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Sprechende Busse, Drohnen und Quantencomputer: Neues auf der Cebit

    Sprechende Busse, Drohnen und Quantencomputer: Neues auf der Cebit
Intel-Drohne auf der Cebit. (Foto: dpa)

Wie löst man Staus in einer Mega-City auf, wie können gehörlose Menschen Konferenzen in Echtzeit verfolgen – ohne Zeichensprache? Die Cebit verspricht Antworten.

Auf der Suche nach digitalen Trends setzt die IT-Messe Cebit auf Daten und ihre Nutzung. Wofür das gut sein soll? An vielen Stellen wird das schon deutlich, und – bunt und vielfältig. Themen-Schwerpunkte der Cebit sind unter anderem:

Intel: Auto produziert in drei Jahren 4000 Gigabyte Daten pro Tag

Daten gelten als Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Kaum eine Firma, die nicht mit ihrer smarten Nutzung plant. „Das Auto wird im Jahr 2020 bis zu 4000 Gigabyte an Daten pro Tag produzieren“, sagt Intel-Sprecherin Monika Lischke. Daten werden bei sich selbst optimierenden Industrierobotern ebenso verwendet wie bei vernetzten Bienenstöcken. Beim „Büro der Zukunft“ von Konica Minolta wird Arbeitnehmern ein Büro beim Betreten des Gebäudes zugewiesen, die Tischhöhe automatisch geregelt und der Terminkalender angezeigt – inklusive Vorschlägen für Pausen mit Kollegen.

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Telekom will smartes Parken mit „Schmalband“-Internet ermöglichen

Die Deutsche Telekom will die Vernetzung aller möglichen Techniken im Internet der Dinge mit einem speziellen „Schmalband“-Netz ankurbeln. Der Service solle im zweiten Quartal starten, kündigte der Chef der Geschäftskunden-Sparte T-Systems, Reinhard Clemens, am Sonntag auf der Cebit an. Die Sensoren müssten nicht mehr verkabelt werden, weil das Funk-Format extrem stromsparend sei. Und das Signal reiche bis zu fünf Etagen tief in ein Parkhaus hinein, betonte Clemens.

Der Bonner Konzern macht sich diese Merkmale zunutze, um etwa Parkplätze in Hamburg zu vernetzen und von unterwegs aus buchbar zu machen. Die Akkus der Sensoren im Boden der Parkplätze hielten 15 Jahre, sagte Clemens. Als weitere Städte sollen unter anderem Dortmund, Moers und Saarbrücken folgen. Im Laufe des Jahres will die Telekom das „Schmalband“-Netz (Narrowband) deutschlandweit anbieten. Die Sendeanlagen können in heutige LTE-Systeme und auch in künftigen 5G-Datenfunk integriert werden.

Die Telekom vertreibt für die Technik auch eine Box mit Sensoren, die zum Beispiel Temperatur und Vibrationen messen kann. Die Idee ist, die Boxen an bestehender Technik wie Industriemaschinen oder Fahrstühlen anzubringen. Die Batterien der Box halten drei Jahre.

„Das wird in der Industrie das Sammeln und Auswerten von Daten massiv vorantreiben“, sagte Clemens. Man müsse auch nicht auf neue Produkte warten, „sondern das kann auch auf bestehende Technik geklebt werden“. Ein weiterer Vorteil sei, dass die Narrowband-Technologie auf internationalen Standards basiere: „Das ist keine deutsche Lösung, das ist eine globale Lösung.“

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