Browser: Google Chrome auf dem Vormarsch – Marktanteil verdreifacht

Google Chrome konnte seinen Marktanteil innerhalb des vergangenen Jahres verdreifachen: Royal Pingdom hat jetzt Zahlen vorgelegt, aus denen Chrome mit 11 Prozent Marktanteil als starke Nummer drei im Rennen um die Browser-Krone hervorgeht. Bereits seit zwei Jahren ist Google mit seinem Browser auf dem Markt. Mittlerweile ist Version 6 veröffentlicht - und der Marktanteil wächst stetig.

Chrome (Chrome Download) hat sich für viele Nutzer als schneller und benutzerfreundlicher erwiesen und verfügt zudem mit WebKit über eine moderne Engine. Zusammen mit Safari kommt diese Open Source Engine nun auf knapp 15 Prozent Marktanteil - Tendenz steigend. Safari selbst steht mit 4,4 Prozent auf Platz vier der von Royal Pingdom erstellten Liste, gefolgt von Opera mit 2 Prozent. Der Internet Explorer verliert hingegen weiter an Bedeutung (um knapp 10 Prozentpunkte innerhalb eines Jahres), bleibt aber weiterhin der verbreitetste Browser. Mozillas Firefox liegt, wie auch 2009, bei 31 Prozent Marktanteil und belegt damit weiterhin Platz zwei im Ranking.

Im Rennen um den Platz hinter Microsofts Internet Explorer sieht Royal Pingdom nun mit guten Chancen, langfristig auf Firefox aufzuschließen. Als Beweisführung dient hierfür nachstehende Grafik, die die Bedeutung von Chrome deutlich machen soll: mit im Rücken habe der Browser „one heck of a home field advantage“, so Royal Pingdom. Dieser „digitale Heimvorteil“ müsse sich nicht zuletzt auch auf Googles Omnipräsenz im Internet zurückführen lassen.

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Diese Zahlen belegen die steigenden Suchanfragen für Googles Browser (Die Durchschnittswerte von 11 (Chrome) und 55 (Firefox) können dabei aufgrund der später erfolgten Einführung von Chrome vernachlässigt werden). Nicht auszuschließen, dass mit Beginn des kommenden Jahres zumindest das Interesse an Chrome mit Firefox auf einem Niveau ist. Statistisch spricht einiges für ein weiteres Anwachsen.

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7 Answers

  1. von Rolf Moczarski 05.10.2010 (18:55Uhr) 1.

    Ich kann mich einfach nicht mit Chrome anfreunden, vielleicht ist es das gewisse "Datenkraken"-Syndrom welches man von den Medien eingebläut bekommt und auch wenn man sich dagegen wehrt, nicht ganz abschütteln kann.

    Ich werde vorerst beim Firefox bleiben und hoffe ehrlichgesagt das die Internetexplorer mit der Zeit mehr und mehr verschwinden werden, denn deren ewiger Support wird in Zukunft noch viel Probleme machen wenn es um HTML5 und weitere Technologien geht.

  2. von Jürgen 06.10.2010 (09:11Uhr) 2.

    Hi,

    ich hatte die selben Bedenken wie du, dass ich aufgrund der Datenschutzproblematik auf chrome verzichtet habe, aber das ist ja mittlerweile ausgestanden, auch in der Grundeinstellung sendet er keine Daten mehr und es gibt auch ein Add-On, für weitere Sachen zu unterbinden.

    Mozilla hat unwahrscheinlich viel für die Weiterentwicklung der Browser bewegt, danke dafür, aber wer einmal eine Ajax lastige Seite mit Chrome geöffnet hat, wird den Umstieg in Betracht ziehen, außer bei der Webentwicklung, da ist Firefox mit seinen Add-Ons weiterhin führend. Ansonsten freu ich mich auf FF 4.0, vielleicht wird er ja mit der neuen JS-Engine wieder zum Vorreiter, freuen würde es mich.

    SG

  3. von Sebastian Frisch 06.10.2010 (10:11Uhr) 3.

    Nicht vergessen: Hier handelt es sich um weltweite Daten, in Deutschland sieht das Bild ganz anders aus.

  4. von Helen 06.10.2010 (16:55Uhr) 4.

    Chrome ist einfach super. Ich hatte einst auch Bedenken, etwas von Google zu benutzen, und habe Chrome nur installiert, weil ich Webkit brauchte. Ich bin dann in wenigen Tagen von Opera zu Chrome gewechselt. Chrome startet genauso schnell wie Opera. Opera hat bei gewissen Seiten, zum Beispiel mit vielen Bilder, extreme Ladeprobleme. Was mir bei Chrome nur noch fehlt, sind Radiobuttons, mit denen man Cookies, JS und Plugins schnell an- und ausschalten kann.

    Ich betreibe eine HTML5-Seite und bemerke täglich, wie intelligent die Programmierer von Chrome bei vielen Details vorgegangen sind.

    Nur bei der t3n-Seite friert auch Chrome ein. Zwanzig Sekunden Ladezeit für eine so normale Seite sind wirklich eine sensationelle Leistung. Noch einmal 10 Sekunden länger läßt sich nicht scrollen. Wird auch nicht besser, wenn man die vielen Implementierungen blockt. Was da an Requests in ungünstiger Reihenfolge geladen wird, ist wirklich bemerkenswert.

  5. von « Bookmarks vom 04.10.2010 –… 08.10.2010 (06:48Uhr) 5.

    [...] Browser: Google Chrome auf dem Vormarsch – Marktanteil verdreifacht » t3n News [...]

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  7. von Firefox überholt den Internet Explorer… 05.01.2011 (13:30Uhr) 7.

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