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Googles neuer Algorithmus macht den Chrome-Browser deutlich schneller

    Googles neuer Algorithmus macht den Chrome-Browser deutlich schneller

Google Brotli-Algorithmus. (Bild: engadget, Silicon Valley) 

Auch wenn es beinahe so klingt, handelt es sich bei Brotli in diesem Fall nicht um ein kleines Brot auf Schweizerdeutsch, sondern um einen neuen Kompressions-Algorithmus von Google, der in Kürze in den Chrome-Browser und Mozillas Firefox integriert wird und die Ladezeiten von Websites um bis zu 25 Prozent reduzieren soll.

Kompressionsalgorithmus Brotli bald Teil von Chrome und Firefox

Datenkompression ist nicht nur in der US-TV-Serie „Silicon-Valley“ (absolut sehenswert!) ein Ding, auch bei Google und anderen Unternehmen spielt die Reduktion von Datenvolumen, idealerweise unter Beibehaltung der Datenqualität, eine elementare Rolle. Bei Brotli handelt es sich um einen neuen Algorithmus, den Google im September letzten Jahres vorgestellt hat. Er wird den aktuellen Kompressionsalgorithmus „Zopfli“ ersetzen, der schon seit drei Jahren in Chrome, aber auch in PNG-Kompressions-Tools und anderen Anwendungen im Einsatz ist.

Während Zopfli auf einem DEFLATE-Compressed-Format basiert, wurde Brotli laut Google komplett neu entwickelt und stellt ein neues Datenformat dar. Laut Google erlaubt das neue Format eine 20 bis 26 Prozent höhere Kompressionsrate als Zopfli. Daten werden stärker komprimiert als bei anderen Tools, wobei die Dekompression bei vergleichbaren Geschwindigkeiten vonstatten gehen soll.

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Chrome und Firefox werden mithilfe von Brotli deutlich schneller. (Screenshot: Google)

Brotli in Chrome und Firefox nur mit HTTPS

Wie Googles Web Performance Engineer Ilya Grigorik auf Google+ mitteilt, ist Brotli fertig und bereit, in Browser integriert zu werden. In einem der nächsten Updates ist also schon mit schnelleren Ladezeiten zu rechnen. Laut Google wird sich der Algorithmus auch positiv auf die mobile Chrome-User-Experience auswirken. Denn Brotli wird sowohl das Datenvolumen als auch die Akkulaufzeit schonen. Grigorik betont, dass das neue Datenformat nur mit HTTPS-Verbindungen kompatibel ist.

Wie den Informationen Googles zu entnehmen ist, wird nicht nur Chrome auf allen sechs Plattformen wie Windows, Mac, Linux, Chrome OS, Android und Android WebView Support für Brotli erhalten, sondern auch Mozillas Firefox und der Opera-Browser. Microsoft zieht auch in Erwägung den Kompressionsalgorithmus in seinen Edge-Browser zu integrieren.

Auch lesenswert: 30 praktische Erweiterungen für den Chrome-Browser

via www.theverge.com

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1 Reaktionen
Mehmed Saral
Mehmed Saral

Äußerst interessant, das die Komprimierung nur mit https funktionieren soll. Google versucht mehr und mehr die verschlüsselste Verbindung durchzudrücken...

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