aufmerksamkeit wird die wichtigste Währung“, erklärte der PR-Profi.

„Das Social Web ist ein Privileg“, betonte Brian Solis. „Es ist die Chance, sich ein Netzwerk aus Menschen zu schaffen, die ihre Ideen und ihre Begeisterung mit anderen teilen.“ Und dabei sei es vollkommen nebensächlich, wie viele Follower bei Twitter oder Friends bei Facebook man habe.

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4 Antworten
  1. von Philip May am 06.05.2009 (10:36 Uhr)

    Guter und interessanter Beitrag.
    Danke Jan!

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  2. von brenrhad am 06.05.2009 (10:55 Uhr)

    Schöne Zusammenfassung.

    Schön auch, daß man in der S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit so dicht und zeitnah an einer Veranstaltung wie der Next teilnehmen kann und dabei bekannte Thesen bei neuen Menschen findet mit denen man ganz selbstverständlich kommuniziert, ohne sie persönlich zu kennen. Und dabei zu neuen Gewohnheiten findet.

    Denk-Vernetzungen ändern sich rapide.
    Die Verbreitungsgeschwindigkeit von Ideen nimmt rasant zu.
    Aber auch die Verifizierung ist schneller.

    #zensursula ./. Onlinepetition > Politik, die diese Geschwindigkeit nicht aufnimmt, hat stetig weniger Chance.

    Ok, das war jetzt weit am Thema vorbei... sry

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  3. von Caro am 11.05.2009 (17:35 Uhr)

    ....also an der "dont tweet too much letters" - message ist was dran. Toller Einblick, thx dafür. Hier gucke ich mir übrigens schon seit ein paar Stunden (!) sämtlicher Next-Vorträge an:

    http://de.sevenload.com/sendungen/next-conference?cp=se_9115_next_bl6

    Grüßle,
    Caro

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  4. von Britta am 14.08.2009 (12:22 Uhr)

    Hi,

    Ich schreibe gerade an meiner DA und wollte mal kurz wissen ob ich recht mit der Aussage habe, dass Social Media Release das selbe ist wie Social Media Newsroom...

    Danke euch

    Grüße
    Britta

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