Michael Arrington will nun erfahren haben, dass man bei Flock den Umstieg von der Mozilla Plattform auf Google Chrome als Unterbau plane. Seinen Quellen zufolge sind die Flock-Entwickler mittlerweile sehr frustriert über die Entwicklung von Firefox, die die Bedürfnisse von Flock nur sehr geringfügig beachte. Zudem sei die Entwicklung unter Google Chrome deutlich einfacher.
Die Antwort von Flock-CEO Shawn Hardin ist weniger eindeutig. Nach seiner Aussage wird die nächste Flock-Version 2.1 definitiv auf der Mozilla Plattform basieren. Darüber hinaus ist aber wohl alles möglich, denn wie er betont, ist der Browser-Markt in Bewegung geraten und man wolle für Flock nur die beste Technologie im Sinne der Nutzer verwenden.
Ein Umschwenken auf Google Chrome hätte zum jetzigen Zeitpunkt aber auch einen entscheidenden Nachteil: Chrome gibt es momentan nur für Windows. Daher liegt die Vermutung nahe, dass die Flock-Entwickler mit einem Wechsel der Basis warten werden, bis Google die angekündigten Versionen für Mac OS X und Linux bereitstellt. Erst dann wäre ein Wechsel sinnvoll, will man nicht einen Teil der jetzigen Nutzer ausschließen.
Zum Schluss erklärt Hardin dann noch vielsagend, sein Entwicklerteam wäre in der Tat in einer aufregenden Entwicklungsphase, in der einige herausragende Veränderungen umgestetzt werden sollen. Noch sei es aber zu früh, um Einzelheiten zu verraten.




