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Charlie-Hebdo-Trojaner im Umlauf: Hacker nutzen Tragödie um Schadsoftware zu verbreiten

Charlie-Hebdo-Trojaner im Umlauf: Hacker nutzen Tragödie um Schadsoftware zu verbreiten

Hacker nutzen einen Charlie-Hebdo-Trojaner um Schadsoftware zu verbreiten: Ein Foto von einem Baby mit Namensschild am Handgelenk, gilt als ein Merkmal.

Charlie-Hebdo-Trojaner im Umlauf: Hacker nutzen Tragödie um Schadsoftware zu verbreiten

„Je suis Charlie“. (Bild: Flickr-Petit_louis / CC-BY-2.0)

Dass sich vor allem politisch motivierte Trittbrettfahrer die Anschläge von Charlie Hebdo zunutze machen, wird medial heiß diskutiert. Doch nicht nur konservative Politiker und rechte Aktivisten spielen mit der Tragödie. Jetzt tauchen erstmals auch erste Warnungen auf, dass kriminelle Hacker die Geschehnisse missbrauchen. Wie das Sicherheitsunternehmen Blue Coat in einer Warnung vermeldet, kursiert seit einigen Tagen Schadsoftware durch das Netz. Wie genau sie sich verbreitet, ist noch nicht endgültig geklärt. Allerdings warnen die Experten, vor allem E-Mails und Links unbekannter Quellen zu trauen.

Charlie-Hebdo-Trojaner als Foto von Neugeborenen getarnt

Wie Spiegel Online berichtet, soll ein Merkmal des Angriffs ein Foto von einem Neugeborenen sein, der an seinem Handgelenk ein Namensschild mit der Aufschrift „Je suis Charlie“ trägt. Dahinter steckt eine Software namens DarkComet RAT, die auf Computern einen hinterlässt und dem Angreifer weitreichende Kontrollrechte sichert. Bisher soll kaum ein Virenscanner die Schadsoftware erkennen, gibt Blue Coat zu verstehen.

Vor dieser Aufnahme warnen die Sicherheitsexperten: Dahinter verbirgt sich ein „Charlie Hebdo“-Trojaner. (Bild: Blue Coat)
Vor dieser Aufnahme warnen die Sicherheitsexperten: Dahinter verbirgt sich ein „Charlie Hebdo“-Trojaner. (Bild: Blue Coat)

Aktuelle Ereignisse dienen häufig als Vorbild von Trojaner-Aktionen

Zumindest vor der potentiellen Gefahr, dass aktuelle Geschehnisse den Online-Kriminellen in die Hände spielen, warnt auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI. Wie Spiegel Online weiter schreibt, wurde beispielsweise der viel diskutierte Kinofilm „The Interview“ zum Vorbild einer Attacke. Kurz nach der Veröffentlichung tauchte eine Android-Applikation auf, die vorgab, dass Nutzer den Film kostenfrei ansehen konnten. Mit dem Download bekamen die Opfer jedoch einen Trojaner auf das Smartphone.

Hinweise auf Spam und Schadsoftware liefern übrigens Rechtschreib- und Grammatikfehler in Texten oder unpersönliche Anredeformeln.

via www.spiegel.de

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3 Antworten
  1. von Hacker am 16.01.2015 (14:20 Uhr)

    t3n verwendet den Begriff Hacker so gut wie immer falsch.
    Dies wäre ein Cracker. http://de.wikipedia.org/wiki/Cracker_(Computersicherheit)

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  2. von Polymorphin am 19.01.2015 (08:53 Uhr)

    DarkComet RAT wurde ironischerweise auch von einem Franzosen programmiert.

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