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Cebit 2017: Diese Startup-Highlights solltet ihr nicht verpassen

    Cebit 2017: Diese Startup-Highlights solltet ihr nicht verpassen
Die Scale11 ist auch dieses Jahr wieder das Zentrum aller Startup-Ambitionen der Cebit. (Foto: Deutsche Messe)

Scale11 bildet auch in diesem Jahr das Herz des Startup-Programms der Cebit. Was Gründer dort erleben und wo sie noch Inspiration auf dem Messegelände finden, haben wir für euch zusammengestellt.

Zukunftstechnologien

1. Scale11: Die Halle für innovative Jungfirmen

Arbeiten im messeinternen Coworking-Space, ein Club für Investoren oder Barcamps mit Experten: Scale11 wartet auch in diesem Jahr mit einem eigens auf Startups zugeschnittenen Programm auf der Cebit auf. Rund 300 Gründer werden ihre Ideen in der Halle elf ausstellen. Sie kommen aus den Bereichen Big Data, digitale Gesundheit, Zukunft der Mobilität oder auch Internet der Dinge. Bei Scale11 sollen sie auf Investoren, Entscheider und Konzerne treffen. Auch t3n ist als Medienpartner vor Ort.

In der Halle können Gründer etwa gemeinsam coworken: Die Cebit hat für die Startups eine eigene Räumlichkeit gestaltet, damit das Geschäft während der Messezeit nicht zu kurz kommt. Außerdem gibt es erstmals einen „Scale11 Investors Club“: Interessierte erhalten damit Zugriff auf Startup-Profile und können eigene Events hosten. Startups können sich zwar nicht direkt an die Investoren richten, aber von diesen gefunden werden. Auf der Scope-Stage können Jungfirmen außerdem ein Sammelsurium aus Keynotes, Paneldiskussionen und Best-Practice-Vorträgen erleben.

Startup-Stage: Eine Bühne für Gründer

Zu einem zentralen Knotenpunkt zählt in Halle elf die Startup-Bühne. Vom 20. bis zum 24. März können Gründer täglich ihre Idee vorstellen. Damit es nicht langweilig wird, setzen die Veranstalter nicht nur auf den klassischen Investorenpitch. Es kommt auch zu einem sogenannten „Founders Fight“, einem verbalen Schlagabtausch zwischen zwei Startups. Außerdem können sie in Kurzpitches vor Experten vortragen, an Blitz-Workshops teilnehmen und sich mit Konzernen vernetzen. Auch wer keine Idee vorzustellen hat, findet hier Inspiration.

„Boxkampf“ auf der Cebit: Beim Founders Fight treffen sich zwei Gründer im Ring. (Foto: Deutsche Messe)

Pitch-Events: Präsentieren vor Konzernen und Experten

Einige Konzerne setzen auf spezialisierte Pitches: Die Cebit bringt beispielsweise Gründer und Investoren beim Business-Speeddating zusammen. In fünf bis sechs Minuten sollen sich die Startups dort präsentieren und mit Interessierten Eins-zu-eins austauschen. Die Deutsche Bahn fordert am 20. März in einem offenen Pitch Gründer aus dem Bereich Logistik und Mobilität auf die Bühne. Volkswagen will am 22. März Ideen rund um das Auto sehen und bietet dem Gewinner einen Platz im neuen Startup-Inkubator in Dresden an. Die N-Bank sucht in einem geschlossenen Pitch am 20. März Ideen für die Finanzbranche. Und Postbank-Manager widmen sich in einem bereits abgeschlossenen Scouting einzelnen Gründern.

