t3n News Software

Business: Werbung vs AdBlocker – Ist die Negativspirale noch aufzuhalten?

Business: Werbung vs AdBlocker – Ist die Negativspirale noch aufzuhalten?

Immer mehr Surfer benutzen AdBlocker oder ähnliche Plugins in ihrem , um nervige im Internet auszublenden. Daraus entsteht eine Negativspirale, die am Ende die Qualität von Internet-Inhalten beeinträchtigen könnte. Doch wie kann die Werbeindustrie damit umgehen? Eine aktuelle Bestandsaufnahme plus einiger Lösungsvorschläge.

Business: Werbung vs AdBlocker – Ist die Negativspirale noch aufzuhalten?

Das wohl bekannteste Blockprogramm für Werbung ist das AdBlock-Plugin für Firefox. Die offizielle Mozilla-Addons-Statistik spricht von 83.724.251 Downloads allein auf dieser Seite. Zählt man die restlichen Verbreitungsmöglichkeiten im Internet dazu, ist es abzuschätzen, dass das Tool in etwa 100 Millionen Mal runtergeladen wurde. Die durchschnittliche Benutzerzahl von in dieser Woche liegt laut Mozilla-Statistik bei 10 Millionen. Dies klingt wenig im Gegensatz zu 1,1 Milliarden Internetnutzern weltweit. Doch der Trend spricht für das Blocken von Werbeanzeigen.

So blockt Apple in seiner aktuellen Version des hauseigenen Browser Safari 5 automatisch Werbeanzeigen, sobald man die „Reader“-Funktion für einen Artikel aktiviert. Zu den dann ausgeblendeten Inhalten gehören auch die AdWords des Internetriesen Google. Dieser zeigte sich wenig glücklich über die Maßnahmen von Apple und empörte sich öffentlich.

Der Konzernriese Microsoft dürfte wenig Interesse an dem automatischen Blocken von Werbeanzeigen in ihrem hauseigenen Internetbrowser IE7 haben, da sie mit Bing selber im Werbe-Geschäft tätig sind. Doch der Internet Explorer verliert immer mehr an Bedeutung auf dem Browsermarkt und Addons, welche Werbeanzeigen blocken, können trotzdem installiert werden.

Ähnlich verhält es sich mit dem Google Browser Chrome: Dieser hat zwar einen starken Userzuwachs, kann aber auch durch Addons nach persönlichen Wünschen konfiguriert werden.

AdBlocker können nicht alles filtern, aber sehr viel. Zu viel?

Seien wir mal ehrlich, wer mag schon Werbung? Sicherlich ist der eine oder andere mal über eine nützliche Werbeanzeige gestolpert, die ihm zum Kauf eines Produkts verholfen hat, doch behalten wir deshalb noch lange nicht die Ads als nützlich und nötig in Erinnerung. Wer sich also entscheiden kann zwischen werbefrei oder nicht-werbefrei, der wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen die Werbung entscheiden.

Sollten die Tools zum Blocken von Werbung weiterhin stark an Popularität gewinnen, könnte dies zu weitreichenden Konsequenzen für die Betreiber von Webseiten führen – vorausgesetzt die AdBlocker schaffen es auch wirklich, alles zu blocken.

Momentan ist es noch schwierig, alle Werbeanzeigen zu entfernen, da sie gelegentlich durch geschickte Programmierung schwer zu erkennen sind. Auch in den Video-Communitys wie YouTube oder MyVideo wird der Einsatz von Werbeanzeigen immer häufiger und ist fast unmöglich zu verhindern, denn eine Werbeunterbrechung am Anfang eines YouTube-Videos lässt sich nicht blocken. Andere Online-Videoportale sind noch drastischer und unterbrechen alle 5 Minuten ihre Videos und spielen stetig dieselben Kurzwerbeclips ein, wie beispielsweise bei Sevenload.com.

Doch die Werbebranche in den Videoportalen nimmt nur einen kleinen Teil der Gesamteinnahmen an Werbung im Internet ein - und außerdem profitieren von ihr die Webadmins im besten Fall sehr gering, meistens gar nicht.

Sollten die AdBlocker also immer mehr ihre Funktionalität steigern können und dazu immer populärer werden, steht das Internet vor einem großen Problem: Wie können wir unsere Internetangebote noch finanzieren?

© Stephen Sweet - Fotolia.com

Der AdBlocker-Teufelskreis

Natürlich ist das eine Zukunftsaussicht, die höchstwahrscheinlich nicht in all zu naher Zeit eintreffen wird. Doch in 10 bis 15 Jahren könnte das Problem harte Realität werden.
Manche Trends lassen sich heute schon beobachten. So platzieren viele große Tageszeitungen in ihrem Online-Angebot immer mehr Werbung, da sich die Einnahmen aus den bisherigen Werbequellen verringern.

