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Nach „Like“ kommt „Buy“: Facebook und Payment-Startup Stripe arbeiten an „Kaufen“-Button

Nach „Like“ kommt „Buy“: Facebook und Payment-Startup Stripe arbeiten an „Kaufen“-Button

Schon im Juli hatte in seinem Newsfeed mit einem „Kaufen“-Button experimentiert. Jetzt hat das Payment-Startup Stripe bestätigt, mit dem zusammenzuarbeiten, um dieses Feature zu entwickeln. Ein Schritt, der Folgen für die E-Commerce-Branche haben könnte.

Nach „Like“ kommt „Buy“: Facebook und Payment-Startup Stripe arbeiten an „Kaufen“-Button

Facebook arbeitet am Buy-Button. (Foto: MIKI Yoshihito (´・ω・) / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Facebook: Partner Stripe arbeitet auch mit Twitter zusammen

Facebook am Smartphone: Buy Button im Test
Facebook auf dem Smartphone: der Buy-Button im Test. (Bild: Facebook)

Mit dem Kaufen-Button können Nutzer Artikel kaufen, die in Posts oder Anzeigen auf Facebook gefeatured werden. Bis jetzt ist die Implementierung des Buttons noch ein Test, ein Sprecher des Payment-Startups Stripe hat dem Magazin Re/code jetzt jedoch bestätigt, diesen Test gemeinsam mit Facebook auszuweiten und das Feature entwickeln zu wollen.

Die Zusammenarbeit von Facebook und Stripe ist jedoch nicht neu. Schon im vergangenen Jahr haben beide Unternehmen eine Funktion entwickelt, mit der Facebook-Nutzer ihre Zahlungsinformationen automatisch von Facebook an Drittanbieter-Apps übertragen lassen können. Und auch die Zusammenarbeit mit einem Payment-Dienstleister ist nicht die erste für Facebook – auch mit PayPals Mobile-Payment-Tochter Braintree arbeitet das Soziale Netzwerk schon eng zusammen.

Stripe wiederum hatte erst Anfang 2014 begonnen, mit Twitter an einer ähnlichen Funktion zu arbeiten. Ein Jahr zuvor hatte Twitter in Kooperation mit American Express die Möglichkeit eingeführt, bestimmte Produkte zu kaufen, wenn ein Nutzer seine American-Express-Karte bei dem Dienst hinterlegte. Die Erweiterung Sozialer Netzwerke um E-Commerce-Funktionen ist als nicht neu, steckt jedoch immer noch in den Kindernschuhen.

Facebook könnte sich mit dem Buy-Button eine neue Branche erschließen

Der One Touch-Knopf integriert PayPal als Zahlungsmethode, ohne dafür die Login-Daten manuell abzufragen. (Bild: Braintree)
Braintree ingetriert PayPal als Zahlungsmethode, ohne dafür die Login-Daten manuell abzufragen. (Bild: Braintree)

Nach dem Bericht von Re/code scheint es durchaus wahrscheinlich, dass auch Facebook seine Zusammenarbeit mit Payment-Anbietern weiter ausbauen wird. Erst vor kurzem war PayPal-Geschäftsführer David Marcus zu Facebook gewechselt, wenn auch in den Messaging-Bereich und nicht in die Payment-Abteilung.

Für Facebook könnte sich mit dem Buy-Button eine neue Branche erschließen. So ist die Implementierung des Buttons bisher zwar kostenlos, ein Facebook-Vertreter wollte jedoch schon im Juli nicht ausschließen, dass das Social Network künftig eine Gebühr für erfolgreiche Transaktionen erheben könnte. Darüber hinaus könnte Facebook mit einem Kaufen-Button auch für eine längere Verweildauer und eine stärkere Bindung der Nutzer sorgen. Und nicht zuletzt, das zumindest verspricht Facebook, sollen auch von der Einführung profitieren: Bei einer Studie wurde der Button in einer Werbeanzeige getestet, und laut der britischen Financial Times sollen die Webshop-Betreiber die Kosten der Anzeige um das im Schnitt Achtfache wieder eingenommen haben.

via recode.net

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