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Der erste Eindruck zählt: Mit dieser App sollst Du auf jedes Treffen top vorbereitet sein

Der erste Eindruck zählt: Mit dieser App sollst Du auf jedes Treffen top vorbereitet sein

Die Web-App Charlie will euch automatisch Informationen zu jeder Person präsentieren, mit der ihr ein Meeting habt. Ob sie das hinbekommt, verraten wir euch in unserem Artikel.

Der erste Eindruck zählt: Mit dieser App sollst Du auf jedes Treffen top vorbereitet sein

Charlie. (Logo: Charlie)

Charlie: Die Web-App will euch automatisch auf eure Gesprächspartner vorbereiten. (Screenshot: Charlie)
Charlie: Die Web-App will euch automatisch auf eure Gesprächspartner vorbereiten. (Screenshot: Charlie)

Charlie: Web-App will euch auf eure Meetings vorbereiten

Wer wöchentlich zahllose Meetings absolviert, kennt das: Gelegentlich haben wir außer dem Namen unseres Gegenübers nicht mehr wirklich im Kopf, was die Person eigentlich macht. Natürlich lässt sich das Problem mit etwas Recherche einfach umgehen. Für die Macher der Web-App Charlie war das aber nicht elegant genug. Sie dachten sich: Warum kann nicht eine diese Recherche übernehmen und mich vor jedem Meeting mit allen wichtigen Informationen über meine Gesprächspartner versorgen?

Genau das soll Charlie leisten. Die App sucht sich anstehende Termine aus dem Google-Kalender des Nutzers und versucht, möglichst viele Informationen über den Gesprächspartner auf einer klar strukturierten Übersichtsseite darzustellen. Damit der Dienst auch genug Informationen findet, sind Nutzer dazu angehalten Charlie Zugriff auf ihre LinkedIn-, Facebook- und Twitter-Konten zu geben. Steht ein Termin an, wird der Nutzer per E-Mail oder mit einer Benachrichtigung von der dazugehörigen Chrome-Erweiterung über seinen Gesprächspartner ins Bild gesetzt.

Charlie: In unserem kleinen Test waren die Ergebnisse der App leider recht bescheiden

Was in der Theorie tatsächlich sehr praktisch klingt, erwies sich in einem kleinen Test innerhalb der Redaktion leider als wenig überzeugend. Charlie kann letztlich nur die Informationen nutzen, die ihm zur Verfügung stehen. Sobald jemand beispielsweise unterschiedliche E-Mail-Adressen oder Aliasse verwendet, wird es schon schwierig. Außerdem ist auch heutzutage nun mal nicht jeder ein Social-Media-Fan. Übrigens fand Charlie zu einem Kollegen aus der Redaktion zwar passende News-Artikel, die bezogen sich aber auf einen Amerikaner mit dem selben Namen. Besonders hilfreich waren die Informationen, die Charlie uns anzeigte, letztlich nicht – in einigen Fällen konnte uns die App sogar überhaupt nichts über eine Person verraten.

Letztendlich konnte uns Charlie in der derzeitigen Form nicht überzeugen. Aber vielleicht schaffen es die Macher ja, die Web-App noch zu verbessern. Wer Charlie trotzdem ausprobieren will, muss dafür immerhin kein Geld bezahlen. Die Macher wollen sich derzeit auf das Wachstum konzentrieren und verzichten daher auf eine Bezahlung.

Charlie App
Preis: Kostenlos

via www.producthunt.com

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