Ein Teufelskreis entsteht:

  1. Internetnutzer verwenden AdBlock, da sie genervt von der Werbung sind.
  2. Webseitenbetreiber haben geringere Einnahmen und probieren das durch mehr Werbeeinblendungen zu kompensieren.
  3. Internetnutzer sind verärgert über noch mehr Werbung im Internet und immer mehr User nutzen AdBlocker.
  4. Die Werbeeinnahmen der Webadmins sinken und Inhalte verlieren an Qualität.

Im Worst Case Szenario verschlechtert sich die Qualität des Internets und das Angebot sinkt. Das Szenario ist natürlich rein hypothetisch und ist durch viele Faktoren und Maßnahmen zu verhindern.

Wie kann man das verhindern?

Wie kann also die Internetcommunity verhindern, dass ein Qualitätsverlust durch einen wie oben beschriebenen negativen Teufelskreis entsteht?

An dieser Stelle möchte ich einige Punkte auflisten und freue mich über eure Ideen und Vorschläge in Form von Kommentaren. Ich bin mir sicher es gibt viele weitere Faktoren, die Einfluss nehmen.

1. Ästhetik statt Gier

Viele Webseiten sind auf schnellen Profit ausgelegt und dadurch wird wenig auf die Ästhetik der Werbung geachtet. Websites werden demnach mit Werbung vollgeballert und der User ist genervt und bevorzugt die Benutzung von Browsern mit automatischen AdBlock oder installiert sich helfende Addons.

Setzen Betreiber von Webseiten auf mehr Ästhetik beim Schalten von Werbeanzeigen, kann diesem Trend entgegengewirkt werden. Es sollte beispielsweise darauf geachtet werden, dass der Lesefluss bei Blogs und Nachrichtenseiten nicht zu stark durch Werbung beeinträchtig wird. Natürlich ist es klug darauf zu achten, dass der User auch über die Ads stolpern kann um die Klickrate profitabler zu gestalten, aber alles hat sein gesundes Maß.

2. Userspezifische Werbung

Viele User blocken Werbeanzeigen selektiv. Mit Tools wie AdBlockPlus kann der Nutzer spezifisch Werbebanner ausblenden lassen, die er nicht mehr erwünscht. Wer also userspezifisch wirbt, geht ein geringeres Risiko ein, dass die entsprechenden Werbebanner geblockt werden.

Google geht mit seinem stark personalisierten Werbealgorithmus schon in die richtige Richtung und hilft beiden Seiten, dem Webseitenbetreiber und dem Werbungschaltenden, sowie natürlich sich selbst, effektiv Werbung im Internet zu gestalten. Doch auch Google ist auf jeden Fall ausbaufähig und der Algorithmus sollte stets weiterentwickelt werden.
Zudem nutzen natürlich nicht alle Webseitenbetreiber Google Ads. Oftmals stammen die Werbeeinnahmen aus einer Mischung von Affiliate-Anbietern, Google Ads und persönlich ausgehandelten Deals. Hierbei muss natürlich auch darauf geachtet werden, dass die Werbung für den Besucher der Website in irgendeiner Art und Weise sinnvoll ist.

3. Ästhetik im Design und Nutzung

Viele Besitzer von Websites erstellen extrem auffällige und penetrante Werbebanner. Nicht nur Farben und Blinkeffekte können den User extrem nerven, sondern beispielsweise Banner, welche sich ausklappen, dabei ein Video abspielen und dazu nur einen schwer auffindbaren Close-Button haben. Eine solche Werbestrategie führt zwar zu erhöhten Klickzahlen, hat aber auf Dauer keinen Bestand. Denn auf der einen Seite sind viele Klicks erzwungen worden, da z.B. Links zur zu bewerbenden Website als Close-Button getarnt werden. Auf der anderen Seite sind sehr viele Internetuser von solchen Werbemaßnahmen genervt.

Eure Meinung?

Werden diese Punkte beachtet kann ein Teufelskreis in der Werbung im Internet sicherlich entgegengewirkt werden. Ein wirklicher Qualitätsverlust durch mangelnde Werbeeinnahmen ist schwer vorstellbar – doch niemand arbeitet umsonst und wie heißt es so schön:
„Geld regiert die Welt“ - oder ist ein werbefreies Internet sogar wünschenswert? 
Frei nach dem Motto „no money, no problems“. Was meint ihr?

