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CatBlock – AdBlock-Aprilscherz lebt weiter

Eigentlich war alles nur als Aprilscherz gedacht. Die extrem positiven Reaktionen aus der Webgemeinde haben den AdBlock-Entwickler Michael Gundlach jetzt aber dazu veranlasst, seinen skurrilen Werbeblocker CatBlock zu einer echten Extension für Chrome und Safari auszubauen. Das Besondere: Bei CatBlock werden Werbeanzeigen auf Websites durch Katzenbilder ersetzt.

CatBlock – AdBlock-Aprilscherz lebt weiter

CatBlock inspiriert von Lolcats

Cat Content erfreut sich seit Jahren einer großen Beliebtheit in der Bloggerszene. Es gibt kaum eine Website, die bisher nicht versucht hat, mit süßen Katzenbildchen, inklusive witziger Texte, auf Leserfang zu gehen. Von einer der bekanntesten Cat-Content-Seiten im Netz, Icanhascheezburger, Heimat der sogenannten Lolcats, hat sich Michael Gundlach für seinen CatBlock-Adblocker inspirieren lassen. Markenzeichen der sogenannten Lolcats: Katzenbilder, beschriftet mit schlechtem Englisch.

CatBlock-Adblocker von Katze für Mensch (c) AdBlock-Blog

Unter dem Titel „Inturdusing CatBlock“ machte Michael Gundlach, Programmierer eines populären AdBlockers für Google Chrome, pünktlich am 1. April seinen Ausflug ins Cat-Content-Business publik. Im Rahmen einer Bildergeschichte auf seinem Blog ließ er eine Katze die Umprogrammierung von AdBlock zu CatBlock vornehmen. Und wirklich, Chrome- und Safari-Nutzer, die die AdBlock-Erweiterung installiert hatten, sahen am vergangenen Sonntag überall dort Fotos von Katzen, wo eigentlich Anzeigen platziert sind.

CatBlock-Stand-Alone gegen finanzielle Unterstützung

Der CatBlock-Scherz kam – wie zu erwarten war – gut an. Die große Nachfrage hat Michael Gundlach nun dazu bewogen, ein echtes CatBlock-Projekt auf die Beine zu stellen. Nun hofft der Entwickler auf finanzielle Unterstützung. Wer den Chrome- und Safari-Werbeblocker AdBlock mit einer monatlichen Zahlung in selbst gewählter Höhe unterstützt, der kann sich auf eine Stand-Alone-Version von CatBlock freuen. Seinen Job hat der Entwickler jedenfalls gekündigt, um sich ganz seinem AdBlock-Projekt zu widmen. Michael Gundlach und seine Frau Katie haben selbst übrigens keine Katze, sondern einen Hund namens Nicky.

Auch t3n.de lässt sich mittels CatBlock mit Katzenbildern verzieren beziehungsweise mit dem regulären Plugin ganz von Werbung „befreien". Gerade bei Tech-Seiten wie t3n.de setzt eine bedeutsame Zahl der Besucher AdBlocker ein, was die Refinanzierung alleine durch Werbung problematisch macht. Auf t3n.de verzichten wir bewusst auf besonders aggressive Werbeformen. Daneben gibt es erste Bestrebungen seitens AdBlocker-Entwicklern, zurückhaltende „akzeptable Werbung" wie Textlinks auch bei aktiviertem Blocker automatisch einzublenden.

Weiterführende Artikel zu den Themen CatBlock und AdBlock:

Inturdusing CatBlock - AdBlock-Blog

Adblock Plus: „Akzeptable Werbung“ zur Erhaltung des kostenlosen Internets - t3n News

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2 Antworten
  1. von dpde am 05.04.2012 (09:39 Uhr)

    Ich habe bei Seiten die ich regelmäßig besuche den Adblocker zwar auch deaktiviert, muss aber gestehen dass mich die Werbung oftmals trotzdem sehr nervt. Besonders wenn im Contentbereich ein Layer erscheint oder die Werbebanner so heftig animiert sind dass dies vom Lesen ablenkt. Hin und wieder spiele ich dann mit dem Gedanken den Adblocker doch wieder ein zu schalten....

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  2. von Tobi am 13.04.2012 (15:14 Uhr)

    Ich habe hier noch nen Link gefunden, der über den Catblock berichtet: http://www.marketingfish.de/all/vom-aprilscherz-zur-geschaeftsidee-niedliche-katzen-statt-nervige-werbung-5919/
    Gibt es denn aber niemanden der Katzen doof findet? Genauso doof wie Werbeanzeigen? Oder bin ich ein schlechter Mensch, wenn ich Katzen doof finde...

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