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Klein aber retro: Winziger C64-Emulator landet auf Kickstarter

Klein aber retro: Winziger C64-Emulator landet auf Kickstarter

Ein Kickstarter-Projekt will den weltweit kleinsten C64-Emulator bauen. Wir verraten euch, was dahinter steckt.

Klein aber retro: Winziger C64-Emulator landet auf Kickstarter

C64-Emulator. (Srceenshot: Kickstarter)

Ein Kickstarter-Projekt will den kleinsten C64-Emulator der Welt entwickeln. (Srceenshot: Kickstarter)
Ein Kickstarter-Projekt will den kleinsten C64-Emulator der Welt entwickeln. (Srceenshot: Kickstarter)

Winziger C64-Emulator soll per Crowdfunding finanziert werden

Der Commodore 64 (kurz C64) ist der wohl meistverkaufte Heimcomputer der achtziger und neunziger Jahre gewesen. Je nach Schätzung sollen zwischen 12 und 30 Millionen Exemplare des Geräts verkauft worden sein. Jetzt will ein Kickstarter-Projekt einen Emulator des Geräts in Form eines Einplatinenrechners herstellen. Bei dem müsstet ihr zwar auf das ikonische „Brotkasten“-Design verzichten, dafür wäre das Ganze aber natürlich deutlich handlicher.

Die Software des Emulators soll nach der Fertigstellung unter einer Open-Source-Lizenz auf GitHub veröffentlicht werden. Angetrieben wird das ganze von einem STM32F756BGT6-Mikrocontroller auf ARM-Basis. Die Software kommt über einen integrierten MicroSD-Kartenslot auf das Gerät. Das Bild wird per HDMI-Anschluss auf einen Monitor ausgegeben und per USB könnt ihr außerdem eine Tastatur anschließen.

C64-Emulator: Für den Sound benötigt ihr einen SID-Chip

Der Sound des C64 soll nicht per Software emuliert werden. Stattdessen benötigen Käufer den SID-Chip des C64 beziehungsweise eine Kopie wie den SwinSID-Chip. Bastler sollen die Platine des Emulators aber natürlich auch für eigene Projekte nutzen können. Dazu soll sie über ein paar GPIO-Pins verfügen.

Um das Projekt zu finanzieren, hat der Entwickler des C64-Emulators eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter gestartet. Für 250 schwedische Kronen sollen Unterstützer den Emulator erhalten können. Das entspricht derzeit etwa 26,59 Euro. Ingesamt müssen umgerechnet aber erst mal etwas mehr als 3.000 Euro zusammenkommen, damit das Projekt eine Zukunft hat.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Quelloffener C64-Nachfolger: Der Mega65 wird ein 8-bit-Computer für Retro-Fans“.

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Eine Antwort
  1. von Left-Handed-Cat am 26.10.2015 (22:12 Uhr)

    Ich glaube ihr habt die Kampagne nicht ganz verstanden: für 27 Euro unterstützt man den Bau eines Prototyps anhand dessen der Entwickler ein finales Produkt entwirft, welches nach einem weiteren Kickstarter-Funding erst in Serie produziert werden soll. So spannend das Projekt ist, so inkorrekt ist Euer letzter Absatz: sehr! ;-)

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