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Startups

Buffer braucht 3,5 Millionen US-Dollar – und legt dafür alles offen

    Buffer braucht 3,5 Millionen US-Dollar - und legt dafür alles offen
(Foto: Moritz Stückler)

Das Social Media-Startup macht seine Finanzierungsrunde transparent und erklärt, warum das profitable Unternehmen Risikokapital braucht. Auch Einzelpersonen sollen sich an Buffer beteiligen können.

Seit einem halben Jahr profitabel

Die Gründer des Social Media-Tools Buffer sind für ihre transparente Unternehmenskultur bekannt. Dieses Prinzip wendet das Startup jetzt auch bei seiner ersten großen Finanzierungsrunde an. Risikokapital in Höhe von 3,5 Millionen US-Dollar will Buffer einsammeln. In einem Blogpost legt das Unternehmen aus San Francisco dafür seine Geschäftszahlen und Beweggründe offen.

So ist das Tool den Angaben zufolge seit einem halben Jahr profitabel, eine Million Dollar liegen am Bankkonto des Startups. Durch 28.000 zahlende Kunden generiert Buffer 4,6 Millionen US-Dollar im Jahr. Insgesamt hat der Social Media-Dienst 1,8 Millionen registrierte Nutzer. Bislang haben die Gründer 14 Prozent ihres Unternehmens an Investoren abgegeben. Mit der neuen Finanzierungsrunde strebt Buffer eine Bewertung von 60 Millionen US-Dollar an. Das Startup veröffentlicht in seinem Blog das vollständige Term Sheet und informiert außerdem, wohin das Kapital fließen soll.

Das Büro von Buffer in San Francisco ist selten voll. (Foto: Moritz Stückler)
Zu Besuch bei Buffer: Die 24 Mitarbeiter sind auf der ganzen Welt verteilt. (Foto: Moritz Stückler)

Buffer schlägt Übernahmeangebote aus

Warum also braucht Buffer eine Finanzspritze, wenn das Produkt profitabel ist? Das vier Jahre alte Unternehmen will weiter wachsen und einen Exit umgehen, erklären die Geschäftsführer Leo Widrich und Joel Gascoigne in ihrem Blogpost. Vier Übernahmeangebote habe es bereits gegeben. Mit dem Investment wollen die Unternehmer die nächsten Jahre weiter wachsen und einen Exit oder Börsengang hinausschieben.

Den Großteil der angestrebten Summe hat Buffer durch einige große VC-Firmen bereits erhalten. Die restlichen 350.000 Dollar sollen von der Community kommen. Dafür hat das Unternehmen beim Startup-Portal AngelList einen Fonds angelegt, über den sich User beteiligen können. Der erste AngelList-Fonds war wenige Stunden nach Veröffentlichen des Blogposts voll.

via open.bufferapp.com

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2 Reaktionen
Christian Reichel
Christian Reichel

"Die restlichen 350.000 Dollar sollen von der Community kommen. "

3,5 Millionen, nicht 350.000 Dollar.

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Elisabeth Oberndorfer

Es sind laut dem Blogpost tatsächlich nur 350.000 Dollar, die über AngelList gesammelt werden (130.000 haben sie bereits innerhalb weniger Stunden erhalten). Der Großteil ist bereits von VC-Firmen gesichert.

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