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CHIP: 9-Dollar-Computer sticht Raspberry Pi aus

CHIP: 9-Dollar-Computer sticht Raspberry Pi aus

CHIP nennt sich der Mini-Computer, der nur neun US-Dollar kostet, aber leistungsstärker sein soll als der . Über wurde bereits eine halbe Million US-Dollar gesammelt – Tendenz steigend.

CHIP: 9-Dollar-Computer sticht Raspberry Pi aus

CHIP: Kraftzwerg sticht Raspberry Pi aus. (Foto: Next Thing Co.)

CHIP: Mini-Computer für neun US-Dollar

Klein und leicht zu benutzen, so beschreiben die Entwickler der Firma Next Thing Co. ihren Einplatinen-Computer. CHIP soll sich ebenso zum Arbeiten wie zum Spielen eignen und von Jung und Alt benutzt werden können. In der günstigsten Variante kostet der Mini-Computer neun US-Dollar. Bei Kickstarter, wo die CHIP-Macher gerade um finanzielle Unterstützung werben, sind bereits mehr als 500.000 US-Dollar zusammengekommen. Eigentliches Ziel waren 50.000 US-Dollar – und die Kampagne läuft noch bis zum 6. Juni.

CHIP: Kraftzwerg macht Raspberry Pi Konkurrenz. (Foto: Next Thing Co.)
CHIP: Kraftzwerg macht Raspberry Pi Konkurrenz. (Foto: Next Thing Co.)

Das Open-Source-Gerät verspricht einiges. Es verfügt über einen Ein-Gigahertz-Prozessor und 512 Megabyte RAM. Der interne Speicher ist vier Gigabyte groß. Darüber hinaus befinden sich ein WLAN- und Bluetooth-Modul auf dem nur 60 mal 40 Millimeter großen Board, sodass Maus oder Tastatur kabellos angeschlossen werden können. Der Ausgang für den Bildschirm kann – mit dem jeweiligen Adapter – auch für VGA- oder HDMI-Anschlüsse genutzt werden.

Der CHIP-Computer kann mit LibreOffice für das Erstellen von Dokumenten und Tabellenkalkulation genutzt werden, auch das Surfen im Internet sowie das Spielen soll dank der vorinstallierten Apps möglich sein.

Mobiler Linux-Computer: CHIP als Handheld

Der Einplatinen-Computer wird zudem in einer 49-US-Dollar-Variante angeboten, bei der ein Display, eine Tastatur, Akku und Hülle bereits dabei sind. Der Handheld kann als funktionierender mobiler Linux-Computer eingesetzt werden. CHIP soll ab Ende dieses Jahres ausgeliefert werden. Wer hierzulande zuschlagen will, sollte allerdings die Versandkosten von 20 US-Dollar in den Kaufpreis einberechnen.

Vielleicht auch interessant: Hier findet ihr eine große Sammlung von Projekten, die sich mit Raspberry Pi verwirklichen lassen.

via arstechnica.com

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5 Antworten
  1. von thegrandwizard am 11.05.2015 (09:15 Uhr)

    Was man wissen sollte:

    Mit VGA-Adapter kostet CHIP 19$ und mit HDMI-Adapter $24.
    Für den internationalen Versand verlangt die Firma 20$, was ganz schön happig ist.

    Habe mir aber trotzdem mal einen bestellt, mal schauen was man damit so anstellen kann und auf welche Ideen die Community so kommt.

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    • von Alex am 11.05.2015 (10:02 Uhr)

      20$ internationaler Versand ist happig? Wenn ein Paket von Deutschland nach Österreich mit DHL schicke, dann zahle ich mal locker 17 Euro. Nach Russland 60 Euro. Wenn nun etwas um die Welt geschickt werden soll sind 20$ extrem günstig!

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  2. von RasPi ist nicht schlecht am 11.05.2015 (09:53 Uhr)

    Der RasPi hat halt fast 20 Distributionen die man einfach jeweils auf eine SD-Karte (oder mit BerryBoot oft gemeinsam auf einer SD-Karte) packen kann und einfach laufen. Selber mit Distros herum-frickeln macht keinen Spaß und kostet zu viel Zeit. Mathematica und Win10 m.W. beide kostenlos auf RasPi(2.0 für Win10, 1.0 wohl auch für Mathematica) klingen auch ganz gut.

    Das Mooresche Gesetz vergessen 90% der Technologie-Bericht-Erstatter leider oft genug. Alle 18 Monate hat man zum gleichen Preis die doppelte Rechenleistung bzw. dieselbe Rechenleistung zum halben Preis.
    Siehe RasPi 2.0 mit 4xCore-CPU was wohl aktuellere Hardware ist. Angesichts DVB-T2 ist HEVC/h.265 Anfang nächsten Jahres mainstream so das alle MediaPlayer-Hardware/HTPCs das Format beherrschen sollten. Da bewirkt GEZ/ÖR etwas gutes.

