In der letzten Woche dominierten vor allem Updates die Browserwelt: Firefox, Camino und die Chrome-Entwicklerversion haben Updates erhalten. Darüber hinaus haben zwei neue Browser das Licht der Welt erblickt und das WebKit hat als erste Rendering-Engine den Acid3-Test vollständig bestanden.
Nachdem WebKit den Acid3-Test bereits mit 100/100 bestanden hatte, wurde nun mit den neuesten Vorabversionen ("Nightlys") der vollständige Test gemeistert. Durch die Geschwindigkeit der neuen JavaScript-Engine "SquirrelFish Extreme" hat es WebKit geschafft, auch die letzte Hürde zu meistern: Ein Aspekt des Tests ist die Darstellung fließender Animationen, die maßgeblich von der Performance der JavaScript-Engine abhängt.Interessant sind daneben die beiden neuen Browserprojekte, die sich an Googles Chrome orientieren. Zum einen ist da Iron zu nennen, der vollständig auf dem offengelegten "Chromium"-Code basiert. Nach Angabe des Entwicklers wurden dabei alle Funktionen abgeschaltet, die den Browser nach Hause telefonieren lassen. Mehr Informationen dazu finden sich bei Gulli.com. Interessant ist die Version damit für alle, die Chrome bisher auf Grund des Datenschutzes gemieden haben.
Das zweite Projekt nennt sich Stainless und ist nach Angaben der Entwickler von Chrome inspiriert. Vollständig auf WebKit und der Multithreading-Technologie von Hypercube basierend, steht dieser Browser allerdings nur unter Mac OS X Leopard zur Verfügung. Übernommen haben die Entwickler die Konzepte hinter der kombinierten Such- und Adresszeile "Omnibar", die Möglichkeit, Tabs zwischen Fenstern hin und her zu ziehen und die Private-Browsing-Funktion. Bisher ist der Browser allerdings nur eine Studie und hat noch nicht alle Funktionen.

















Nun ja es ist ruhig geworden um Firefox und Co., warum auch nicht? Die Browser tun was sie können sollen und das sehr gut, da wird man sich mit großen Experimenten zurückhalten. Aber es werden sicher auch wieder größere Sprünge im Funktionsumfang geben, wenn es der Nutzer und die Technologie erfordert.