Über den Gastautor

Sebastian Lange ist seit vier Jahren in der Online-Marketing-Branche tätig und hat sich seit Beginn auf SEO spezialisiert. Seine neue Agentur XAVA Media betreut Kunden im gesamten Online-Marketing-Bereich. Die Leistungen beginnen beim Webdesign und reichen über die Programmierung bis hin zur Vermarktung der Webseite (vor allem SEO, SEM, Social Media Marketing, Online Reputation Management und Online PR).

Newsletter

Bleibe immer up-to-date. Sichere dir deinen Wissensvorsprung!

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
14 Antworten
  1. von pechgehabt am 24.06.2010 (14:31 Uhr)

    Hi!

    Schöner Artikel, der das Thema neutral beleuchtet.

    Ich sehe nicht die AdBlocker als den Ursprung des Problems. Das Problem beginnt für mich hier:

    Ein Content Anbieter wie z.B. das t3n hier muss bezahlt werden um seinen Content anbieten zu können.

    Hier hat er nun die folgenden Möglichkeiten:
    1. Bezahlschranke
    2. Werbung (in allen Varianten: PPC/PPV/in Videos/Affiliate und was es noch so alles gibt)
    3. Mit dem Content was anfangen für das die Leute bereit sind zu zahlen
    4. Kreativ werden und sich was neues ausdenken

    Schauen wir uns die einzelnen Punkte mal an:

    1. Bezahlschranke
    Ist der Content nicht so/hat er nicht so einen Mehrwert gegenüber freien Content, dass genug Benutzer ihn kaufen, funktioniert Bezahlschranke nicht.

    2. Werbung
    Will einfach keiner mehr sehen - ist in meinen Augen nur Zubrot oder für private Blogs geeignet, dient aber nicht als Haupt-Einnahmequelle online. Wenn man einen Spezialthema behandelt, dann geht vielleicht Affiliate noch... (s. z.B. iPhone/iPad Blog oder so...), aber als allg. Contentanbieter wird das meiner Meinung nach nix. Man schaue sich hier nur die AdSense Anzeigen an. Da klickt doch keiner mehr drauf... Und viele Werbetreibende schalten doch im Content Netzwerk auch keine Anzeigen mehr.
    Man handelt sich hier genau die Probleme ein, die Du oben geschildert hast.

    3. Content anders verwenden
    Eine gute Variante in der Theorie, wie ich finde. Freien Content schreiben und hiermit auch noch etwas machen, das sich vergolden lässt. Beispiele? Mir fällt ein E-Book ein. Oder eine Wissens-DB. Dies ist sicherlich ein kreativer Teil, sich da was zu überlegen, aber da geht bestimmt was und da würde ich meine Energie rein stecken. Beispiel t3n: Es gibt hier so viel Content aus Spezielthemen wie TYPO3 oder Wordpress, so viele Fragen und Antworten, so viele Hinweise auf Artikel durch /social, da muss doch was gehen...

    4. Kreativ sein
    Warum nicht versuchen, sich zusammen zu tun und mal Geld in die Hand nehmen um eine neue Art des Vergoldens konsequent umzusetzen. Was wäre wohl, wenn ein großes Verlagshaus sich hinsetzen würde und 5 Experten 4 Wochen in den Keller einsperrt? Da muss doch was bei rum kommen. Viel besser als nur zu meckern Herr Murdoch. Ich könnte mir vorstellen, dass man da mit einem "Flattr" im großen Stil was werden kann...

    Fazit:
    _Ich_ würde mich von klassischer Online Werbung als professioneller Publisher verabschieden. Das will halt keiner mehr sehen.

    my2cents

    Antworten Teilen
  2. von mbirth am 24.06.2010 (14:48 Uhr)

    Wenn die Werbung dezent ist und sich in die Seite integriert, so dass sie nicht stört - dann habe ich absolut kein Problem damit und wenn sich alle Seiten im Netz daran halten würden, bräuchte niemand einen AdBlocker.

    Aber da Werbung aus Geldgier gern mal mitten in Beiträge platziert wird oder an anderen prominenten Stellen - dann womöglich noch aus der Kategorie "Flash, blinkend" oder gar "Layer-Ad, bildschirmfüllend" ist ... da ist es kein Wunder, dass es da Gegenwehr gibt.

    Ich hoffe mal auch ganz stark, dass sich Flattr bzw. Alternativen dazu durchsetzen. So können die Leser entscheiden, ob ihnen der Artikel etwas wert ist.