    Das OnePlus war gute Hardware (QualCom 800 glaube ich, 3GB Ram, 64GB Flash für nur 30 Euro mehr) zu günstigem Preis. Sowas müsste es im RasPi-Markt auch geben. Apple verkauft die Vorgängermodelle ja auch dann billiger. Beim RasPi passiert das evtl. nicht so sehr oder die Kostenstruktur (Produktion in Europa, Bauteile, Handling-Kosten...) erlaubt das nicht. Das verhindert vielleicht den $5-RasPi-Konkurrenten oder auch schon Konkurrenz unter 20 Euro weil die CPU-Preisrückgänge (z.B. 2-3 Euro) usw. keinen relevanten Preis-Anteil ausmacht und es daher besser ist, für 2-3 Euro (also zum alten Preis) eine viel bessere (also aktuelle) CPU bzw. mehr RAM zu verbauen und den Preis bei 35 Euro (oder was üblich ist) zu halten.

    Bestimmte Produkte sinken stetig im Preis aber sobald sie unter eine bestimmte Schwelle gesunken sind, werden sie im Handel nicht mehr angeboten sondern die teureren Nachfolgemodelle und deren Nachfolgemodelle usw.. Sowas sieht man leider oft.

    Der Hauptvorteil ist, das man auch VGA anschliessen kann, welches hier wohl langsam weniger wird, aber in anderen Ländern u.U. noch nennenswert vorhanden ist:
    http://www.kaspersky.com/about/news/virus/2014/16-37-per-cent-Users-Still-Run-Windows-XP-Kaspersky-Lab-Statistics-Say

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  3. von RasPi ist nicht schlecht am 11.05.2015 (23:53 Uhr)

    Großbrief INTERNATIONAL weltweit bis 500 Gramm, keine Seite länger als 60 (sechzig!) Zentimeter, Maximal Länge+Breite+Höhe 90 (neunzig!) Zentimeter für 3,45 Euro. Einschreiben kostet noch mal 2,05 Euro egal ob international oder deutschland.
    maxibrief (ähnliche Abmessungen) also bis 1000 Gramm für 7 Euro und bis 2000 Gramm +9 Euro(also 7+9=16 Euro) .
    Ich denke sowas wiegt unter 500 Gramm wenn man keine Tastatur usw. mitbestellt. 3,45(Großbrief International)+2,05(Einschreiben) = 5,50 Euro.

    Die Inlands-Abmessungen für Briefe sind sehr viel kleiner. Den Postflyer finde ich am bequemsten für solche Infos. Die Apps und Webseiten sind meist zu unübersichtlich. Aber weltweiter Versand ist nicht wirklich sehr teuer und wenn man den Flyer vorlegt lernen die Mitarbeiter in den kleinen Filialen das auch schnell.

    Bei Büchersendungen ist das Gewicht auch meist das relevante also ob man unter 500 oder unter 1000 Gramm bleibt. Bei Warensendungen muss man auch unter 500 Gramm bleiben. Ob man die "Einschreiben"-Option wählen kann weiss ich nicht.

    Kleinkram aus China bei Ebay dauert meist 3 Wochen aber ist sehr günstig und das Porto wohl auch nicht sehr hoch. Für solche Hardware passt das aber nicht. Warensendung+Einschreiben würde aber vielleicht gehen.

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  4. von www.grepmaster.eu am 06.01.2016 (18:58 Uhr)

    Hallo 'RasPi ist nicht schlecht',


    was die ihrer Auffassung nach 'happigen' Versandkosten betrifft bedenken Sie bitte dass Sie NICHT die Versandkosten resp . Optionen unserer 'Deutschen Post' zugrunde legen können denn die US-Amerikaner versenden betreffende Ware über ihre eigene (amerikanische) Post und wie dort die Preise aussehen weiß ich leider nicht.

    Oder können Sie etwa aus Deutschland heraus Ware zu den Bedingungen / Preisen eines ausländischen Postdienstleisters versenden - NEIN; natürlich nicht !!!

    Außerdem sind 20,- $ nicht gleich 20,- € sondern je nach aktuellem Kurs entsprechend weniger.

    Möglicherweise müssen US-Firmen auch bestimmte Versandkriterien einhalten um ggf. nicht evtl. verklagt zu werden, etc.!

    Ich denke NICHT dass dieses Unternehmen versucht sich über die Versandkosten zu bereichern ...!


    Ciao, Sascha.

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