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Quelloffener C64-Nachfolger: Der Mega65 wird ein 8-bit-Computer für Retro-Fans

    Quelloffener C64-Nachfolger: Der Mega65 wird ein 8-bit-Computer für Retro-Fans

C64-Nachfolger. (Foto: Mega65)

Ein Projekt will den C64-Nachfolger bauen, der es nie in die Serienproduktion schaffte. Der Open-Source-Computer namens „Mega65“ soll kompatibel zum Original sein und über einen 8-bit-Prozessor verfügen.

Retro-Computer: Der Mega65 soll kompatibel zum C64 sein. (Screenshot: Mega65.org)
Retro-Computer: Der Mega65 soll kompatibel zum C64 sein. (Screenshot: Mega65.org)

Mega65: Inoffizieller Nachfolger zum C64 geplant

Der C64 war einer der einflussreichsten Heimcomputer überhaupt und gilt heute als Kultobjekt. Allerdings hat sich gerade im Bezug auf Computertechnik natürlich viel getan seit der Veröffentlichung des sogenannten „Brotkastens“ im Jahre 1982. Mit dem Commodore 65 sollte 1991 ein Nachfolger auf den Markt kommen. Der schaffte es allerdings nie in die Serienproduktion. Bis heute: Denn unter der Bezeichnung „Mega65“ soll jetzt eine inoffizielle Version des Nachfolgers entstehen.

Der Mega65 setzt auf eine FPGA-CPU mit einem 48-Megahertz-Kern. Dazu gesellen sich 128 Kilobyte Arbeitsspeicher sowie 32 Kilobyte Farb-RAM. Zur Darstellung von Inhalten habt ihr die Wahl zwischen 320 x 200 Pixeln mit zwei Farben, 160 x 200 Pixeln mit vier Farben und 1.920 x 1.200 Pixeln mit 256 Farben. Für euren Monitor gibt es natürlich einen VGA-Anschluss. Neben einem klassischen Floppy-Laufwerk soll es aber auch einen SD-Karten-Slot geben. Außerdem bietet der moderne C64-Nachfolger auch je einen USB- und einen Ethernet-Port.

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Mega65: Inoffizieller C64-Nachfolger soll kompatibel zum Original sein

Der Mega65 soll kompatibel zu seinem großen Vorbild sein – allerdings etwa 50 Mal schneller zu Werke gehen. Wie beim Prototyp des C65 und anderen Heimcomputern seiner Zeit üblich, wird der Mega65 in einem Gehäuse inklusive Tastatur verbaut.

Der Mega65 soll als Open-Source-Projekt entstehen. Wenn er fertig ist, sollt ihr ihn bei Interesse entweder selbst nachbauen oder ein fertiges Gerät von den Machern ordern können. Wer das Projekt unterstützen will, kann entweder Geld über die offizielle Website spenden oder sich direkt per GitHub an der Entwicklung beteiligen. Eine Veröffentlichung ist für März 2016 angedacht.

Wer sich für den Computer-Klassiker interessiert,  sollte auch einen Blick auf unseren Artikel „Happy Birthday C64: Der Brotkasten wird 30 [Galerie]“ werfen.

via business.chip.de

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