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E-Commerce

Fast Food per App bei Burger King: Mobile-Payment mit Sinn und Verstand

    Fast Food per App bei Burger King: Mobile-Payment mit Sinn und Verstand

(Grafik: Opentabs)

Burger King und das Startup Opentab wollen zeigen, wie praktisches Mobile-Payment aussehen kann: In Deutschland starten sie einen Testlauf, bei dem Kunden ihren Burger vom Smartphone aus vorbestellen und bezahlen können.

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Burger King führt Bestellen und Bezahlen per App ein. (Screenshot: Burger King)

Burger King führt in Deutschland zusätzlich zur hauseigenen App die Möglichkeit ein, mit der Opentabs-App mobil zu bestellen und im Voraus zu bezahlen. Seit dem 9. Februar kann in ausgewählten Restaurants per App bestellt und bezahlt werden, die Bezahlung läuft dabei wahlweise über eine Lastschrift oder Kreditkarte. Damit versucht Burger King sich an einem der ersten Use-Cases für die aktuell noch recht schleppend anlaufenden Mobile-Payment-Branche in Deutschland.

Burger King: Vorbestellen und Bezahlen per App

Zusätzliche Kosten entstehen bei der Bestellung nicht. Rund 5-7 Minuten nach der Bestellung in der Opentabs-App können hungrige Gäste in 17 Burger-King-Restaurants ihren Lieblingsburger an der sogenannten „Fast Lane“ in Empfang nehmen. Das Anstellen in einer ermüdenden Warteschlange gehört damit für diese Kunden der Vergangenheit an. Die Opentabs-App steht für Android und iOS zur Verfügung und hat das vollständige Burger-King-Menü eingebaut. Einzig auf Gutscheine müssen Fast-Food-Fans aktuell noch verzichten.

Zum Start ist Opentabs bei Burger King nur örtlich begrenzt verfügbar: Aktuell kann der Dienst in Süddeutschland in Aalen, Bamberg, Breitengüssbach, Coburg, Herrieden, Himmelkron, Münchberg, Vaihingen/Enz und Wörnitz genutzt werden, am 18.02. folgen sieben weitere Standorte, einschließlich Köln.

Pionier Opentabs: Seit 2012 per Smartphone bestellen und bezahlen

Die Fast Lane. (Foto: Opentabs)
Die Fast Lane. (Foto: Opentabs)

Das Startup Opentabs ist schon seit 2012 mit seinem Dienst am Start und versorgt Deutschlands Geeks mit Fast Food, Slow Food und Kinokarten in ganz Deutschland. Über die App kann in allen Fällen bestellt und bezahlt werden, mit Burger King hat die App von Gründer Dirk Röder nun den ersten richtig großen Namen als Kooperationspartner an Land gezogen.

Opentabs will Gästen und Kunden genauso wie Unternehmern das Leben leichter machen und Wartezeiten und -schlangen verringern. Im Mai 2014 hat Opentabs vermeldet, dass das Startup die Marke von 20.000 verarbeiteten Bestellungen erreicht hat – das Wachstum schreitet dabei in jüngster Zeit deutlich schneller voran. So sollen die ersten 10.000 Bestellungen zwei Jahre gedauert haben, während in den darauffolgenden drei Monaten schon die nächsten 10.000 eintrudelten. Erst im vergangenen September hat das Startup ein neues Investment durch den High-Tech-Gründerfonds erhalten.

Mobile-Payment: In Deutschland fehlt bislang der Schwung

Das gemeinsame Projekt mit Burger King werden die Mobile-Payment-Verfechter sicher aufmerksam verfolgen. Denn noch ist das Prinzip nicht sehr sexy in Deutschland. Die von den Anbietern am häufigsten gewählten Anwendungen sind „kontaktlos bezahlen“, „Freunde bezahlen untereinander“ und Coupons, Coupons, Coupons. Opentabs allerdings will den Kunden neben dem reinen Bezahlen einen echten und spürbaren Mehrwert mitgeben. Neben Opentabs hat auch PayPal in Deutschland ein ähnliches Pilot-Projekt in Berlin vorzuweisen – allerdings ohne spürbare Weiterentwicklung. Starbucks ist in Korea und seit kurzem auch in den USA mit dem gleichen Ansatz unterwegs.

Das mobile Bezahlen ist etwas, dem die Industrie gerne zum Durchbruch verhelfen würde, noch läuft das Ganze aber eher schleppend an – besonders in Deutschland, wo traditionell eher etwas zurückhaltender auf solche Innovationen reagiert wird. Zum Teil liegt es aber eben auch daran, dass der Mobile-Payment-Hype mangels echter Vorteile nur in den Köpfen der Anbieter vorherrscht, wie t3n-Autor Maik Klotz letztes Jahr so schön schrieb. Zumindest Opentabs und Burger King wollen nun beweisen, dass es besser geht. Wir sind gespannt.

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1 Reaktionen
greengarden
greengarden

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