Business: Monetarisierung von Social Games

Business: Monetarisierung von Social Games
Die Social Games gehörten in der vergangenen Woche auf der Games Developer Conference Europe 2010 in Köln zu den Schwerpunktthemen, die in vielen Präsentationen eine Hauptrolle spielten. Für Entwickler solcher Games stellt sich natürlich vor allem auch die Frage, wie man mit diesen Spielen Geld verdienen kann. Das vorherrschende Businessmodell ist das Freemium Modell mit einer kostenlosen Einstiegsvariante und kostenpflichtigen Extras.

Schon mit der kostenlosen Version sollten die Spieler einen guten Überblick erhalten und möglichst alle Funktionen auch nutzen können. Je nach Spieldesign sollten den Spielern dann im Laufe des Spiels einige virtuelle Güter angeboten werden, die das Spielgeschehen positiv beeinflussen.

Dabei kann es sich um mehr Spielzeit, eine schnellere Entwicklung oder zusätzliche Elemente handeln, die man zwar auch bei der Freemium-Version bekommen kann, aber eben sehr viel später und mit sehr viel mehr Aufwand. Statt einer Bezahlung können die Spiele-Entwickler auch eine soziale Komponente einbauen, mit der beispielsweise erfolgreiche Einladungen neuer Spieler mit virtuellen Gütern belohnt werden.

Mit Social Games virale Wellen erzeugen

In einem Vortrag auf der GDC Europe stellte Pauline Reader, Senior Director von Rockyou einige interessante Zahlen über das Feedback viraler Wellen auf Facebook vor.

  • Damit virale Welle funktionieren, müssen drei Facebook-User auf jeden Pinnwand-Eintrag klicken, den die App erzeugt.
  • Bei Anfragen beispielsweise nach Geschenken, ist bei den Usern, die das Spiel bereits spielen, mit einer Quote von 70 Prozent positiver Antworten zu rechnen.
  • Rund 20 Prozent der täglichen aktiven User kommen über Bookmarks.
Rockyou keys
Schlüsselfaktoren für die Monetarisierung von Social Games.

Eine gute Strategie sei es auch, Wettbewerbe unter Freunden anzubieten, bei denen möglichst viele Ebenen des Spiels transparent werden. Damit wird dann zwischen Spielern mit virtuellen Gütern und Spielern der kostenlosen Basis-Version ein sozialer Druck aufgebaut, der einen Kaufanreiz darstellen könnte. Zudem erhalten die Spieler der kostenlosen Version so die Möglichkeit zu sehen, was sie mit den zusätzlichen Elementen anstellen können.

Viele weitere interessante Zahlen, Fakten und Hinweise gibt es in der folgenden Präsentation:

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Eine Antwort
  1. von Kalingeling-Rückschau: Woche 34 (1) &la… 26.08.2010 (08:08Uhr) 1.

    [...] Das Newsportal t3n hat einen Artikel über die Monetarisierung von Social Games veröffentlicht. [...]

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