Der webbasierte Open-Source-E-Mail-Client Zimbra Desktop wird zum festen Bestandteil der Linux-Distribution Ubuntu. Ein Erfolg für das zu Yahoo! gehörende Projekt.
Das quelloffene E-Mail-Programm Zimbra Desktop hält nun endgültig Einzug in die Linux-Distribution Ubuntu. Nachdem die Software aufgrund der hohen Nachfrage Anfang Mai 2007 in einer Ubuntu-Variante veröffentlicht worden war, ist sie jetzt in zum festen Bestandteil des Partner-Repositories geworden.Die große Stärke von Zimbra Desktop besteht in der Möglichkeit sowohl online als auch offline zu arbeiten, ohne Einschränkungen in Kauf nehmen zu müssen. Offline erstellte E-Mails werden dazu einfach bis zur nächsten Online-Sitzung gespeichert und dann automatisch versendet. Unterstützt werden alle Dienste die IMAP und POP3 verwenden, also auch webbasierte Dienste wie Google Mail, Yahoo! Mail oder AOL eMail.
Die Zusammenarbeit mit Canonical beschert der Yahoo-Tochter weitere Marktpotenziale, die eine noch bessere Positionierung gegenüber den Konkurrenten Microsoft Outlook, Mozilla Thunderbird, Evolution und vor allem Google Mail erhoffen lässt. Dabei steht Zimbra Desktop erst kurz vor der Veröffentlichung der Version 1.0. Einen schnellen Überblick erhält man durch ein Flashvideo von Zimbra.
















