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Software & Infrastruktur

CarrierIQ: Spionage-Software auch in iOS entdeckt

    CarrierIQ: Spionage-Software auch in iOS entdeckt

Gestern berichteten wir, dass auf vielen Android-Smartphones und Geräten von BlackBerry die Spionage-Software CarrierIQ installiert ist, mit welcher Netzbetreiber eine Vielzahl an sensiblen Informationen über die Nutzer aus den Smartphones lesen können. Während sich iPhone-Besitzer bisher in Sicherheit wähnten, hat iPhone-Hacker chpwn nun auch Spuren dieses Tools in iOS entdecken können.

Spionage-Software CarrierIQ auch in iOS 5 entdeckt

Der iPhone Hacker chpwn konnte die Spionage-Software anfänglich nur in älteren iOS-Versionen bis Version 3.1.3 entdecken. Nach weiterer Recherche wurde er jedoch auch in der aktuellen Generation des mobilen Betriebssystems fündig. Damit ist bewiesen, dass auch Apple die umstrittene Spionage-Software in seinen iOS-Geräten installiert hat. Besitzer von iPhones, iPod touches und iPads wird dies sicherlich nicht erfreuen.

Während CarrierIQ in Android-Smartphones offenbar außer Informationen zum Netz auch Eingaben des Anwenders wie verfasste SMS, Suchanfragen, Rufnummern und selbst verschlüsselte SSL-Sessions im WLAN mitlesen kann, hat Apple die Software nach ersten Erkenntnissen stark gestutzt. So soll CarrierIQ sowohl loggen können, mit wem man wann telefoniert, als auch wo man sich befindet, sofern man die ortsbasierten Dienste aktiviert hat. Im Unterschied zu anderen Herstellern lässt sich in Apple-Produkten das Ausspähen der Daten relativ einfach deaktiveren, indem unter Einstellungen > Allgemein > Info > Diagnose & Nutzung > Nicht senden ausgewählt wird. Unter diesem Punkt findet man außerdem die Liste der Daten, welche an Apple/CarrierIQ geschickt würden. Vor der ersten Benutzung eines iOS-Geräts wird man zudem gefragt, ob man „Diagnose-Informationen“ senden möchte oder nicht.

Im Zweifel ist es auf jeden Fall eine gute Idee, einmal nachzusehen, ob es aktiviert ist oder nicht.

Auch in Apples iOS wurden Hinweise auf die Spionage-Software Carrier IQ entdeckt

Googles Nexus-Serie, Nokia-Geräte und Windows Phone frei von CarrierIQ Spionage-Software

Auch wenn Apple somit offenbar ein Opt-out aus dem Tracking installiert hat und weniger bedrohlich als auf Android-Smartphones, Nokia und BlackBerrys erscheint, so gibt es auch Smartphones, auf denen CarrierIQ überhaupt nicht vorzufinden ist. Wie Nilay Patel von The Verge herausfinden konnte, sind alle Android-Modelle, die in direkter Kooperation mit Google entstanden, frei von CarrierIQ. Dabei handelt es sich um das Google Nexus One, Nexus S, Galaxy Nexus und als einziges Tablet das Motorola Xoom. Außer den Nexus-Geräten sind auch alle Smartphones mit Microsofts Windows Phone frei von der Tracking-Software. Darüber hinaus hat Nokia sich mittlerweile zu CarrierIQ geäußert und betont, dass diese Software niemals eingesetzt wurde.

Bislang ist nicht bestätigt, ob diese Software überhaupt in Deutschland zum Einsatz kommt, dennoch ist zu empfehlen, die Diagnosefunktion bei iOS-Geräte zu deaktivieren. Android-User haben bis zur Entwarnung schlechte Karten, denn die Entfernung der Spionage-Software ist äußerst kompliziert. Doch wie erwähnt: Dass CarrierIQ hierzulande auf Androiden installiert ist, scheint eher gering.

Weiterführende Links zur CarrierIQ Spionage-Software:

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3 Reaktionen
spionage
spionage

Dies ist ein altes Link. Jetzt gibt es eine viel bessere Anwendung. Ich benutze auch solche Handyüberwachung App, die ich hier gefunden habe https://sites.google.com/site/handyspionageapps/ . Das ist cool

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marco
marco

Beenden sie das Rätselraten über die Aktivitäten Ihrer Frau oder Ihrem Mann; installieren sie die Spyware für Handys: http://handy-spionage-software.com/

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auch iOS
auch iOS

Interessant wäre, die Daten freiwillig auszulesen und z.b. sowas wie "wir-sind-Einzelfall"++ daraus als Google-Maps zu generieren damit man mal sieht, wo die Versorgungs-Lücken der UMTS-Supa-Dupa-Tarife und wo die dicken Versorgungs-Löcher von D1, D2, E1, E2 liegen.

Mein Handy weiss genau, wo es keinen Connect kriegt und bis iOS5 hatte ich GPS auch immer eingeschaltet. Wieso kann es diese Versorgungs-Rattenlöcher nicht verpetzen und bei Google-Maps automatisch hochladen ? Keine Gnade für Versorgungs-Lücken.
Man würde auch sehen, wo man im Grenzgebiet vielleicht doch noch bestimmte billigere Provider kriegt. Eine wahre Versorgungskarte oder wahre Stau-Meldungs-Karten wären mit Android kein Problem. Google macht es nicht und ich will nicht abgemahnt werden. Also haben morgen US-Firmen Trivialpatente darauf. Danke deutsche Fortschritts-Förderung.

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