2. Research and Innovation: Die Zukunft in einer Halle

Nicht nur in der Halle elf tummeln sich Startups und gute Ideen. Insgesamt 120 weitere Jungunternehmen finden sich ab Montag auf dem Messegelände ein. Unter anderem auch in der Halle sechs: „Research and Innovation“ lautet dort das Oberthema. Auf 6.000 Quadratmetern präsentieren unter anderem Forschungsinstitute IT-Trends und Innovationen. Interessierte können eine virtuelle Testfahrt mit einem selbstfahrenden Auto, einen Schutzhelm mit intergrierter interaktiver Datenbrille, ein emissionsfreies City-Taxi oder eine handelsübliche Smartwatch als Notrufmelder begutachten.

3. Cebit-Innovation-Award: Ein Preis für Usability

100.000 Euro erhält der Gewinner des Cebit-Innovation-Award. Bereits zum fünften Mal suchen das Bundesbildungsministerium und die Deutsche Messe innovative Informatiker. Der Fokus liegt nicht so sehr auf der technischen Leistung, sondern mehr auf der Benutzerfreundlichkeit einer Idee. Vier Finalisten werden ihre Projekte am Stand des Bildungsministeriums ausstellen: Plantix, Puttview, Sensebox und Syod.

Plantix widmet sich der Landwirtschaft: Eine App zeigt Bauern an, wenn ihre Pflanzen von Schädlingen befallen sind und hilft auch bei der Behandlung der Schäden. Puttview will angehenden Golfern beim Üben helfen. Sensebox will dagegen Interesse an Fächern wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wecken: Mit dem Baukastensystem sollen sich Schüler praxisnah und vor der eigenen Haustür mit ihrer Umwelt beschäftigen. Und Syod will dafür sorgen, dass private und berufliche Daten auf einem Gerät getrennt werden. Die Preisverleihung findet am 20. März statt.

Auch das Startup-Meetup im Rahmen der Cebit findet wieder statt. (Foto: Gründerimpuls)

4. Startup-Meetup: Das ultimative Treffen für Gründer

Bei einem ordentlichen Startup-Programm darf natürlich auch das Netzwerken nicht fehlen. Dafür sorgt t3n in diesem Jahr wieder gemeinsam mit dem Hafven, Hannoverimpuls und Smart Concept. Auf das abendliche „Gründerimpuls Startup-Meetup“ am 22. März stimmt ab 14 Uhr eine Diskussion ein: t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner diskutiert unter anderem mit dem FDP-Vorsitzenden Christian Lindner, dem SPD-Digitalexperten Lars Klingbeil und dem Startupverband-Vorsitzenden Florian Nöll darüber, wie sich Deutschland zu einem Paradies für Gründer entwickeln kann. Ab 18 Uhr findet dann das „Warm Up“ mit Freigetränken und Musik in der Scale11-Lounge auf der Cebit statt. Zwei Stunden später geht es in den Monkeys-Club in der Innenstadt von Hannover weiter. Unter diesem Link könnt ihr euch kostenlos anmelden.

5. Fuckup-Nights: Die Gescheiterten erzählen

Die Cebit zeigt nicht nur potentielle Erfolgsbeispiele, sondern auch gescheiterte Gründer. In der Scale11-Halle kommen am 20. und 21. März jene zusammen, die eine Idee oder ein Unternehmen nicht etablieren konnten. Auf der Scope-Stage in Halle elf erzählen unter anderen Startups aus Deutschland, der Schweiz, Mexiko, Japan, den USA, Israel und Kenia von ihrem persönlichen Scheitern.

Im Ausstellerverzeichnis der Cebit könnt ihr direkt nach einzelnen Startups suchen – oder setzt den Filter auf „Halle elf“, um nur die Unternehmen der Scale11 zu sehen.

 

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1 Reaktionen
Edel Stahl

Die Cebit lässt sich ja einiges einfallen, um Start-ups eine Bühne zu geben. Das ist natürlich super. Wie aber Deutschland ein "Paradies für Gründer" wird, darüber kann man natürlich diskutieren, erreichen werden wir dieses Ziel allerdings nicht - passt einfach nicht zur Kultur in Deutschland.

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