von , 04.11.2008

Browsermarkt: Viel Bewegung, wenig Veränderung

Es ist Bewegung im Browsermarkt: Nach der Veröffentlichung von Googles Chrome gab es einige Wellen in der Entwicklung, auch interessante neue Projekte mit frischen Ideen haben das Licht der Welt erblickt. Hier ein Blick auf Zahlen und Fakten, Features und Funktionen.
Inzwischen liegt die Veröffentlichung von einen weiteren Monat zurück und die Zahl der Chrome-User stagniert offenbar. Market Share by Net Applications zumindest verzeichnet sogar einen leichten Rückgang der Userzahlen von Chrome um 0,02 Prozentpunkte, während Firefox, Safari und Opera wieder mehr Nutzer verzeichnen können.

Der stetige Verlierer ist auch weiterhin der Internet Explorer, der zwar noch die weiteste Verbreitung besitzt, aber seit Jahren Nutzer verliert. Die Version 6.0 eilt dabei zur Freude vieler Webdesigner mit großen Schritten voraus.

Die News der vergangenen Wochen waren erst von einer Welle neuer Entwicklungsstufen für die Browserengines Gecko und WebKit durchzogen, die sich auf der Ebene der Leistungsfähigkeit duellierten und davon gefolgt neue Releases und Previews von Flock, Camino und Opera, die jeweils neue Funktionen einführten. Die Gecko-Browser genießen dabei vor allem das Update auf die neuere Engine-Version und die Übernahme von Features aus Firefox 3. Opera hingegen hat sich für den indischsprachigen Raum gewappnet. Auch Googles Chrome hat zwei neue Beta-Releases bekommen, steht allerdings derzeit noch immer nur für Windows zur Verfügung. Am IE 8 wird weiterhin gearbeitet, aber um diesen ist es weiter ruhig, denn die Webgemeinde schenkt ihre Aufmerksamkeit eher den freien Projekten.

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