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Chrome 9 will den Flash-Player in die Sandbox sperren

9 wird eine erweiterte Sandbox besitzen, in der auch der Flash-Player laufen soll. Die kommende Version des Google-Browsers wird, wie bereits die jetzt veröffentlichte Entwicklerversion, das Flash-Player-Plugin in der sicheren Sandbox ausführen. Das Ziel soll dabei sein, Chrome noch sicher zu machen, heißt es im Chromium-Blog. In der Vergangenheit hat der Flash-Player von Adobe immer wieder für Sicherheitslücken gesorgt, auf die sich bereits viele Hacker konzentrieren.

Chrome 9 will den Flash-Player in die Sandbox sperren

Chrome 9 schirmt unsicheren Flash-Player ab

Seit letzten März arbeite man bereits eng mit Adobe zusammen, um den Flash-Player in die Sandbox von Chrome zu integrieren. Mit der neuesten Entwicklerversion von Chrome 9 ist es nun endlich soweit. Damit sei ein wichtiger Schritt getan, um Chrome noch sicherer zu machen, erklären die Entwickler Justin Schu und Carlos Pizano. Zudem sei Chrome 9 der erste Browser, der über eine solche Absicherung für den Flash-Player verfüge. Die besagte Sandbox nutzt Chrome bereits um HTML- und JavaScript-Code in einem abgeschotteten Bereich auszuführen, der den Vorteil besitzt, dass in der Sandbox auftretende Probleme keinen Einfluss auf den gesamten Browser haben.

Chrome 9 wird den Flash-Player in der sicheren, abgeschotteten Sandbox ausführen (Foto: katalicia1, Flickr.com)

Viele Sicherheitslücken im Flash-Player

In der Vergangenheit wurden im Flash-Player immer wieder zahlreiche Sicherheitslücken entdeckt, die zum Teil auch als kritisch eingestuft wurden. Zwar werden diese Lücken dann von Adobe mit Sicherheitsupdates auch wieder geschlossen, doch das reicht Google nicht. Nachdem sie schon dazu übergegangen sind, den Flash-Player direkt in Chrome zu integrieren, damit Sicherheitsupdates schneller greifen können, soll die Sandbox jetzt für noch mehr Sicherheit sorgen.

Adobe Flash 10.2 Beta mit Hardwarebeschleunigung

Adobe hat derweil eine neue Beta von 10.2 veröffentlicht. Deren hauptsächliche Neuerung besteht in der breiten Unterstützung der Hardwarebeschleunigung für HD-Videos. Über die neue „Stage Video“-API kann der Grafikchip nun im Idealfall bis zu 100 Prozent der Videoverarbeitung übernehmen und damit die CPU-Auslastung beim Abspielen von hochauflösenden Videos im Flash-Player theoretisch auf 0 Prozent reduzieren.

Die Betaversion sei allerdings noch fehlerbehaftet und einige Basisfunktionen fehlen wohl auch noch. Wer trotzdem mutig ist und die Beta testen möchte, findet hier die verschiedenen Versionen für Windows, Mac und Linux.

Weiterführende Links:

Bildnachweis: Foto von katalicia1 auf Flickr. Lizenz: CC BY

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