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Diese Startups hält die Cebit für besonders innovativ

    Diese Startups hält die Cebit für besonders innovativ
Die Sensebox-Gründer auf der Cebit. (Foto: Cebit)

Die IT-Messe Cebit hat die aus ihrer Sicht innovativsten Startups ausgezeichnet. Einem Jungunternehmen aus Hannover wird besonders großes Weltveränderungspotenzial nachgesagt.

Bereits zum fünften Mal hat die Cebit am Montag ihren Innovation Award verliehen. Mit dem hauseigenen Unternehmerpreis zeichnet die weltweit größte IT-Messe jährlich Teams aus, die aus ihrer Sicht mit besonders innovativen und praxistauglichen Produkten glänzen. Auf die Frage, ob sich rückblickend so etwas wie ein Entwicklungstrend bei den Ideen der Startups erkennen lasse, attestierte Messevorstand Oliver Frese vor allem eine bessere Greifbarkeit der eingereichten Ideen. „Die Digitalisierung ist dem Lernlabor entwachsen und zeigt sich in immer mehr Produkten, die auch wirklich benutzerfreundlich sind“, sagte Frese.

Die Landwirtschaft wird digital

Dies sah die Fachjury unter dem Vorsitz der Designforscherin Gesche Joost vor allem bei den Machern von Peat als erwiesen an. Das von Simone Strey und Pierre Munzel gegründete Startup aus Hannover hat eine App entwickelt, die Pflanzenschäden mit Hilfe selbstlernender Algorithmen automatisch erkennt. Möglich wird dies durch ein eine stetig wachsende Datenbank, die es erlaubt, Bildmuster zu vergleichen.

Mit der App von Peat lassen sich Pflanzenschäden einfach per Smartphone erkennen. (Foto: Cebit)

Landwirte beispielsweise können so ihre Ernteerträge optimieren und Schädlinge frühzeitig bekämpfen. Angesichts global steigender Herausforderungen bei Ernährungssicherheit und Bevölkerungswachstum sicher keine schlechte Idee, wie offenbar auch die Cebit dachte. Mit großer Mehrheit gewann das Startup den mit 50.000 Euro dotierten Siegerpreis. In Indien wird die App bereits getestet.

AR-Startup nimmt Golfer ins Visier

Dagegen wirkt die zweite Auszeichnung des Hamburger Startups Puttview fast schon überraschend, geht es allein nach der Zielgruppe: Das Unternehmen will Golfern das Training erleichtern. Dazu wurde eine Anwendung für das Tablet entwickelt, die es Fans ermöglicht, beim Putten die ideale Linie mit dem tatsächlichen Weg des gespielten Balls vergleichen zu können und Feedback zur Schlagausführung zu erhalten. Die Technik soll unmittelbar auf dem Golfplatz genutzt werden können. Dafür setzt das Startup unter anderem auf eine eigene Augmented-Reality-Technologie.

Ein Technikbaukasten fürs Klassenzimmer

Den dritten Preis erhielt indes ein Startup, das vor allem für Arbeitgeber relevant sein dürfte. In Zeiten, wo Mitarbeiter per Messenger mit Freunden kommunizieren, in der Pause Fotos an die Familie schicken und über dasselbe Gerät Kundentermine organisieren, steht Datenschutz ganz oben auf der Agenda. Mit der Anwendung von Syod aus Saarbrücken sollen sich berufliche und private Daten auf einem Gerät vergleichsweise einfach voneinander trennen lassen.

Dass auch Hardware-Startups auf der IT-Messe auffallen können, zeigen übrigens die Entwickler der Sensebox. Das Unternehmen erhielt den Sonderpreis „Digitales Lehren & Lernen“, den die Cebit in diesem Jahr erstmals vergab. Hinter der mit Sensoren und einem Minicomputer ausgestatteten Box verbirgt sich ein Technik-Baukasten zur Messung von Umweltdaten. Er soll bei Jung und Alt zum Tüfteln anregen und in Schulen die Lust an MINT-Fächern fördern.

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