    Antworten Teilen
  3. von dark3zz am 24.06.2010 (14:51 Uhr)

    ich blocke unter internet explorer mit meinem host file. das ist immer noch die wirksamste variante ! tschüss werbung. ich werde auch im echten leben von tag zu tag im briefkasten zugemüllt (im wahrsten sinne des wortes: müll)

    google hat das web verschandet. ads auf jeder seite und gleich 2-4fach. diese unästethischen scheiss werbeanzeigen die ja nicht mal sinnvoll sind.

    wären sie sinnvoll, wüsste der werbanbieter was ich mag. und das mag ich nicht !

    kack auf werbung. scheiss drauf. geld regiert die welt, aber nicht meinen IE

    Antworten Teilen
  4. von XAVA am 24.06.2010 (14:57 Uhr)

    @dark3zz

    Ich finde da tust du Google unrecht. Meiner Meinung nach haben die Google Ads eine Menge Ästhetik mit in die Online Werbebranche gebracht. Ich finde Google Ads sind weitaus weniger nervig als z.B. Layer, die nur versteckste Close Buttons haben. Zudem bekommt Google einen recht geringen Anteil durch die Vermittlung d.h. Werbende und Websites wie t3n, die Google Ads einbauen profitieren gleichermaßen von der Größe in der das GoogleAds Programm angelegt ist.
    Google kann auch keinenfall die Hauptschuld zugewiesen werden.

    Antworten Teilen
  5. von RN am 24.06.2010 (15:08 Uhr)

    wie wärs mit Flattr?

    Antworten Teilen
  6. von Dirk Stuckmann am 24.06.2010 (15:18 Uhr)

    ich wünsche mir zwar, dass Flattr erfolgreich wird, glaube aber keinesfalls daran, dass publisher damit nennenswerte erfolge erzielen werden. sehe das tool eher als bloggerzubrot von dem man sich maximal am monatsende eine kiste bier kaufen kann. ein verlag wird damit aber nicht planen können bzw. gehälter finanzieren.

    gut gemachte zielgruppengenaue display bzw. video ads, großvormatige banner in der sidebar plus google adsense sind in bezug auf onlinewerbeeinnahmen der beste weg.

    Antworten Teilen
  7. von FS am 24.06.2010 (15:32 Uhr)

    Warum tun sich die seriösen werbenden Unternehmen nicht zusammen und programmieren ein Adblocker-Plugin das die Werbung filtert? Die Kriterien sind schnell beisammen:

    - Flash: wird geblockt.
    - Overlays: werden geblockt
    - Sounds: werden geblockt
    - Scripte: werden geblockt
    - Videos: werden geblockt
    - GIFs: werden geblockt

    - JPGs und PNGs: werden nicht geblockt

    Der Effekt: weiterhin kann mit Werbung Geld verdient werden, die Leser werden aber nicht mehr belästigt. Mit der Lösung werden sich viele Medienkonsumenten anfreunden können.

    Antworten Teilen
  8. von Weitdenker am 25.06.2010 (10:21 Uhr)

    "AdBlocker eingeschaltet?" Euer Hinweis doch bitte den AdBlocker auszuschalten wenn wir von der Qualität des Magazins überzeugt sind finde ich gut und ehrlich. Gehört wohl zu der "kreativen" Möglichkeit. Ich habe meinen Filter für diese Seite ausgeschaltet. Danke für den tollen Beitrag.

    Antworten Teilen
  9. von Marc am 25.06.2010 (10:52 Uhr)

    Da kann ich absolut zustimmen. Wenn beim Einbinden der Werbung weniger gier bestehen würde und die Werbung wirklich ästhetisch eingebaut wird, würden der Großteil der Internetnutzer keine Blocker verwenden. Obwohl ich selbst relativ gut mit Internetwerbung verdiene, habe ich Adblock installiert - aktivere ihn aber nur bei bestimmten Seiten.

    Antworten Teilen
  10. von Janine Höfer am 25.06.2010 (12:10 Uhr)

    Ich denke, es sind beide Seiten gefragt. Natürlich nerven einige Anzeigen und wenn diese gar nicht erst eingesetzt würden, wäre das ein guter Schritt von der Seite der Werbenden. Aber auch die User sollten sich dessen bewusst sein, dass es guten Content nicht nur geschenkt geben kann. Im Fernsehen wird die Werbung auch gerne in Kauf genommen dafür, dass nicht alle Sender eine Gebühr wie die GEZ Gebühr für die Öffentlichen verlangen. Die Werbung ist eben der Preis für die Inhalte, die man bekommt. Dieses Bewusstsein sollte auf der Seite der User wachsen.

