Chemnitzer Linuxtage: Vortrags- und Workshopprogramm veröffentlicht

Die Besucher der Chemnitzer Linux-Tage 2009 erwartet ein umfangreiches und abwechslungsreiches Vortrags- und Workshopprogramm. Zu den thematischen Schwerpunkten "Daten im Netz", "Mobile Plattformen" und "Entwickeln heute" haben die Organisatoren zum Teil prominente Redner verpflichtet, wie beispielsweise Matthias Ettrich, Gründer des KDE-Projekts und Entwicklungsleiter bei Trolltech, der die Keynote halten wird.

Die 11. Chemnitzer Linux-Tage folgen am 14. und 15. März 2009 dem Motto "Wissen, was drin steckt". Ein breites Angebot zu und Open Source soll laut Veranstalter mehr als 2.000 Besucher anlocken, die zudem ein interessantes Vortragsprogramm erwarten dürfen. Max Spevack geht beispielsweise auf spezielle Entwicklungswege beim Linux-Distributionsprojekt Fedora ein. Johannes Lichdi, Rechtsanwalt und Mitglied des Sächsischen Landtags, spricht über die Gefahren beim Umgang mit Daten im Netz und die derzeitige Rechtssprechung.

Wer nicht nur zuhören möchte, sondern auch praktische Erfahrungen sammeln möchte, für den bietet das Workshop-Programm verschiedene interessante Möglichkeiten. So können Besucher sich beispielsweise im Linux-Live-Bereich am "Openmoko Codesprint" beteiligen oder auch mit "Django schnell performante Web-Applikationen entwickeln". Zudem gibt es wieder bewährte Programmbausteine wie das Einsteigerforum und die Praxis Dr. Tux. Den Auftakt der Veranstaltung macht am 13. März die Opener-Party.

Wer sich für bestimmte Veranstaltungen interessiert, sollte bedenken, dass für einige Programmkomponenten wie die LPI-, BSD- und TYPO3-Zertifizierungen eine vorherige Anmeldung notwendig ist. Der Eintritt für das gesamte Wochenende beträgt fünf Euro (ermäßigt drei Euro). Das Sächsische Staatsministerium für Kultus hat die Chemnitzer Linux-Tage erstmals als Lehrerfortbildung freigegeben und damit die Teilnahme interessierter Lehrer ermöglicht. Weitere Informationen zum Programm und zur Anreise gibt es auf der Webseite der Chemnitzer Linuxtage. Für alle, die es nicht nach Chemnitz schaffen, soll es einen Audio-Stream geben.

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