CeBIT: Ford-CEO Alan Mulally im Gespräch über IT im Auto

Ford stellt im Rahmen der CeBIT 2011 seine Technologie-Lösungen SYNC und MyFord Touch vor, die der Autohersteller ab 2012 für allen europäischen Focus-Modelle anbietet. Die beiden Technologien bilden eine interaktive Schnittstelle zwischen Auto und Fahrer. Über Bluetooth oder USB lassen sich verschiedenste mobile Geräte verbinden und unter anderem via Sprachsteuerung bedienen. Ich hatte zusammen mit anderen internationalen Bloggern die Gelegenheit, mit Ford-CEO Alan Mulally über SYNC und die Zukunft von IT im Auto zu sprechen.

Video-Interview mit Ford-CEO Alan Mulally

Smartphones und Mobiltelefone mit dem Auto koppeln

Das auf Microsoft-Technologie basierende SYNC soll dem Fahrer eine intelligente, sichere und einfache Möglichkeit bieten, seine mobilen Geräte im Fahrzeug zu bedienen und gleichzeitig während der Fahrt mit der Welt in Kontakt zu bleiben. Der Schlüssel bei SYNC ist die Sprachsteuerung. Das gemeinsam mit den Spracherkennungsexperten von Nuance Communications entwickelte System soll in der Lage sein, 10.000 Befehle in 19 Sprachen zu verstehen. Damit sollen Autofahrer die meisten Fahrzeugfunktionen allein mit ihrer Stimme bedienen können.

SYNC kann sich via Bluetooth mit Mobiltelefonen verbinden und verfügt über eine voll integrierte Freisprechanlage, die ebenfalls über Sprachbefehle bedient wird. Zudem überträgt SYNC zum Beispiel automatisch die Kontaktdaten und Fotos aus dem Speicher des Mobiltelefons in das Fahrzeug. Einmal verbunden, kann SYNC Kurznachrichten empfangen und liest diese vor. Aus einer Liste vorgegebener Antworten kann dann mit Hilfe eines Sprachbefehls schnell eine SMS-Rückmeldung zusammengestellt und versendet werden.

Ein integrierter USB-Port verbindet Geräte wie MP3-Player mit dem System, während Steckplätze für SD-Karten und Cinch-Eingänge den Anschluss von Audio- und Videoquellen ermöglichen. Eine Anbindung zur weltweit größten Online-Musikdatenbank Gracenote ermöglicht die Darstellung von Playlisten und CD-Covern auf dem acht Zoll großen Touchscreen.

Außerdem verwandelt SYNC das Auto in einen mobilen Wi-Fi-Hotspot. Die Verbindung eines USB-Websticks oder eines via Bluetooth verbundenen Smartphones genügt, damit SYNC im Fahrzeug ein Wi-Fi-Signal erzeugt, das bis zu fünf Passagieren den drahtlosen Internetzugang ihrer Geräte ermöglicht.

Fazit

Insgesamt ein sehr spannender Ansatz, den Ford mit SYNC verfolgt. Im Gegensatz zu vielen anderen Autoherstellern setzt Ford nicht auf fest im Fahrzeug verbaute Technologie, sondern ermöglicht den Kunden, ihre eigenen Geräte einzubinden. So kann das System über Software-Updates, die es beim Ford-Händler oder zum Download gibt, mit zukünftigen Entwicklungen im Bereich der Unterhaltungselektronik Schritt zu halten.

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One answer

  1. von Technik nicht nur unter der Motorhaube &… 02.03.2011 (19:45Uhr) 1.

    [...] Quelle: t3n – CeBIT: Ford-CEO Alan Mulally im Gespräch über IT im Auto [...]

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