    Antworten Teilen
  11. von Matthias am 26.06.2010 (18:22 Uhr)

    Hallo,

    so ein Beitrag gerade von euch. Ihr blendet die Bitte ein, man solle doch AdBlock ausschalten. Dabei ist t3n.de ein Musterbeispiel warum man so was braucht.
    Wenn ich versuche mit dem Android auf der Seite was zu lesen (ohne AdBlock) dann ist nur Werbung und Ähnliche Artikel und sowas zu sehen.
    Reicht schon, dass die Seite nur aus Teasern und verschachteltet Infos besteht.
    In sofern: AdBlock bleibt an!

    Antworten Teilen
  12. von dark3zz am 26.06.2010 (22:55 Uhr)

    yep. wer werbegeil ist soll sich das doch antun. augenkrebs pur. wer eine freie kostenlose webseite baut und dann heult man solle doch den werbeblocker abstellen ist gaga. dann macht man kostenpflichtige inhalte was heisst: die qualität der beiträge muss sich gewaltig erhöhen. da gibts nix mehr mit: ach kommt, wir machen eine webseite die news postet (klaut) lol 90% wird im internet zusammen geklaut.

    werbung heisst: ICH WILL GELD VERDIENEN UND ZWAR EINFACH SO OHNE ZU ARBEITEN !
    ich hasse werber aus amen.

    Antworten Teilen
  13. von Felix Nagel am 29.06.2010 (14:10 Uhr)

    "denn eine Werbeunterbrechung am Anfang eines YouTube-Videos lässt sich nicht blocken"
    Kann man so nicht stehen lassen. Für YouTube mag das ja stimmen, aber ADP unterdrückt ja auch ganze Serveranfragen (bei mir zum Bleistift den FB-Stasi-Button). So werden zum Beispiel die Werbeeinblendungen bei sat1.de Streaming komplett gekillt. Macht euch da nix vor, die Werbung kommt meistens von anderen Servern als der eigentliche Inhalt. Und ist somit blockbar.

    Ich finde die Idee von @FS gar nicht schlecht. Es gibt einfach bestimmte Seiten die sind ohne Blocker schlicht nicht nutzbar. Zuviel Geblinke und Gewarte. Einfache Bilder ließen sich aushalten.

    Übrigens ist mein ADP grundsätzlich aktiviert und wird nur für bestimmte Seiten aus Dankbarkeit aktiviert. Hier auf t3n übrigens nicht, ich hab ja schließlich ein Abbo.

    Antworten Teilen
  14. von Martin Hammerschmied am 18.08.2010 (19:54 Uhr)

    internet werbung funktioniert nur weil sie in so großer zahl geschalten werden können und es immer ein paar gibt die drauf klicken. meine mutter kann auf google die ads nicht vom unbezahlten suchergebnis unterscheiden.

    ich kann mich nicht erinnern, dass eine werbung jemals so interessant gewesen wäre, dass ich drauf geklickt hätte. wer guten content macht findet andere wege wie flattr und co beweisen. bei mir gehen monatlich 10 euro über flattr raus. das is vermutlich mehr als ich jemals durch werbung klicken produziert hab

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Werbung
Spenden statt Werbung: Flattr kooperiert mit AdBlock Plus
Spenden statt Werbung: Flattr kooperiert mit AdBlock Plus

Mit Flattr Plus wollen Flattr und AdBlock Plus einen Werbeblocker vorstellen, der gleichzeitig Spenden der Nutzer sammelt und an Inhaltsanbieter weiterleitet. Wir verraten euch, was dahinter steckt. » weiterlesen

Alternative Werbung: Der Mozilla-Mitgründer launcht einen Browser mit integriertem Ad-Blocker
Alternative Werbung: Der Mozilla-Mitgründer launcht einen Browser mit integriertem Ad-Blocker

Der Browser Brave blendet Werbung von Ad-Servern, die Nutzerdaten tracken, aus und ersetzt sie durch eigenes Werbeinventar. Der ehemalige Mozilla-CEO will Publisher und Agenturen von seinem Ansatz … » weiterlesen

Geschäftsmodell von AdBlock Plus in Gefahr? Whitelisting könnte gegen das Gesetz verstoßen
Geschäftsmodell von AdBlock Plus in Gefahr? Whitelisting könnte gegen das Gesetz verstoßen

Der Axel-Springer-Verlag könnte bald erstmals einen Sieg gegen Eyeo, die Betreiber von AdBlock Plus, vor einem deutschen Gericht erringen. Konkret geht es dabei um die Whitelisting-Praxis des … » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?