Chromebook Pixel – Googles Touch-Chromebook kommt früher als vermutet
Erst gestern berichteten wir über Googles vermeintliche Pläne ein Chromebook mit Touch-Display auf den Markt zu bringen, am gleichen Tag, nur wenige Stunden später, ist es schon offiziell. Das Chromebook Pixel, von dem bereits vor Kurzem ein Promo-Video geleakt wurde, verfügt über ein 12,85 Zoll großes Touch-Display im 3:2 Format mit einer ansehnlichen Auflösung von 2.560 x 1.700 sowie einer Pixeldichte von 239ppi – damit tritt es direkt gegen Apples MacBook Pro Retina an, welches „nur“ über eine Pixeldichte von 227 ppi verfügt.
Des Weiteren hat es einen 1,8GHz Intel Core i5-Prozesor sowie 4GB RAM an Bord. Als interner Speicher verfügt es lediglich über 32GB SSD, was allerdings nicht verwunderlich ist, da die Daten schließlich überwiegend in der Cloud liegen. Das Touch-Display ist mit Gorilla Glas verstärkt, das Keyboard verfügt über Hintergrundbeleuchtung. Für Videochats hat das Highend-Notebook eine 720p HD-Webcam sowie drei Mikrofone an Bord. Google wird das Chromebook Pixel sowohl als reine WiFi-Version (Dualband-WLAN 802.11 a/b/g/n 2×2) als auch mit LTE-Modul anbieten. Zur Akkulaufzeit: das Chromebook Pixel soll nach Angaben Googles bei aktiver Nutzung ca. 5 Stunden ohne Steckdose auskommen.
Google setzt beim Gehäuse des Chromebook Pixel auf eloxiertes Aluminium, wodurch das Gerät einen robusten sowie hochwertigen Eindruck vermittelt. „Hochwertig“ ist allerdings auch der Preis, denn für die WiFi-Version, die ab sofort in den USA und UK angeboten wird, fallen saftige 1.299 US-Dollar, beziehungsweise 1.049 Britische Pfund an. Die LTE-Variante wird in den USA ab April zu einem Preis von 1.449 US-Dollar feilgeboten.
Wann das Chromebook Pixel in Deutschland angeboten wird, ist derzeit nicht klar. Auch wenn es eine deutschsprachige Landingpage auf Google Play für das Produkt gibt, ist leider nicht garantiert, dass es hier überhaupt erhätlich sein wird – bestes Beispiel dürfte derzeit die kabellose Ladestation für das Nexus 4 sein.
Bildergalerie
Alle 7 Bilder ►Würdet ihr überhaupt über 1.000 Euro für ein Highend-Touch-Notebook ausgeben, auf dem Chrome OS läuft?
Weiterführende Links
- Chromebook Pixel - Google
- Google Chromebook Pixel mit hochauflösendem Touch-Display zeigt sich im Video - t3n-News
- Googles Chromebook mit Touchscreen kommt noch dieses Jahr, sagt WSJ - t3n-News













von Uwe 22.02.2013 (09:58Uhr) 1.
Ein solches Notebook kommt mir nicht an Bord :)
Was soll ich mit einem Gerät, bei dem alles in der Cloud liegt und ich unterwegs vielleicht bestenfalls eine Roaming-Verbindung mit GPRS Geschwindigkeit habe?
Da bleibe ich bei meinem bewährten iPad - Klein, alles dabei und auch alles abdeckend.
von JasonAldean 22.02.2013 (10:19Uhr) 2.
1000 euro facebook browser
von mbauer 22.02.2013 (10:55Uhr) 3.
Ich halte das für absolut konsequent und denke, dass Hardware einer der Top-Trends von Google ist - dazu habe ich auch einen Blogpost verfasst: http://blog.coco-new-media.de/google-trends-2013
Google wird mit Notebook, Handy und der Brille ein starker Konkurrent für Apple werden. Und daran dass dann irgendwann alles in der Cloud liegen wird, werden wir uns gewöhnen müssen. Die Vorteile sind einfach zu groß.
von Patrick 22.02.2013 (13:49Uhr) 4.
In Deutschland ist die Netzabdeckung einfach noch zu schlecht um es effektiv nutzen zu können. Ich bin auch immer viel unterwegs und bin froh mich nicht immer auf die Cloud verlassen zu müssen. Dennoch geht es Google richtig an. Die Cloud wird mehr und mehr wichtig. Es ist immer wichtig an alle Daten schnell heran zu kommen und damit ist die Cloud für die meisten Leute die konstengünstigste Variante. Ein Manko ist aber noch die Sicherheit.
Das größte Problem an dem Book sehe ich mal wieder die Funktion des Touchscreen. Touchcreen schön und gut, aber die Bedienung des Bildschirm als Laptop ist mehr als nur schwachsinnig und unkomfortabel. Warum kann man nicht die Funktion einbauen, dass der Bildschirm zu einem Tablet umgeklappt werden kann. Viel zu wenig Hersteller gehen darauf an.
von Thomas 22.02.2013 (18:11Uhr) 5.
Ich glaube eher, die Ultrabooks sind Googles größte Konkurenz. Man kann über Win8 sagen, was man will, aber man kann es ohne Internet nutzen. Ich sehe nicht, warum man so viel Geld quasi nur für ein Gerät und eine Browser ausgeben sollte und ein Mac-User wird das sicher nicht tun. Das Ding wird sich nicht für diesen Preis verkaufen lassen.
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