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Karriere

Charisma ist erlernbar: Wie du deine Kollegen um den Finger wickelst

    Charisma ist erlernbar: Wie du deine Kollegen um den Finger wickelst

Foto: (Shutterstock)

Entweder man hat es oder man hat es nicht, heißt es oft, wenn es um Charisma geht. Es ist eben das gewisse Etwas, das man nicht näher beschreiben kann. Falsch gedacht! Wir gehen sogar noch weiter: Charisma lässt sich sogar erlernen – ein Artikel im Rahmen der Themenwoche Wachstum mit Werten.

Charisma ist kein Mysterium

Was macht sie eigentlich aus, die Kollegen, in deren Nähe man sich so wahnsinnig gut fühlt? Auf den ersten Blick ist es schwer zu sagen, was sie anders machen als andere. Aber letztendlich ist es doch ganz leicht. Charisma ist kein Mysterium. Und: Es ist sogar erlernbar. Nicht unbedingt einfach, aber das sind die wirklich guten Dinge ja nie. Und hat man es erstmal drauf, gewinnen alle davon. Deine Kollegen, weil sie dich viel lieber haben werden als vorher, und du, aus dem selben Grund.

Das Soft Skills heutzutage im Job fast den gleichen Stellenwert haben wie Hard Skills, ist eine Tendenz, die sich immer weiter verstärkt – besonders in jungen, innovativen Unternehmen. Es sind viele kleine Dinge, die dazu beitragen, dass sich deine Kollegen oder Mitarbeiter in deiner Nähe wohlfühlen, also pass gut auf:

1. Zuhören

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Mehr Charisma durch aufmerksames Zuhören. Ist doch gar nicht so schwer. (Foto: Shutterstock)

Nichts gibt deinem Gegenüber ein besseres Gefühl, als wenn ihm jemand aufmerksam zuhört. Das heißt nicht, dass du gar nichts sagen sollst: Stell Fragen, hake nach oder bestätige deinen Gesprächspartner. So zeigst du deinem Kollegen, dass du wirklich bei der Sache bist und dass du dich interessierst. Feedback á la: „Ich an deiner Stelle... “ ist jedoch unangebracht. Warte, bis du gefragt wirst, ehe du Ratschläge gibst.

Aufmerksames Zuhören hat nicht nur den Vorteil, dass es dich in ein gutes Licht rückt. Es hilft dir auch die selektive Wahrnehmung zu überlisten. Die soll eigentlich vor einer Reizüberflutung schützen, führt aber auch dazu, dass wir die Ausführungen von Gesprächspartnern teilweise per Autocomplete vervollständigen. Wir verstehen, was wir erwarten und überhören Unerwartetes. Das führt zu Missverständnissen. Ein guter Trick: Wiederhole in eigenen Worten die Essenz von dem, was du verstanden hast.

Ebenfalls nicht zu unterschätzen: Pack dein Smartphone weg, wenn du mit jemandem redest! Einem Kollegen oder Mitarbeiter die ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken, kann viel ausmachen.

2. Geben

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Geben, geben, geben: Charismat Gary Vaynerchuk muss es wissen. (Screenshot: Facebook)

Gib so viel wie du kannst. Oft sind es schon kleine Dinge, mit denen du Kollegen weiterhelfen kannst. Gary Vaynerchuk schreibt in einem Medium-Artikel: „The truth is, many people see a desire to please people as a weakness. But I don’t see it that way at all.“ Und Vaynerchuk ist quasi berühmt für sein Charisma. Versuche zu geben, ohne daran zu denken, was du zurückbekommst.

Hältst du dich daran, ist es allerdings sehr wahrscheinlich, dass man dir gerne weiterhilft, wenn du einmal etwas brauchst. Und deine Kollegen werden sich sogar darüber freuen, weil sie sich endlich einmal revanchieren können. Eine klassische Win-Win-Situation

3. Weiterentwickeln

Der Psychologe Richard Wiseman, Professor an der Universität Hertfordshire, hat unter anderem folgende Eigenschaften festgestellt, über die eine charismatische Person verfügt: Sie empfindet Emotionen sehr stark und ist in der Lage, auch andere Menschen derart starke Gefühle erleben zu lassen. Die Fähigkeit, die Gefühle anderer zu erkennen, ist Teil der emotionalen Intelligenz. Und die ist laut wissenschaftlichen Untersuchungen trainierbar. Der einfachste und umsetzbarste Tipp, seine emotionale Intelligenz zu verbessern, ist das Lesen von Büchern und Geschichten, die einen in die Gefühlswelt eines Anderen abtauchen lassen. So entwickelt man Verständnis für unterschiedliche Charaktere.

4. Wertschätzen

charisma
Sporne deine Kollegen an. (Foto: Shutterstock)

Wer die Arbeit und Fähigkeiten des Kollegen wertschätzt, erfüllt ihm das grundlegende Bedürfnis nach Anerkennung. Damit trägst du wesentlich zum Wohlbefinden deiner Kollegen bei und spornst sie an. Statt eigene Fähigkeiten in den Vordergrund zu stellen, lohnt es sich, den Blick auf die Anderen zu richten und Lob auch auszusprechen.

Schlecht über Kollegen und ihrer Fehler reden, solltest du dagegen vermeiden. Auch wenn kleine Lästereien bei einigen vielleicht gut ankommen, am Ende holt es dich ein. Sprich Probleme lieber offen und freundlich an.

5. Nicht verbiegen

Es gilt, positive Eigenschaften zu verstärken und negative – so gut es geht – zu überwinden. Aber es geht nicht darum, sich vollkommen zu verbiegen. Zu einer ausgeprägten Persönlichkeit eines Menschen gehören eben auch Ecken und Kanten oder Skurrilitäten. Deswegen musst du aber noch lange nicht auf deine schlechten Angewohnheiten bestehen. Heißt, arbeite an dir, aber mach keinen anderen Menschen aus dir.

Welche Eigenschaften schätzt du an deinen Kollegen besonders?

via www.businessinsider.com

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3 Reaktionen
David
David

Was genau hat das denn mit Charisma zu tun? Ich glaube da muss jemand nochmal nachlesen was genau Charisma ist... zu dem eigentlichen Thema was dahinter steckt: „Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden“ von Dale Carnegie mehr braucht man dazu nicht sagen.

Antworten
Heiner
Heiner

Unter einen Aufsatz würde stehen: Thema verfehlt. 6

Die o.g. Eigenschaften können viele aufbieten und sind trotzdem meilenweit von Charisma entfernt.

Antworten
Benny
Benny

Die genannten Punkte haben nichts mit Charisma zu tun. Das ist schlicht und einfach aufmerksames Verhalten.

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